Identitätskrise

Identitätskrise = emotionale Instabilität

Identitätskrise
Identitätskrise

Die Identitätskrise umschreibt eine besondere Form der Sinnkrise. Im Laufe des Lebens sind die Menschen durch mehrere Krisen gegangen. Was jedoch alles andere als bedeutet, dass diese bloß negativ waren, sondern ganz im Gegenteil. Krisen können unsere Persönlichkeit stärken und helfen, den richtigen Weg für uns zu finden.

Es gibt einige Altersstufen, in denen es schwierig ist, diesen Krisenzeiten zu entkommen.

Eine Identitätskrise kann in den folgenden Lebensphasen auftreten:

1. die Jugend: Eine schwierige Phase, in der das Kind zu einem Erwachsenen heranwächst. Hier können verschiedene Identitätskrisen auftreten. Weil jeder sein eigenes Selbst sucht. Gegen alles und jeden Menschen zu rebellieren, schlecht zu sprechen, sich von Freunden mitreißen oder auch beeinflussen zu lassen. All das hat eine Erklärung: Die Suche danach, wer man wirklich ist.

2. die Lebensmitte um die 40 Jahre: Ein Alter in dem wir schon unterschiedliche Erfahrungen erlebt haben. Und jetzt kommt es zu einem Wendepunkt. Wir werden älter und in der Versuchung, die Jugend zurückzugewinnen, die hinter uns liegt, fallen wir in eine Krise. In der wir häufig nicht wissen, warum wir so handeln, wie es tun. Dies sind die häufigsten Krisen im Leben. Die beiden kritischen Phasen, in denen wir uns verloren, leer, ohne Erwartungen und desorientiert fühlen. Zwei Stadien, in denen die Überwindung dieser Identitätskrisen ein notwendiger Schritt ist, um uns wieder als Person zu bestätigen.

Die beiden beschriebenen Lebensphasen zeichnen sich durch emotionale Instabilität aus.

Wenn wir dies während der Pubertät erleben, scheint das total akzeptabel zu sein. Zudem sind wir dann immer noch Kinder und wirken daher als solche. Jedoch was geschieht mit den 40-jährigen Menschen? Wir handeln so, als wären wir jung, wollen Erfahrungen machen und fühlen uns verloren.

Eine Identitätskrise ist wichtig um den Aufbau der eigenen Identität fortzusetzen

Sie sind Meilensteine, die und dazu veranlassen, auf verschiedene Weise zu rebellieren. Wenn wir alles andere als vorbereitet sind, mit ihnen umzugehen. Die Stim30mungsschwankungen, also die große emotionale Instabilität, an der wir leiden, ist es, war uns ins Aus bewegt.

Das mögliche Erscheinen einer vorübergehenden Zeitspanne von Instabilität und Desorganisation ist allerdings nicht nur auf die schon genannten Altersphasen begrenzt. Dies kann uns zudem in vielen anderen Momenten passieren. Beispielsweise nach dem Tod eines geliebten Menschen, dem Verlust des Arbeitsplatzes oder einer Scheidung. Die Umstände, die wir dann durchleben, führen dazu, dass wir auf uns selbst sehen, und achten müssen. Und dazu gezwungen sind, herauszufinden, wie wir am besten mit ihnen umgehen. Dies sind Augenblicke, die uns häufig überfordern und in denen wir alles andere als wissen, wie wir reagieren sollen.

Unser Tipp: Diese Identitätskrisen sind kritisch, jedoch notwendig. Und sie werden uns schlussendlich dabei helfen, eine viel stärkere Identität aufzubauen.

Fazit: Eine Identitätskrise ist eine notwendige emotionale Instabilität, um uns selbst zu finden und seine wahre Identität zu finden. Besonders während der Pubertät und ab dem 40. Lebensjahr treten diese Identitätskrisen am häufigsten auf. Durch die hormonelle Veränderung in den diesen Lebensjahren werden diese Krisen noch verstärkt. Bei Frauen sind es die Wechseljahre und beim Mann, die bekannte Mid-Life-Krise. Hattest Du selbst schon eine solche Krise? Welche Folgen sind Dir dadurch entstanden?

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