Soziologie

Soziologie

In dem ersten Artikel über Soziologie ging es um die Entstehung und Entwicklung der Soziologie und deren Bedeutung. In diesem Artikel definieren wir die weiteren Teilgebiete der Soziologie und erklären diesen genau.

Soziales Handeln

Das Handeln ist nach dem Begründer Max Weber ein „Handeln“ sein, das für den Handelnden mit „Sinn“ verbunden ist. Es soll sich nach Weber so definieren: soziales Handeln soll sich sinnhaft an dem Verhalten anderer Menschen orientieren.

Sozialer Tatbestand in der Soziologie

Der Begriff sozialer Tatbestand wurde von der Französin Emile Durkheim geprägt. Nach ihrer Ansicht ist jede mehr oder minder festgelegte Art des Handelns. Die die Kompetenz besitzt, auf den Einzelnen einen äußeren Zwang auszuüben. Oder aber auch, die im Gebiet einer gegebenen Gesellschaft allgemein auftritt. Unterdessen ist sie ein von ihrer individuellen Äußerung unabhängiges Eigenleben besitzt.

Integration

Die Integration ist die Ausbildung einer Wertgemeinsamkeit unter Einbezug von Gruppierungen. Die erst einmal oder neuerdings andere Werthaltungen haben und vertreten. Sie ist eine Ausbildung einer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft unter der Einbeziehung von Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen von dieser ausgeschlossen wurden. Und zum Teil in Sondergemeinschaften zusammengefasst waren.

Desintegration

Immer wieder beschäftigen sich Forscher mit der Frage: Was trennt und was verbindet die Menschen. Sowie was sorgt für Fortschritt und auch gleichzeitig für Ordnung? Dieser Bereich wurde zum großen Teil im Strukturfunktionalismus von Talcott Parsons behandelt. Heute beobachtet man auch die Desintergrationstheorie von Wilhelm Heitmeyer stark.

Sozialer Wandel

Die Soziologie beschäftigt sich seit ihrer Entstehung mit dem sozialen Wandel als die umfassende Veränderung von verhältnismäßigen beständigen Sozialstrukturen. Bereits in der Zeit von Karl Marx spielt diese eine tragende Rolle im Denken. Die Zusammenfassung erhielt der soziale Wandel durch Ogburns Schrift des Social Change von 1922. Besonders heute steht der soziale Wandel in der Aufmerksamkeit von Modernisierungstheorien.

Soziale Norm

Als soziale Normen werden die Verhaltenserwartungen an Menschen und Gruppen in kennzeichnenden sozialen Gegebenheiten mit verschiedenen starken Verbindlichkeiten bezeichnet. Die durch positive und auch negative Erteilungen durchdringt werden. Die Normengebundenheit ist ein sehr frühes Thema des sozialen Verhaltens der Soziologie. Mit diesem Thema haben sich besonders Emile Durkheim und auch Talcott Parsons beschäftigt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben sich zudem Ralf Dahrendorf und Heinrich Popitz mit diesem Thema beschäftigt.

Unser Tipp: Du kannst die Soziologie auch für Dich selber nutzen, gerade bei Deinem Verhalten. Wenn Du dieses regelmäßig hinterfragst, kannst Du auch eine Verhaltensänderung herbeiführen, bis daraus eine Gewohnheit entstanden ist.

Fazit: Das soziale Handeln beschäftigt sich mit dem Sinn der Handlungen und wie es sich gegenüber anderen Menschen orientiert. Der soziale Tatbestand besteht laut Emile Durkheim die Art der Handlung darin, einen Zwang auf eine bestimmte Person auszuüben und sie soll ein Eigenleben besitzen. Die Integration beschäftigt sich mit den Wertvorstellungen der unterschiedlich geprägten Menschen. Und untersucht deren Gründe für deren Ausschluss aus der Gesellschaft oder der Gruppe. Die Desintegration beschäftigt sich mit der Frage, was die Menschen verbindet und was sie trennt und welcher Fortschritt sorgt für Ordnung?

Der soziale Wandel beschäftigt sich mit der Veränderung von relativ stabilen Sozialstrukturen. Heute hat der soziale Wandel eine große Bedeutung im Bezug auf die Modernisierungstheorien. Die soziale Norm sind die Verhaltenserwartungen der Menschen. Und anfangs bei Gruppen in bestimmten Merkmalen gekennzeichneten Situationen mit unterschiedlich gewaltigen Verbindlichkeiten. Entweder durch positive oder negative Erteilungen. Was hältst Du von sozialen Normen? Was sind Deine Handlungen, die Du gerne noch verbessern oder vereinfachen möchtest?

Lese Dir gerne auch dazu den Artikel Soziologie Teil 3 zu diesem interessanten Thema durch.