Verlustangst

Verlustangst

„Angst haben wir alle. Der Unterschied liegt in der Frage wovor”. (Frank Thiess, 1890-1977), dt. Schriftsteller)

Viele Menschen leiden an einer Verlustangst. Sie haben Probleme damit alleine zu sein oder können nicht alleine leben. Ferner haben sie Zweifel an der Beziehung, glauben ihre Liebe zum Partner sei nicht gut genug. Sie fangen oft an zu klammern und engen den Partner immer mehr ein. Diese haben Angst verlassen zu werden und verstärken damit ihre Angst vor Verlusten.

Oft sind die Partner mit dem Verhalten der Betroffenen überfordert. Die Partner beenden oft die Beziehung, wie ihnen es zu viel geworden ist oder der Partner nichts an seinem Leben ändern will.

Verlustangst durch die Kindheit

Oft sind die Eltern und die Erzieher der ausschlaggebende Grund für den Verlust bei ihrem Kind. Sie haben sich negativ gegenüber dem Kind verhalten. Oder sind beispielsweise oft unterwegs gewesen und haben andere Leute auf ihr Kind aufpassen lassen oder haben ihrem Kind zu wenig Geborgenheit und Zuwendung geschenkt. Sie hatten vielleicht persönliche Probleme und konnten sich wenig, um ihr Kind kümmern und sie haben ihr Kind bei Verwandten gelassen oder Oma und Opa auf das Kind aufpassen lassen.

Diese ganzen Möglichkeiten haben zu einer Verlustangst beim Kind geführt

Dem Kind fällt es extrem schwer alleine zu sein. Es braucht Aufmerksamkeit. Es hat soziale Probleme mit anderen Personen oder mit dem eigenen Partner, die sich kontrolliert und eingeengt fühlt von den verängstigten Partnern. Deshalb ist wichtig die Angst vorm Verlust anzugehen um soziale Probleme wieder in den Griff zu kriegen.

Unser Tipp: Eine Verhaltenstherapie bei einem Psychologen ist eine gute Möglichkeit mit seiner Verlustangst umzugehen zu lernen. Und auch zu lernen alleine sein zu können. Aber auch das Erlebnis zu finden, was die Verlustangst ausgelöst kann sehr helfen gegen diese Angst anzugehen. Was hat bei dir die Verlustangst ausgelöst? Dieses Erlebnis muss aufgearbeitet werden, damit Betroffene lernen können besser mit ihrer Angst umgehen zu können oder auch um die Angst komplett auflösen zu können. Da es sich bei der Angst vor Verlust in der Regel, um eine Angststörung handelt und diese muss aufgelöst werden, um das Verhalten der Betroffenen auf Dauer ändern zu können.

Fazit: Eine Angststörung, wie Verlustangst hat in der Regel seinen Ursprung in der Kindheit oder der jugendlichen Zeit. Oft sind die Eltern, der Grund warum, die Angst bei den Betroffenen auftreten ist. Sie haben mit ihrem eigenen Verhalten, den Samen für diese Verlustangst gelegt. Helfen kann sehr gut eine Verhaltenstherapie bei einem Psychotherapeuten. Was hat bei dir die Verlustangst verursacht? Welche Hilfen können Dir nach Deiner Meinung am besten, helfen, um mit Deiner Angst besser umgehen zu können? Finde bitte unbedingt die Gründe heraus, damit Du Dein Verhalten verändern kannst und Deine Angst aufgelöst werden kann.

Lese Dir gerne auch den Artikel Angststörung zu diesem Thema durch.