Verlust kann krank machen

Verlust

Verlust

„Bei dem größten Verlust müssen wir sogleich umherschauen, was uns zu erhalten übrig bleibt.“ (Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832), deut. Dichter und Schriftsteller.

Ein Verlust kann sich sehr negativ auf das Verhalten von Menschen auswirken. Ein Verlust kann zum Beispiel der Tod eines Menschen sein, oder auch der Tod des Haustiers oder auch die Trennung vom Partner, was als ein Verlust ansehen.

Der Verlust kann Depressionen bei den Betroffenen auslösen und auch psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Suizid Gedanken oder auch Selbstmordversuche. Wichtig ist dabei den Verlust zu verarbeiten und damit abschließen zu können.

Verlust & der Tod

Gerade der Tod eines geliebten Menschen kann einen starken Verlust verursachen und Leere bei den Hinterbliebenen hinterlassen. Viele Betroffene leiden Verlustängsten, sobald der Verlust eingetroffen ist. Auch kommen oft Schuldgefühle auf, den Tod zum Beispiel verhindern hätten zu können oder die Trennung vom Partner nicht stoppen gekonnt zu haben.

Gerade die Schuldgefühle können psychische Probleme auslösen und fragt sich immer wieder, ob man nicht den Ausgang der Trennung oder auch des Todes nicht hätte verhindern können. Das kann sich sehr negativ auf die Psyche auswirken, weil man sich die Schuld gibt. Auch wenn man in der Regel weiß, man es wohl wahrscheinlich eh nicht verhindern können. Aber dennoch versucht man immer wieder Gründe zu finden, wie man hätte es doch noch verhindern können.

Gerade wenn solche Gedanken immer wieder auftauchen ist es wichtig sich Hilfe zu suchen, zum Beispiel durch einen Therapeuten oder Psychologen. Der einen zuhört ohne einen zu unterbrechen. Reden kann helfen seine Schuldgefühle loslassen zu können und an sich nicht immer zu zweifeln. Aber auch eine Verhaltenstherapie kann helfen mit dem Verlust lernen umzugehen.

Denn wenn der Verlust durch einen Tod ausgelöst wurde, müssen wir begreifen, dass wir nicht mehr ändern können. Der Verstorbene ist tot und kommt nicht wieder.

Unsere Tipps: Wichtig ist seine Gefühle, die verspürt zuzulassen und darüber mit anderen, wie zum Beispiel Freunden zu reden, um den Verlust verarbeiten zu können. Aber es muss auch verstanden, gerade beim Tod eines Partners oder einer anderen wichtigen Person, dass man den Tod akzeptieren muss und sich nicht ständig fragen darf, was wäre passiert, wenn dies oder jenes anders ausgegangen wäre. Damit geben wir uns auch nur die Schuld und bekommen Schuldgefühle. Wichtig ist den Tod oder die Trennung zu akzeptieren und zu verarbeiten.

Fazit: Der Verlust eines geliebten Menschen oder auch die Trennung vom Partner kann Verlustängste und auch Schuldgefühle bei uns auslösen. Wir müssen lernen die Trennung oder den Tod zu akzeptieren und unsere Gefühle sowohl positiv als auch negativ zuzulassen. Eine Verhaltenstherapie kann gut dabei helfen, den Verlust zu verarbeiten.

Welchen Verlust hast Du erlebt? Was hat der Verlust bei Dir und Deinen Gefühlen ausgelöst?

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