Emotionen als Instrument des Handelns

Emotionen

Emotionen

Jeder Mensch hat Emotionen. Sie werden auch Gefühle genannt.

Emotionen sind unsere Gefühle

Unsere Gefühle sind der Ausdruck unserer Gedanken und werden von diesen auch gelenkt. Zum Beispiel der Gedanke an schlechtes Wetter kann die Emotionen negativ beeinflussen. Oder der Gedanke an einem Bild mit einem gemalten Smiley drauf, kann zu guten Gefühlen führen. Dadurch das wir das Bild sehen, denken automatisch daran und führt in der Regel zu positiven Gefühlen und einem Lächeln auf den Lippen.

Durch Gefühle steuern wir auch unser Handeln. Zum Beispiel, wenn wir einkaufen gehen, um Lebensmittel und Getränke zu erwerben, dann tun aus verschieden Gründen, in den meisten Fällen, weil wir Lebensmittel brauchen und nicht zu hungern.

Das Gefühl dabei ist die Angst, nichts zu essen zu haben. Oder auch die Angst nichts im Kühlschrank zu haben. Oder auch, weil wir einkaufen wollen. Weil wir Lust auf ein Eis haben, aber dies nichts Hause haben. Unser Handeln wird in der Regel durch unsere Emotionsfaktoren gelenkt.

Diese beiden Faktoren sind Schmerz und Freude. Sie dienen uns als Motivation zu handeln. Meist ist es die Angst oder Furcht davor, dass etwas Schlimmes passieren könnte, wenn ich dies oder jenes nicht mache.

Geschichte zu Emotionen

Jörn ist Büroangestellter in einer größeren Firma. Er arbeitet dort zwei Jahren, ihm macht die Arbeit keinen Spaß, weil er keine netten Kollegen um sich hat und auch weil ihm der Job als Büroangestellter nicht besonders gut gefällt. Er hat aber diesen Beruf gewählt, weil er dort einigermaßen gutes Geld verdient, auch wenn er mit der Tätigkeit unzufrieden ist. Aber dennoch geht fünf Tage die Woche ins Büro und erledigt seinen Aufgaben. Er motiviert sich höchst wahrscheinlich mit dem Schmerz, dass er Angst hat, wenn er nicht zur Arbeit entlassen wird und somit kein Gehalt mehr von seinem Arbeitgeber bekommt.

Die Befürchtung ist also, dass er keine Arbeit mehr haben könnte und wenig Geld haben, könnte wenn er nicht mehr zur Arbeit geht. Besonders schmecken tut ihn diese Vorstellung nicht, und deshalb geht er dennoch jeden Tag arbeiten, auch wenn die Arbeit alles andere als erfüllt. Zudem weiß er nicht, was er an der Situation ändern könnte.

Handeln

Stelle Dir bitte mal vor Du wärst an Jörns Stelle. Was würdest Du tun? Auch weiterhin eine Arbeit zu verrichten, die die kein Spaß, weil Du Angst hast deinen Job zu verlieren?

Ist die Angst vor der Entlassung größer, als die Nase voll zu haben von den Kollegen und den Aufgaben zu haben? Was fühlst Du, wenn Du in die Lage von Jörn wärst?

Die meisten Menschen motivieren sich in der Regel zu ca. 90 % über den Faktor Schmerz. Worüber motivierst Du dich, Sache zu machen, auf die keine Lust und die Dir kein Spaß machen?

Unser Tipp: Nimm ein Stück Blatt Papier und male Dir ein Smiley drauf und stecke dieses Bild in Tasche und nimm das immer wieder vor, wenn Du schlecht gelaunt bist. Das Bild kann dafür sorgen, dass Du nach dem Anschauen des Smileys besser fühlst.

Fazit: Unsere Emotionen sind abhängig von unseren Gedanken, was wir denken fühlen wir auch. Unsere Gefühle lenken wiederum unser Handeln. Wir haben zwei Bausteine, die uns motivieren oder demotivieren. Diese beiden Bausteine sind: der Schmerz und die Freude. Der Schmerz als Motivation ist zu 90 % der Menschen, der ausschlaggebende Motivator. Was sind Deine Emotionen für die Motivation?

Lese Dir hierzu auch gerne den Artikel Gedanken durch zu diesem Thema.