Kommunikationstraining

Kommunikationstraining (Teil 1)

Kommunikationstraining
Kommunikationstraining

Es gibt heute viele Möglichkeiten für das Kommunikationstraining. Den meisten geht es bei der Kommunikation darum, stärker argumentieren zu können. Und /oder sich selbst dabei zu beweisen.

Viele haben das Gefühl ihrem Redepartner gegenüber nicht gleichgestellt oder überlegen zu sein. Gerade im Beruf fühlen wir uns den Vorgesetzten und Vorarbeitern im Punkte der Kommunikation unterlegen.

Häufige Kommunikationsprobleme liegen darin, dass man nicht richtig kommuniziert. Und das Gefühl aufkommt, aneinander vorbei zu reden. Oder die Aufgaben-Lösungsansätze bekommt man von Kollegen falsch erklärt oder der Vorgesetzte hat einen missverstanden.

Auch in den Partnerschaften kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten in der Beziehung. Da Missverständnisse entstehen, aufgrund von fehlender Kommunikation. Aber auch weil die Paare sich während des Gesprächs oft nicht richtig zu hören. Auch bei Kindern kommt es immer wieder Konflikte, weil Kinder oft nicht richtig verstehen oder nicht richtig zuhören. Wenn die Eltern oder andere Bezugspersonen mit dem Kind reden.

Modelle über das Kommunikationstraining

Das Modell von Paul Watzlawick:

In diesem Modell werden 3 Axiome (Grundsätze) genauer definiert.

1. Axiom: Wir können nicht nicht kommunizieren.

Bevor die eigentliche Kommunikation durch die Sprache stattfindet, hat der Redepartner durch seine Körpersprache einen Eindruck durch Mimik, Gestik und die Stimme erhalten. Weshalb es so wichtig ist, sich über die Wirkung der bestimmten Körpersignale bewusst zu sein.

2. Axiom: Kommunikation beinhaltet immer eine Inhaltsebene und eine Beziehungsebene:

Die Inhaltsebene umschließt den Sachinhalt der Kommunikation. Die Beziehungsebene definiert die Beziehung vom Sender zum Empfänger.

3. Axiom: Zwischen den Redepartnern gibt es 2 verschiedene Ebenen:

a.) symmetrische Ebene (Kollegen, Geschäftspartner, Lebenspartner und Freunde)
b.) komplementäre Ebene (Kunde, Auftraggeber, Angestellter und Vorgesetzter)

Das Kommunikationstraining durch das Modell von Paul Watzlawick soll bei der Analyse des Konfliktes, bei der Kommunikation helfen und bei Störungen während Kommunikationsablaufs. Durch die Hilfe der Axiome 2 und 3 kann man den Konflikt einordnen und man kann ihn genau benennen.

Unsere Tipps für das Kommunikationstraining:

1. Bei einem wichtigen Gespräch ist es wichtig sich gut vorzubereiten. Wichtig ist zu wissen, was man vor dem Gespräch, am Ende erwartet, also welches Ziel soll das Gespräch haben. Wichtig ist sich über den Inhalt im Klaren zu sein, damit man wichtige Inhalte alles andere als vergisst.

2. Auch wichtig ist es viele Fragen zu stellen beim Kommunikationstraining, damit der Gegenüber richtig verstanden wird, nach dem Motto: „Wer nicht fragt, bleibt dumm“. Damit es keine Missverständnisse gibt, gerade dann wenn man das Gefühl die Erklärung des Redepartners nicht richtig verstehen zu können. Deshalb ist es wichtig nachzuharken, wenn etwas unverständlich erscheint.

3. Wichtig ist sich kurz zu fassen, damit alles verstanden werden kann, was gerade besprochen wurde. Dabei sollte alles andere, als zu weit vom Thema abgeschweift werden.

Fazit: Das Kommunikationstraining ist wichtig, sich bei einem Gespräch auf der gleichen Augenhöhe zu empfinden. Damit man sich also nicht kleiner macht gegenüber dem Gesprächspartner. Hilfreich ist hierbei das Kommunikations-Modell von Paul Watzlawick. Bei seinen Grundsätzen geht es darum, dass wir immer kommunizieren, bewusst und unbewusst. Aber die Gesprächsebenen, also die Inhaltsebene und die Beziehungsebene sind dabei von großer Bedeutung.

Was hältst Du von dem Kommunikationstraining? Warum glaubst Du Kommunikationstraining für Dich zu brauchen?

Im nächsten Artikel geht es um das Kommunikations-Modell von Schulz von Thun und erklärt man dort genau.

Lese Dir bitte auch den Artikel Kommunikationstraining Teil 2 zu diesem spannenden Thema durch.

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