Neid

Neid kann gut sein aber auch schädlich für das Selbstbewusstsein

Neid
Neid

Neid ist eine der sieben Todsünden, jedenfalls nach der Bibel. Aber es gibt unterschiedlichen Formen. Zudem es gibt sehr viele Menschen, die neidisch auf andere sind. Zum Beispiel auf eine Arbeitskollegin, die attraktiver wirkt oder auf die beste Freundin, die die schöneren Klamotten besitzt, usw.

Oft sind materielle Güter der Grund für Missgunst. Wie zum Beispiel die Missgunst auf die eigenen Nachbarn, die ein viel schöneres Haus besitzen, als man selbst. Oder die eigene Schwester, die mehr Geld besitzt, weil sie einen besseren Job hat und mehr Geld verdient, und sich deshalb auch mehr leisten kann.

Aber auch Missgunst auf andere Menschen in Bezug auf ihre Beziehungen sind möglich. Die Missgunst auf den besten Freund zum Beispiel der eine super tolle Freundin hat, die nett und freundlich und hilfsbereit ist. Der Neid liegt in diesem Sinne auf die Beziehung des besten Freundes, weil man keine Freundin hat oder in seiner Beziehung mit seiner Partnerin unglücklich ist, weil er so eine tolle Freundin haben will.

Es gibt zwei Arten von Missgunst, das sind der destruktive und der konstruktive Neid.

Der destruktive Neid

Diese Form des Neides wird als moralisch verwerflich angesehen. Der destruktive Neid wird zur Missgunst gezählt und zieht damit in der allgemeinen Begriffserklärung zerstörende (= destruktiv) Gefühle oder Handlungen nach sich. Wie zum Beispiel bei Schadenfreude, Hass, Verrat, Denunziation, üble Nachrede und Sabotage. Oft wird die destruktive Missgunst verschwiegen oder gar geleugnet, weil die Personen sich nicht der Unterlegenheit der beneideten Personen eingestehen wollen.

Der konstruktive Neid

Der konstruktive Neid wird zu den neutralen Gefühlen gezählt, da er keine zerstörende Gefühle oder Handlungen zur Folge hat. Ein Eingeständnis des Neides wird oft als innere Größe angesehen. Konstruktiver Missgunst kann zwei Dinge bedeuten: Eine gewollte Äußerung über die Anerkennung über den Vorteil der beneideten Person. Dies ist oft bei einer guten Grundeinstellung der beneideten Person gegenüber möglich. In der Regel gibt es nicht die Absicht, die Ungleichheit zu beenden, weil dies oft aussichtslos ist.

Als Beispiel: Ein Vater ist neidisch auf seinen Sohn, weil sein es leichter hat im Leben. Er beneidet ihn aufgrund seiner Möglichkeiten als Jugendlicher sein unbeschwerter genießen zu können. Aber er missgönnt ihn diese Möglichkeiten zwar nicht, aber wäre gerne auch noch einmal so jung und würde das Leben seinen Sohnes leben. Er freut sich über die Möglichkeiten, die sein Sohn heute hat.

Oft wird Neid zur einer anderen Form entwickelt und zwar Form des Ehrgeizes

Eine Person möchte, sich genau die gleichen Klamotten kaufen, wie sein Bekannter. Der Ehrgeiz packt ihn sich das Geld zu verdienen, sich dass dann auch leisten zu können.

Unsere Tipps: Konzentriere Dich auf die Sachen, die Du besitzt. Sei zufrieden mit dem was Du besitzt. Zu viel und dauernde Missgunst kann am Ende zu einer chronischen Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben führen. Beginne Dich nur mit dir selber zu vergleichen und nicht mehr mit anderen Personen. Belohne Dich selber für deine erzielten Erfolge. Das steigert die eigene Zufriedenheit mit Dir selber und Deinem Leben. Oder sehe Deinen Neid als Motivator, um die gleichen Ziele zu erreichen und Erfolge zu haben, wie die Person, die Du immer wieder beneidest.

Fazit: Missgunst gibt es in zwei Arten, einmal der konstruktive und der destruktive Neid. Der destruktive Neid ist der zerstörende Neid. Wo die Neider oft einen Schaden bei der beneideten Person erreichen wollen, zum Beispiel durch üble Nachrede oder auch durch Sabotage. Der konstruktive Neid ist der aufbauende Neid. Diese Art ist die Anerkennung der beneideten Person. Es entfacht zudem den Ehrgeiz auch das Glück und die Zufriedenheit der beneideten Person zu haben. Warum bist Du neidisch? Was kannst Du selber verändern, um weniger Missgunst zu empfinden?

Lese Dir gerne auch den Artikel Anerkennung zu diesem Thema durch.

Kommentar hinterlassen