Lernen mit Wut umzugehen

Die Wut ist in der Regel immer ein negatives Gefühl, was wir Menschen erleben. Wir werden wütend auf andere Menschen oder auch auf Gegenstände und Tiere. Wir werden gereizt und werden dann wütend und lassen unsere Wut auch an Gegenständen, zum Beispiel das Schmeißen von Gegenständen an die Wand aus. Das hilfst uns unsere Wut zu kontrollieren.

Wut

Wut

Rage, Raserei oder auch Zorn

Wut wird auch als Rage, Raserei oder auch Zorn oder Toben bezeichnet. Sie kann auch als heftige Emotion als Leidenschaft angesehen werden. Zu Wut neigende Menschen haben das Problem, sich selber nicht kontrollieren zu können.

In der Psychologie wird von einer starken Intensivität und grenzt von Ärger und Zorn ab, weil sie von einem stärkeren Erregungsniveau zeigen lässt. Aber aggressive Reaktionen (Affekt) sind eine Form der Wut.

In der Psychologie wird Wut analog zur Entstehung von gedeutet. Hierfür gibt im Allgemeinen drei Theorien:

Triebtheorie nach Freud: Diese Triebtheorie geht von einem angeborenen Aggressionstrieb aus. Wenn dieser grundsätzlich unterdrückt wird, kommt es in der Regel zu psychischen Störungen.

Frustrations-Aggressions-Theorie: Sie geht davon aus, dass die Aggressionen prinzipiell Reaktionen auf die Frustration sein können. Demnach ist es wütend zu sein eine Abreaktion. Lerntheorie von Albert Bandura soll eine Aggression als erlerntes Verhalten darstellen. Diese Theorie soll eine Verhaltensweise sein, die durch besondere Erfahrungen und das Lernen von Idealen antrainiert werden kann. Es gibt auch die Ansicht, dass die Wut aufgrund von genetisch bedingten Sicherungen hervorgeht

Bei Wutausbrüchen wird davon ausgegangen, dass bestimmte genaue Situationen allerdings auf Lernvorgänge und kognitive Entwicklungen zurückgehen. Die Arten und Formen von Wutausbrüchen, sollen sich demnach an den sozialen Normen und den Idealen orientieren, die sich in den unterschiedlichen Gesellschaften Gruppen verschiedentlich entwickelt haben könnten.

Gerade Kinder leiden häufig an Wutanfällen, wenn sie bestimmte Dinge nicht bekommen. In der Regel wollen Kinder mit diesem Wutanfällen nur ihre Grenzen testen, also wie weit sie gehen können, ohne bestraft zu werden und was sie tun müssen, um bestimmte Dinge zu erhalten. Gerade in stressigen Situationen sind wir schnell einmal wütend und lassen es andere auch spüren, dabei kann es schnell passieren, dass die Toleranz überschritten wird und man jemanden schlägt.

Unser Tipp: Wutanfälle können abtrainiert werden genauso auch Wutausbrüche. Dabei sollte die Hemmschwelle erhöht werden, um die Gründe für die Wut zu finden, damit dort angesetzt werden kann und die Wut in sich Grenzen hält.

Fazit: Es gibt unterschiedliche Arten der Wut. Bereits Sigmund Freud hat sich bereits in der Psychologie mit diesem Begriff auseinander gesetzt. Es gibt eine allgemeine Definition von Wut. Das sind die Triebtheorie, die Frustrations-Aggressions-Theorie und die Lernmethode, um mit dem wütend sein lernen besser umzugehen. Es geht um das negative Verhalten der Menschen in bestimmten Situationen. Viele leiden auch an den sogenannten Wutanfällen, betroffen sind besonders Kinder und Jugendliche.

Was macht Dich wütend? Was tust Du selber um seltener wütend zu werden?

Lese Dir gerne auch den Artikel Zorn in diesem Zusammenhang mit durch.