Selbstablehnung – Falsche Überzeugungen

Selbstablehnung

Selbstablehnung

Die Selbstablehnung ist oft eine Folge von falschen Überzeugungen und Meinungen über sich selbst und seinem Körper.

Sehr viele Menschen sind oft mit ihrem Äußerem unzufrieden. Sie fühlen sich oft zu dick oder zu dünn oder fühlen sich hässlich oder finden bestimmt Körperteile für unpassend, wie die Größe der Brust oder den Bauch. Die Menschen denken dann häufig, dass sich operieren lassen müssen um besser aussehen zu können. Oft ist aber die Psyche betroffen und auch eine Operation beendet dann meistens nicht die Selbstablehnung.

Die Selbstablehnung oder auch in extremen Fällen der Selbsthass meistens negative Auswirkungen auf die Gefühle und das Verhalten haben. Das körperliche Befinden und auch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind davon sehr oft betroffen.  Die Ablehnung von sich selbst entsteht in der Regel durch zu wenig Selbstachtung. Personen, die sich ablehnen, können sehr oft verschiedene Ängste verspüren.

Die häufigsten Ängste bei der Selbstablehnung  sind:

Angst vor Ablehnung, Angst vor Nähe oder Kritik, auch die Angst zu versagen, Angst Fehler zu machen, die Angst vor Misserfolgen, auch die Angst vor Erfolg.

Des Weiteren kommen die sozialen Ängste hinzu, aber auch die Angst falsche Entscheidungen zu treffen, die Angst sich lächerlich zu machen, die Angst, die Beherrschung zu verlieren und die Angst, seine wahren Gefühle zu zeigen. Jedoch auch die Angst das wahre – vermeintlich Schlechte in einem entdecken und die Angst nicht gut genug zu sein sowie die Angst vor Neuem und die Verlustangst. Hilflosigkeit, Depressionen, Schuldgefühle und Selbstmitleid kann die Folge von solchen Ängsten sein.

Die Selbstzweifel und besonders die Selbstablehnung führen in der Regel immer zu Depressionen. Wenn man sich für Fehler verurteilt und sich denkt, man sei wertlos und sieht sich keine Möglichkeit, sich zu ändern, dann fühlt man sich hilflos und man bemitleidet sich selber vielleicht und dann macht man sich ganz schnell Schuldgefühle und Vorwürfe, dass man so wenig aus sich macht und dann ärgert man sich über sich selbst, weil man so schwach ist. Und dadurch entstehen dann die Depressionen.

Der Mangel an Selbstbewusstsein und, Selbstvertrauen sowie die Schüchternheit sind die Gründe für die Selbstablehnung. Personen mit geringer Selbstachtung haben die Angst andere Menschen könnten sie ablehnen, wenn sie selbstbewusst auftreten, Nein sagen oder ausdrücken, was sie wollen.

Deswegen sind diese Menschen eher schüchtern und halten sich im Hintergrund auf. Sie schlucken ihren Ärger über sich und andere Menschen hinunter, bis sich so viel Ärger in ihnen angestaut hat, dass sie fast vor Wut platzen und sie reagieren aggressiv oder gewalttätig, was sie dann gleich wieder an sich verurteilen und was ihnen das Gefühl noch mehr gibt, nicht in Ordnung zu sein.

Unser Tipp: Es ist wichtig sich seinen Ängsten zu stellen, damit die Angst vor bestimmten Situationen weniger wird und man mehr Energie und Kraft für andere wichtige Dinge im Leben.

Fazit: Die Selbstablehnung ist immer ein Erzeugnis aus den Mangel an Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Schüchternheit. Die Ablehnung an sich selbst entsteht durch Zweifel an sich selbst oder auch durch die Zweifel, die einem früher immer wieder, zum Beispiel von den Eltern gesagt wurden. Deshalb entwickelt man viele Ängste und fühlt sich immer schlechter und verfällt deshalb oft in Depressionen. Die Selbstachtung muss wachsen und das Selbstvertrauen gesteigert werden, um sich alles andere als mehr ständig zu kritisieren.

Was lehnst Du an Dir selber immer wieder ab? Welche Gründe gibt es warum Du bestimmte Dinge an Dir nicht magst?

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