Verkaufsförderung – Sales Promotion

Verkaufsförderung

Verkaufsförderung

Die Verkaufsförderung wird auch mit der englischen Bezeichnung Sales Promotion begriffen.

Als Verkaufsförderung werden innerhalb der Kommunikationspolitik vom Marketing sämtliche zeitlich befristeten Aktivitäten mit Aktionscharakter zusammengeführt, die der Aktivierung der Marktbeteiligte (Händler, Kunden, Vertriebsorgane) zur Steigerung von Verkaufsergebnissen dienen und andere Marketing-Maßnahmen unterstützen.

Während die Werbung einen Kaufgrund hergibt, bietet die Verkaufsförderung einen Anreiz, den Kaufvorgang voranzutreiben. Die Förderung vom Verkauf kann an die Konsumenten, an den Außendienst und an den Handel gerichtet werden.

Die Erscheinungsform der Verkaufsförderung unterscheidet sich je nach Adressat, wobei zwischen der kurz- und langfristiger Förderung vom Verkauf unterschieden werden kann.

Erscheinungsformen in der Verkaufsförderung

Durch den Werbeveranstalter lassen sich besondere Maßnahmen vornehmen, wie zum Beispiel Kooperationssampling oder auch Cross-Promotion um den Verkauf zu begünstigen. Die richtige Form bestimmt sich aus der Setzung des Ziels.

Handels-Promotion

Die Handels-Promotions (Dealer, Trade, Retailer Promotions) sind vom Produzenten an den Handel gerichtet. Der Hersteller hat das Ziel, dass er ein betreffendes Produkt bewirbt, das heißt eine Verkaufsförderungsaktion an den Konsumenten durchzuführen. An den Handel gerichtete kurzfristige Verkaufsförderungsmaßnahmen sind beispielsweise Verkaufsbriefe und Aussendungen Displaymaterial für Schaufenster und Verkaufsräume oder auch Partneraktionen. Ein Beirat für Händler, also eine Infozentrale für den Handel Seminare und Referate werden zu den langfristigen Verkaufsförderungsmaßnahmen mitgezählt.

Promotion – Konsum-gerichtet

Konsumgerichtete Promotionns (Verbraucher Promotions) richten sich nur an die Konsumenten. Sie können auch vom Hersteller aus erfolgen (Verbraucher-Promotions), als auch durch den Handel veranlasst werde (Händler-Promotions). Bei den Elementen des konsumgerichteten Förderung vom Verkauf wird ganz besonders zwischen den Preis-Promotions und Nicht-Preis-Promotions unterschieden. Zu den kurzfristigen, an den Konsumenten gerichteten Verkaufsförderungsmaßnahmen gehören Sonderangebote, Gutscheine, Rabatte, Handzettel und Aussendungen. Als langfristige werden wiederum Verbraucherzeitungen, Produkte und Zusatznutzen, neue Konsum- und Anwendungsideen und dergleichen bezeichnet.

Außendienst-Promotion

Ebenfalls sind die Außendienst-Promotions (Sales Force Promotions) ein Bestandteil der Förderung vom Verkauf, diese sind aber umstritten. Die Zielgruppe bei den Außendienst-Promotions ist der eigene Vertrieb. Durch die Schulungen, Prämien, Prospekte und Außendienstwettbewerbe sollen die Verkäufer zu genaueren Marktbearbeitung angereizt werden.

Absatzförderung

Die Absatzförderung als Bestandteil der Förderung vom Verkauf dient alles andere als allein dazu, den Kaufprozess zu vollziehen oder auch voranzutreiben, sondern besonders einen Mehrabsatz zu erreichen. Sollte ein Produkt zum halben Preis verkauft werden, so ist dies die Förderung vom Verkauf, wird jedoch die Aktion mit „zwei Packungen zum Preis von einem“ beworben, dann hat der Kunde den gleichen Preisvorteil, er zahlt genauso nur die Hälfte vom Normalpreis für die Ware er kauft jedoch zwei Packungen, was wiederum den Absatz (meistens auch den Konsum) verbessert.

Unser Tipp: Wichtig ist die Gestaltung der Produkte, damit diese ansprechend für die Kunden sind und mehr Verkäufe erzielt werden.

Fazit: Die Verkaufsförderung sind alle Aktionen, um mehr Verkäufe zu erzielen. Dabei spielt das Marketing und die Kommunikationspolitik eine wichtige Rolle. Es gibt mehre Arten von der Förderung des Verkaufs. Dazu gehören: die Absatzförderung, Außendienst-Promotions, konsumgerichtete Promotions und Handels-Promotions.

Was hältst Du vom der Förderung von Verkauf? Welche Promotions sind Dir am wichtigsten?

Lese Dir bitte dazu auch den Artikel persönlicher Verkauf zu diesem Thema durch.