Bedürfnispyramide nach Maslow

Solidarität wichtig für die Hilfsbereitschaft

Solidarität
Solidarität

Die Solidarität bezeichnet eine, meistens in einem ethisch-politischen Zusammenhang benannte Handlung der Verbundenheit. Mit der Unterstützung von Aktivitäten, Ideen und Zielen anderer Menschen.

Das Wort selbst ist eine Ableitung aus dem lateinischen solidus für gediegen, echt oder fest. Es drückt ferne den Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder auch gleichgestellten Organismen und Gruppen aus. Und auch den Ersatz für die gemeinsamen Werte sind über die Solidarität (Solidaritätsprinzip) ausgedrückt.

Definitionen von Solidarität:

Der Begriff Solidarität nutzt man in zahlreicher Weise.

  • Er beziffert besonders als Grundprinzip des menschlichen Zusammenlebens. Also ferner ein Gefühl von Organismen und Gruppen zusammen zugehören. Dies zeigt sich in gegenseitiger Hilfe. Und auch bei dem Eintreten füreinander. Das Gediegen der Menschen kann sich von einer familiären Kleingruppe bis zu Staaten und Staatsgemeinschaften erstrecken.
  • In der Arbeiterbewegung wurde die „Solidarität“ als Tugend der Arbeiterklasse (auch Brüderlichkeit genannt) hervorgehoben. Diese hat eine ähnliche Bedeutung wie das Wort Kameradschaft beim Militär oder auch anderswo.

Die Gediegenheit unterscheidet man oft zwischen Gediegenheit der Gesinnung (Einheitsbewusstsein). Und der Gediegenheit des Handelns (gegenseitige Hilfsbereitschaft). Sowie noch weiterhin bei der Interessen-Gediegenheit (welche durch Interessengleichheit in einer bestimmten Situation wirksam ist. Und nach dem Erreichen des gemeinsamen Zieles endet).

Solidarität im Christentum

In der christlichen Tradition zählt man die Gediegenheit mit Personalität, Subsidarität und Gemeinwohl zu den (klassischen) sozial-philosophischen Prinzipien. Mit den Erklärungen des Ökumenischen Rats der Kirchen, der Enzyklika Pacem in terris von Johannes XXIII. Und dem zweiten Vatikanischen Konzil wurde die weltweite Dimension von Gediegenheit in den Blick genommen. Die internationale Gediegenheit ist demzufolge in der Enzyklika Populorum progressio anfangs noch weiter ausgebaut worden. Und durch Papst Johannes Paul II., den Förderer der polnischen Arbeiterbewegung Solidarnosc im Jahr 1987 in der Enzyklika Sollicitudo rei socialis zum Brennpunkt von päpstlicher Sozialverkündigung gemacht.

Im Glaubensbekenntnis der Würzburger Synode UNSERE HOFFNUNG wird im Teil 3 WEGE IN DIE NACHFOLGE ein solidarisches Eintreten für die Armen und Schwachen als konstitutiver Glaubensinhalt formuliert. Das im Jahr 1997 von der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz gemeinsam veröffentlichte Sozialwort FÜR EINE ZUKUNFT IN SOLIDARITÄT UND GERECHTIGKEIT nennt als Quelle der Solidarität im christlichen Glauben die Erinnerte. Und erzählte Geschichte vom Erbarmen Gottes. Das zur barmherzigen und solidarischen Zuwendung zur den Armen, Schwachen und Benachteiligten motiviert.

Unser Tipp: Selbst Papst Franziskus schrieb in seinem Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium, das Wort „Solidarität“ habe sich ein wenig abgenutzt. Und werde manchmal falsch interpretiert.

Fazit: Die Solidarität ist wichtig für das Handeln und das Miteinander der Menschen untereinander. Dies zeigt sich immer wieder in den verschiedenen Religionen der Menschheit. Es gibt Unterscheidungen von Gediegenheit, besonders im Zusammenhang des gegenseitigen Handelns. Auch in der Arbeiterbewegung ist die Gediegenheit ein wichtiger Punkt und eine Tugend. Was hältst Du von der Gediegenheit im Beruf und der Familie? Welche Vorteile siehst Du im gemeinsamen Handeln und der Hilfsbereitschaft?

Lese Dir gerne auch den Artikel Selbstvertrauen verbessern zu diesem Thema durch.

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