Wertschöpfungskette – Analyse

Wertschöpfungskette

Wertschöpfungskette

Alle Tätigkeiten einer Firma im Vermarktungsprozess eines Produkts wird als Wertschöpfungskette bezeichnet. Die Firmen entwickeln alles andere als in sämtlichen Produktions-, Beschaffungs-, Marketings- und Vertriebsfunktionen vorstehenden Leistungsfähigkeit, um den Wettbewerbsanforderungen aus zureichen.

Die Wettbewerbsfähigkeit erfolgt sich aus der besten Umsetzung einer jeden einzelnen Tätigkeit der Wertschöpfungskette. Bei der Wettschöpfungskettenanalyse zeigt sich, bei welcher Tätigkeit jeweils die Firma Hauptkompetenz verfügt, also aus der Kunden- oder auch Marktperspektive eine hervorragende Effizienz erzielt.

Die Positionierung umschließt auch die Primärtätigkeiten, die Prozessabschnitte, als auch die Sekundärtätigkeiten, also die Aufgaben, die für die Verwirklichung des Gesamtsystems erforderlich sind. Im nächsten Punkt werden in Form einer Schwächen-/Stärkenanaylse, die kleiner ausgeprägten Kompetenzen dahingehend überprüft, ob es sich lohnt, diese aufzubauen und ob es wirtschaftlicher ist, auf die Kompetenzen von Dienstleistern zurück zugreifen (Outsourcing).

Value Chain oder als Wertkette

Die Wertschöpfungskette wird auch als Value Chain oder als Wertkette bezeichnet. Und sie ist ein Instrument, mit dem der ursprüngliche Prozess der Leistungserstellung bei einem der Firmen strukturiert werden kann. Bei der Firmenanalyse lässt die Wertkette bemerken, welche Tätigkeiten welchen Beitrag zum Markterfolg oder auch zur Gewinnmarge der Firma erzeugen.

Dabei werden nach Michael Porter die sogenannten primären Tätigkeiten von den helfenden oder sekundären Tätigkeiten unterschieden. Zuerst sind die Schlüsseltätigkeiten in den Hauptprozess oder auch Faktortransformationen, die bei der Leistungserstellung von Produkten und Dienstleistungen durchgeführt werden. Die letzteren sind mehr hilfreicher Natur. Es hängt von der Art und Weise der Firma ab, welches Haupt- und welches Nebenprozesse sind. So kann der Beschaffungsprozess für eine Warenhauskette beispielsweise der wichtige Hauptprozess sein.

Firmenanalysen

Die Firmenanalysen richten sich vorrangig an den wertschöpfenden Tätigkeiten in der Wertschöpfungskette. Für diese ist der Unterschied von Absatz- und (interne und externe) Erstellungskosten gut. Durch die Analyse können die wichtigen Werttreiber der Geschäftsprozesse errechnet werden. In die Analyse können auch die Wertketten-übergreifende Überlegungen (beispielsweise Outsourcing, Zentralisationen) eingeführt werden.

Bei Firmen mit einer Prozessorganisation entsprechen die Geschäftsprozesse der Leistungserstelung der Wertkette. Bei allen anderen Firmen unterscheidet sich die Aufbauorganisation von der Wertkettendarstellung. Diese wirkt deshalb in der Handhabung etwas komplizierter. Ganz besonders im Zusammenhang einer wertorientierte Führung ist die Wertkette ein wichtiges und wertvolles Instrument der Analyse, dass in der Grundstruktur auch die Balanced Scorecard geprägt hat.

Unser Tipp: Wichtig ist als erstes alle Prozesse und Strukturen sowie Methoden der Firma zu erfassen, damit die Abläufe in der Firma genau strukturiert werden können.

Fazit: Die Wertschöpfungskette wird auch als Value Chain bezeichnet oder abgekürzt mit dem Begriff Wertkette. Damit werden alle Prozesse gemeint, die wichtig und notwendig sind bei der Vermarktung eines Produkts. Wichtig sind die Primär- und Sekundärtätigkeiten einer Firma, um ihre Wettbewerbsfähigkeiten zu erhöhen. Sie hol helfen die Gewinnmarge oder auch den Markterfolg zu steigern.

Was hältst Du von der Wertschöpfungskette? Welche Aufgaben sind Dir besonders wichtig bei der Vermarktung eines neuen Produkts?

Lese Dir bitte dazu auch den Artikel Direktmarketing Teil 1 zu diesem Thema durch.