Semantik & Linguistik

Semantik

Semantik

Das Wort Semantik stammt vom griechischen Wort semainein ab und heißt auf Deutsch bezeichnen oder auch zum Zeichen gehörig. Die Semantik wird auch Bedeutungslehre genannt und damit wird die Theorie oder auch die Wissenschaft von der Bedeutung der Zeichen verstanden.

Die Zeichen können in dieser Konstellation Wörter, Symbole oder Phrasen sein. Sie befasst sich üblicherweise mit den Beziehungen zwischen den Zeichen und deren Bedeutung.

Die Semantik befasst sich soweit mit Zeichen aller Art, dann ist sie ein Teilgebiet der Semiotik. Sobald sie sich alleine mit sprachlichen Zeichen beschäftigt, ist diese eine Teildisziplin der Linguistik.

Abgrenzung der Semantik:

Die Sprachwissenschaft beschäftigt sich seit über 2.000 Jahren mit der Beschreibung und der Erklärung von sprachlichen Phänomenen. Dabei hat sie stets wieder neue theoretische Ansätze hervorgebracht, in die jeweils auch die Semantik neu miteinbezogen werden musste.

Daraus sind jeweils selbstständige Forschungsansätze entstanden. Zudem wurden unterschiedliche Teilgebiete entwickelt, um sprachwissenschaftliche Erkenntnisse auch zweckmäßig nutzen zu können (beispielsweise in der Pädagogik oder auch in der Medizin). Der Begriff Semantik wurde im Laufe der Zeit auch auf Gebiete ausgeweitet, die die Sprachwissenschaft alles andere als abdeckt. So erklären sich die vielen verschiedentlichen Punkte und Teilgebiete, die die Semantik abschirmt.

Semasiologie & Onomasiologie

Denkt man an die semantische Fragestellung nach der Bedeutung sprachlicher Zeichen vom Zeichen her (Was bedeutet das Zeichen?), dann denkt man semasiologisch. Man redet auch von Semasiologie in einem allgemeinen Zweck als Synonym für Semantik oder in einem engeren Sinne als Lehre von den Wortbedeutungen. Denkt man hingegen vom Gegenstand her (Wie wird der Gegenstand bezeichnet), dann geht man onomasiologisch vor. Dann wird von der Onomasiologie gesprochen im Sinne einer Bzeichnungslehre. Ein Bildwörterbuch oder ein Wörterbuch, das nach Bedeutungsverwandtschaft und Sachgruppen geordnet ist, beruhen auf einem onomasiologischen Ansatz. Zudem dürfte die Wortfeldlehre eine onomasiologische Komponente haben.

Die Semantik ist der Oberbegriff für beide Spezialgebiete. Eigentlich dürfte die Unterscheidung zwischen semasiologisch und onomasiologisch mehr begrifflich sein, denn eine echte sein, weil man sich dann die Frage stellt, ob alles andere als immer die Wirklichkeitserfahrung und somit die quasi-selbstverständliche onomasiologische Einstellung vom Sprachbeurteiler bei seinen semasiologischen Forschungen vorrangig ist.

Unser Tipp: Gerade in Firmen und Unternehmen ist es wichtig die Semantik zu benutzen, um die Kunden und Interessenten mit der Werbung für Produkte und Dienstleistungen direkt anzusprechen und bei ihnen gute Gefühle zu verursachen, die dann zum Kauf der Produkte oder Dienstleistungen führt.

Fazit: Die Semantik beschreibt die sprachliche Bedeutung von Zeichen und Symbolen. Diese Zeichen können Wörter, Phrasen oder Symbole sein. Sie beschäftigt sich typischerweise mit den Verhältnissen von Zeichen und deren Bedeutung. Es gibt inzwischen mehre Teilgebiete der Semantik. Das sind Semasiologie und Onomasiologie und befasst sich mit den Fragestellungen nach sprachlichen Zeichen und deren Bedeutung.

Was hältst du von der Semantik? Welche Teilgebiete sind wichtig für Dich?

Lese Dir gerne auch den Artikel Semiotik zu diesem Thema durch.