Sozialphobie behandeln lassen

Sozialphobie

Sozialphobie

Menschen, die extrem schüchtern sind, leiden oft an einer Sozialphobie. Sie vermeiden strikt den Umgang mit fremden Menschen.

Sozialphobie durch die Eltern

Oft über behüten die Eltern ihre Kinder, oder kontrollieren ihre Kinder sehr stark oder die Kinder bekommen zu wenig Zuwendung oder erfahren Ablehnung von den Eltern. Gerade Kinder, die zu wenig Liebe und Zuwendungen bekommen, sind besonders gefährdet an einer Sozialphobie zu erkranken.

Da keine Sicherheit und keine Geborgenheit von den Eltern gegeben wurde. Eltern, die ständig negativ über die Kinder redeten oder negativ mit den Kindern redeten, können der Auslöser einer solchen Angststörung sein.

Dadurch entsteht oft ein zu geringes Selbstwertgefühl und damit entsteht meistens auch die Furcht vor Ablehnung und Zurückweisung. Und auch die Angst vor der Kritik. Oder Kinder werden nur gut behandelt, wenn sie entsprechende Leistungen vollbringen. Dies kann zur Angst für dem eignen Versagen führen, der Nährboden für den Perfektionismus. Menschen die Sozialphobie leiden, legen oft körperliche Symptome an den Tag, wenn sich mit fremden Menschen umgeben müssen.

Sozialphobie & körperliche Beschwerden

Das sind Schweißausbrüche, zittern des ganzen Körpers, stottern und auch Herzrasen und Atemnot. Aber auch häufig treten Verkrampfung, Sprachhemmung und Schwindelgefühle sowie Beklemmungsgefühle in der Brust, Durchfall, Übelkeit oder Panik auf.

Die Betroffenen versuchen diese Situationen, wo diese Angstzustände auftreten können zu meiden, was zur Folge hat, dass sich komplett von dem Umfeld isolieren. Oder sie versuchen ihre Sozialphobie durch das Trinken von Alkohol oder die Einnahme von Beruhigungstabletten zu überdecken oder auch zu verdrängen. Ca. ein Drittel der Betroffenen missbrauchen Alkohol um die Angststörung zu verbessern. Das sind etwa 33 % der Betroffenen. Betroffene leiden zudem oft an Depressionen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten in Form von Therapien, die helfen können, die Angststörung zu bekämpfen. Die Möglichkeiten sind eine kognitive Verhaltenstherapie oder auch eine psychodynamische Therapie. Oft werden Medikamente verschrieben um die Symptome zu lindern.

Unser Tipp: Da diese Angststörung oft schwierig ist selber zu behandeln, ist es ratsam eine Therapie zu machen, in Form einer kognitiven Verhaltenstherapie. Suche dir im Internet oder bei einer Beratungsstelle Adressen heraus, von Therapeuten, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben. Finde die Ursache für Deine Sozialphobie heraus. Was war der Auslöser für deine extreme Schüchternheit? Welche Rolle spielen deine Eltern und deine Familie dabei?

Fazit: Sozialphobie ist eine extreme Form der Schüchternheit. Die mit körperlichen Symptomen einhergeht, wie beispielsweise Schwitzen, zittern oder und auch Herzrasen oder auch mit Sprachhemmungen und Übelkeit oder Durchfall. Betroffene leiden häufig auch an Bauch- und Magenschmerzen und ihre Gedanken kreisen ständig umher. Helfen kann in der Regel eine kognitive Verhaltenstherapie oder eine psychodynamische Therapie, um die Phobie zu bekämpfen. Auch ist es wichtig die Ursachen für diese Angststörung zu finden.

Welche Ängste hast Du im Umgang mit Menschen? Was sind die Symptome, die bei Dir auftreten?

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