Wertpapier – Aktien & Fonds

Wertpapier

Wertpapier

Ein Wertpapier ist eine öffentliche Urkunde, die vom Grundbuchamt bei der Erzeugung einer Hypothek (Briefhypothek) und deren Eintragung ins Grundbuch ausgestellt wird.

Diese enthält die Angaben der Eintragung (beispielsweise Eigentümer, Grundstücksbezeichnung, Darlehensbedingungen, gleichstehende oder auch vorgehende Eintragungen). Der Hypothekenbrief ist bedeutsam ganz besonders für die Übertragung einer Hypothek.

Dieser Hypothekenbrief ist Rektapapier, dadurch die Übergabe und das Recht übertragbarer und legitimiert die Rechte des Hypothekenbriefs als Gläubiger der Hypothek. Eine Eintragung ins Grundbuch ist entgegen der Buchhypothek alles andere als notwendig.

Wenn ein Teil der Hypothek abgetreten, kann über den abgetretenen Teil der Hypothek in Teil-Hypothekenbrief ausgestellt werden. Die Struktur eines Hypothekenbriefs bewirkt, das ein hoher Grad der Vorantreibung des Kapitals in Grund und Boden erzielt werden kann. Aber nicht zu verwechseln mit einen Hypothekenpfandbrief.

Unterteilung der Wertpapiere

Ein Wertpapier über verbriefte Rechte, für deren Ausübung der Besitz dieser Wertpapiere erforderlich ist. Man kann die Wertpapiere nach unterschiedlichen Punkten unterteilen, so beispielsweise nach der beurkundeten Rechten:

  1. Beteiligungspapiere (Aktien)
  2. Gläubigerpapiere (Anleihe, Gläubiger)
  3. Anteilspapiere (Investmentzertifikate)
  4. Warenwertpapiere (Lagerscheine)

Unterteilung nach Übertragbarkeit

  • Inhaberpapiere: Jeder Inhaber kann das verbriefte Recht für sich geltend machen, für die Rechtsübertragung reicht bereit die Übereignung.
  • Namenspapiere (Namensaktien): Diese lassen sich in Order (übertragbar durch Indossament) und Rektapiere (übertragbar durch Rechte) unterteilen. Diesen ist die namentliche Benennung einer oder mehrere Menschen gemeinsam.

Wertpapiere sind Urkunden über die Vermögensrechte. Die Ausführung der Rechte ist an den Besitz der Urkunde gebunden. Die Wertpapiere werden, wirtschaftlich betrachtet, in Warenpapiere und Geldpapiere unterteilt.

Im höheren Sinne ist ein Wertpapier: Eine Urkunde, in der ein privates Recht verbrieft ist, für dessen Geltendmachung der Besitz der Urkunde notwendig ist (Aktie, Scheck, Obligation, Kuxe, Wechsel). Nach der Person des Berechtigten lassen sich unterscheiden: Inhaberpapiere, Rektapapiere, Orderpapiere. In engeren Sinne. Wertpapiere, die für den Handel an der Wertpapierbörse in Betracht kommen, also ganz besonders Aktien und Rentenwerte.

Wertpapier Rechte

  • Forderrungsrechte Geldforderung aus Anleihe, Sparbuch
  • Beteiligungsrechte: Vermögensrechte und/oder Stimmrechte (Aktien)
  • Sachenrechte: Schuldenbrief (Eigentumsrecht an einem Grundstück)
  • Optionenrechte: Optionsschein

Unser Tipp: Wichtig ist vor dem Kauf und Verkauf von Wertpapieren, wie Fonds, Aktien oder Zertifikate benötigt man zunächst eine Depotbank, über diese man seine Wertpapiere handeln zu können. Ein Depot kann man ganz einfach bei seiner Hausbank eröffnen. Dabei sollte auf eine kostenlose Kontoführung geachtet werden. Weiterhin sollte auch auf kostengünstige Ordergebühren geachtet werden. Deshalb ist vergleichen eine ganz wichtige Sache.

Fazit: Ein Wertpapier ist eine öffentliche Urkunde, die durch eine Hypothek entsteht und durch die Eintragung im Grundbuch ausgestellt wird. Dieses Grundbuch beinhaltet den Eigentümer, Grundstücksbezeichnung und Darlehensbedingungen. Dies wird auch als Hypothekenbrief bezeichnet. Ein Wertpapier verfügt über verbriefte Rechte, die man für sich nutzen kann.

Was hältst du von Wertpapieren? Welche Vorteile siehst Du in Aktien oder auch in Fonds?

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