Ein wenig Selbstkritik…

Selbstkritik

Selbstkritik

…schadet nicht. Durch die Medien und durch das Fernsehen sind wir Menschen immer bereit Selbstkritik an uns auszuüben, obwohl wir gut aussehen und Stärken und gute Fähigkeiten besitzen.

Sich jedoch selber annehmen, wie man ist, ist für viele Menschen sehr schwierig. Denn nicht ständig an sich selbst herumzunörgeln, nur weil man alles andere als einem Ideal aus den Medien entspricht. Auch sich nicht mit anderen Menschen zu vergleichen, sondern lieber die eigene Einmaligkeit zu feiern, ist wichtig um weniger Selbstkritik auszuführen. Wichtig ist zu lernen mit sich selbst zufrieden zu sein und auch mit sich selbst im Reinen zu sein.

Jedoch haben viele Menschen die Sorge, dass ihnen eine ihrer wichtigsten Antriebskräfte verloren geht, wenn sie sich alles andere als stets selbst kritisieren, in Frage stellen und auch vergleichen. Die Selbstkritik kann wirklich eine große Motivationsquelle sein und einem eine Menge Kraft geben. Das ständige kritisieren an sich selbst hat allerdings einen hässlichen Preis. Man kann nie zufrieden sein mit sich und seinen Erfolgen im Leben.

Auch selbst, wenn wir etwas getan und geleistet haben, machen wir uns sofort wieder auf die Suche nach den Kleinigkeiten, die noch nicht richtig stimmen. Man kommt dann nie an und kann nie innehalten und genießen. Weiter gibt es selbstverständlich die noch die Menschen unter uns, die sich immer wieder selbst kritisieren, auf die das aber alles andere als antreibend, sondern eher blockierend wirken.

Selbstachtung & -vertrauen

Der Grund für die ständige Selbstkritik liegt in der Regel an einer geringen Selbstachtung und einem geringen Selbstvertrauen. Wir haben bereits bei der Erziehung und auch bei späteren Entwicklung, immer wieder Sätze gehört: Wie das kannst Du. Dafür bist du zu dumm? Wie kann man nur so dumm sein? Du machst alles falsch. Diese Sätze haben wir tief in uns verankert und sind dadurch der Ansicht uns selbst immer wieder kritisieren zu müssen.

Kritik – Fester Bestandteil

Die Selbstkritik ist zu einem festen Bestandteil in unserem Leben geworden. Genau deshalb ist es so wichtig diesem Kreislauf zu durchbrechen und selber zu hinterfragen, ob die Dinge in der Kindheit und Jugend überhaupt gestimmt haben und welche bloß erfunden und nicht stimmen. Man muss lernen sich selber weniger zu kritisieren und sich verstärkt mehr zu loben bei Dingen die man gut und erfolgreich bewältigt hat.

Unser Tipp: Eine gute Hilfe kann es sein sich mit anderen Menschen zu unterhalten, um herauszufinden, was diese an einem schätzen um so lernen weniger kritisch mit sich selbst zu sein.

Fazit: Die Selbstkritik hat seinen Anfang bereits in der frühen Kindheit und sich weiterentwickelt in der Jugend und im Erwachsenenalter. Die Kritik an sich selbst ist zu einem ständigen Begleiter geworden und man fühlt sich oft schnell verunsichert, wenn man zum Beispiel ein Kompliment bekommt. Weil man sich selber nicht in der Lage sieht Komplimente oder auch Lobe anzunehmen. Meistens sind die Eltern oder auch andere Bezugspersonen an der Selbstkritik schuld, weil man immer wieder seine Fehler und Schwächen gezeigt bekommen hat.

Wie oft kritisierst Du Dich selber am Tag? Welche Kritiken kommen am häufigsten vor, zum Beispiel bei der Arbeit oder auch beim Aussehen?

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