Bedürfnispyramide nach Maslow

Bedürfnispyramide nach Maslow = mehr Motivation

Bedürfnispyramide nach Maslow
Bedürfnispyramide nach Maslow

Die Maslowsche Bedürfnishierarchie, auch bekannt als Bedürfnispyramide nach Maslow ist eine sozialpsychologische Theorie des US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow. Diese beschreibt die menschlichen Bedürfnisse und Motivationen und versucht, diese auch zu erklären.

Das Prinzip der Bedürfnispyramide nach Maslow:

Die Bedürfnispyramide ist ein Inhalts-Modell der Motivation (kein Prozessmodell). Sie beschäftigt sich mit Inhalt, Art und Wirkung von Motiven. Auch wird eine Taxonomie von Motiven ferner geboten und bestimmt. Die angibt, nach welchen Gesetzmäßigkeiten welche Motive Verhaltens-bestimmend werden. Maslow hatte festgestellt, dass einige Bedürfnisse Priorität vor anderen haben. Wasser und Luft brauchen wir beispielsweise dringender als ein neues Auto. Den Versuch, eine genaue (Rang-) Liste von Bedürfnissen aufzustellen, hält Maslow jedoch für alles andere als zielführend. Deswegen ordnete er Bedürfnisse zunächst nach 5 größeren Kategorie. Beginnend mit den grundlegendsten psychologischen bis hin zu den kognitiven und gefühlsmäßig hoch entwickelten menschlichen Bedürfnissen.

Im Anschluss nahm er eine weitere Unterteilung der ersten vier Kategorien in Defizitbedürfnisse (oder auch Mangel-Bedürfnisse genannt) und der letzten Wachstumsbedürfnisse (oder auch unstillbare Bedürfnisse genannt) vor. Und zwar mit der Begründung, die Nichtbefriedigung bestimmter Bedürfnisse, könne physische oder psychische Störungen zur Folge haben (Angst – Sicherheit, sozialer Kontakt – emotionale Störungen).

Die Wachstumsbedürfnisse bei der Bedürfnispyramide nach Maslow

Die Wachstumsbedürfnisse hingegen könnten nie wirklich befriedigt werden. Jedoch genauso psychische Störungen oder Minderwertigkeitskomplexe auslösen. Bloß so lange ein Bedürfnis unbefriedigt ist, aktiviert und beeinflusst es das Handeln. Dabei wird das Handeln weniger von innen angetrieben als von den Befriedigungsfolgen angezogen. Mit größer werdenden Befriedigung eines Bedürfnisses nimmt also dessen motivierende Kraft ab. Unter der Annahme eines generell messbaren Nutzens hatte der deutsche Volkswirt Herrman H. Gossen schon im 19. Jahrhundert seine Gesetzmäßigkeiten der Bedürfnisbefriedigung entwickelt (auch bekannt als das Gossensches Gesetz). Der Einfall der Bedürfnispyramide nach Maslow als solche war bereits vor Maslow bekannt, wie beispielsweise von Lujo Brentano, der 6 Ebenen der Bedürfnisbefriedigung unterschied.

Zu den psychologischen Bedürfnissen zählen die Grundbedürfnisse, zum Beispiel nach Essen und der Existenzbedürfnisse, beispielsweise genug Geld zu haben. Wenn, die psychologischen Bedürfnisse befriedigt sind, dann kommt eine neue Reihe von Bedürfnissen auf, die sogenannten Sicherheitsbedürfnisse, sozialen Bedürfnisse (Familie, Freunde, Bekannte) und die Individual-Bedürfnisse.

Die Individual-Bedürfnisse werden nach der Bedürfnispyramide nach Maslow in zwei Unterkategorien unterschieden:

– den Wunsch nach (körperlicher/mentaler) Stärke, Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit,

– den Wunsch nach Ansehen, Wertschätzung, Prestige, Wichtigkeit und Achtung, also eine passive Komponente unserer Selbstachtung, die lediglich von anderen Leuten für uns erfüllt werden kann.

Die Wachstumsbedürfnisse, wie zum Beispiel das Streben nach der Selbstverwirklichung, treten erst dann in den Vordergrund. Wenn die Defizitbedürfnisse befriedigt sind. Durch diese erfolgt schließlich die Verstärkung der eigenen Individualität.

Unser Tipp: Nach der Theorie von Maslow sieht er erhebliche funktionale Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Ebenen. Jeder geringer die Ebene ist, desto wichtiger sind die Bedürfnisse für das eigentliche Überleben. Deswegen unterschied er zwischen Defizitbedürfnissen (niedrige Bedürfnisse) und Wachstumsbedürfnisse (höhere Bedürfnisse). Die ersteren Bedürfnisse müssen unbedingt erfüllt sein, damit der Mensch zufrieden ist, die letzteren Bedürfnisse führen neben der Zufriedenheit schlussendlich zum Glück.

Fazit: Die Bedürfnispyramide nach Maslow soll den Menschen dabei helfen ihre Bedürfnisse genau zu erkennen um sich so entsprechend einfacher zu motivieren. Dabei spielt die Unterscheidung der Bedürfnisse in verschiedene Kategorien eine wichtige Rolle. Auch gibt es die Defizitbedürfnisse, wie zum Beispiel das Grundbedürfnis nach Nahrung und die Wachstumsbedürfnisse, wie beispielsweise das Bedürfnis nach Anerkennung oder Selbstverwirklichung. Die Nicht-Befriedigung von bestimmten Bedürfnissen kann zu psychischen Störungen, wie beispielsweise Minderwertigkeitskomplexe führen. Was hältst Du von der Theorie von Abraham Maslow? Welche Bedürfnisse sind Dir selber am wichtigsten für ein glückliches und zufriedenes Leben?

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