Selbsthass zur Selbstzerstörung

Selbsthass

Selbsthass

Selbsthass bedeutet wie der Name schon sagt, den Hass auf sich Selbst. Also ein Mensch hasst seine eigene Persönlichkeit. Selbsthass ist das Gegenstück zu Selbstliebe.

Selbsthasser kommen sich ihr ganzen Leben lang unvollkommen und minderwertig vor. Sie haben das Gefühl mit ihnen sei etwas nicht in Ordnung und mit ihnen stimme etwas nicht. Diese Menschen sind niedergeschlagen und fühlen sich überfordert und sind deprimiert. Oder sie verursachen von Tag zu Tag zu der Person werden, die sie glauben sein zu müssen.

Damit sie sich endlich akzeptieren können und auch um endlich von anderen Personen akzeptiert zu werden. Ein Großteil von den Selbsthassern weiß noch nicht einmal, was mit ihnen nicht stimmt. Sie haben einfach nur ständig das komische Gefühl, nutzlos und minderwertig zu sein und hassen sich selber dafür.

Das schlimme ist diese Menschen haben nicht nur eine Wut auf sich selber, nein, sind auch bereit sich selber zu verurteilen und sich zu bestrafen. Zum Beispiel indem sich die Selbsthasser selber schlagen (sich selber eine Ohrfeige) oder sich mit einem Messer oder eine Schere usw. selber verletzen auch als Ritzen bezeichnet.

Aber woher kommt Selbsthass?

Der Selbsthass ist geprägt aus der Kindheit. In den ersten Lebensjahren sind wir gefühlsmäßig und körperlich ganz stark von unseren Eltern abhängig. Wir sind noch nicht in der Lage für uns selber zu sorgen und brauchen die Eltern und die Erzieher, damit wir überleben können. Deshalb dürfen wir es uns mit diesen Personen auch nicht verscherzen. Wir müssen uns an ihre Regeln halten und auch befolgen. Wir passen uns ans und ordnen uns unter, diese Unterordnung ist lebensnotwendig. Wir lernen als Kleinkinder und Kinder die Kritik unserer Eltern und Erzieher im Hinblick auf unsere Schwächen und Fehler zu übernehmen und uns selber für unsere Fehler und Schwächen und zu verurteilen. Wir werden deshalb zu unserem eigenen Kritiker. Wie verinnerlichen die Worte unserer Eltern und sagen diese dann selbst zu uns.

Wie zum Beispiel, das tut man nicht. Das ist nicht gut. Du solltest das nicht tun. Das kannst du eh nicht usw.. Umso öfter diese Sprüche gehört wurden, desto entsteht der Eindruck, etwas müsse mit mir nicht stimmen. Denn die Menschen denken: Wenn mit uns alles in Ordnung wäre, dann würden die anderen nicht mit uns so reden und uns so behandeln.

In der Jugendzeit und im Erwachsenenalter fangen wir an unser selbst zu hassen und zu bestrafen.

Selbstbestrafung & Selbstverurteilung

Die Selbstbestrafung und die Selbstverurteilung wird ein wichtiges Hilfsmittel zum Selbsthass.

Unser Tipp: Fange an Dich selber an zu mögen, damit Du mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein bekommst. Finde bitte heraus, was die Gründe für Deinen Hass auf Dir selber sind. Was sind Deine Stärken und Fähigkeiten, auf die Dir stolz bist?

Fazit: Wir müssen lernen, uns wieder selber zu mögen und zu lieben. Nur wer sich selbst lieben kann auch andere Personen lieben. Selbsthass wird häufig aus der Kindheit aufgenommen. Wir hatten das Gefühl nie gut genug für unsere Eltern und Lehrern zu sein.

Wir müssen so akzeptieren wir sind, mit allen Fehlern und Schwächen. Was sind Deine Fehler, die Du selber an Dir nicht leiden kannst?

Lese Dir gerne zu diesem Thema auch den Artikel Selbstliebe durch.