Das Risikomanagement – Aufgaben

Risikomanagement

Risikomanagement

Das Risikomanagement umschließt alle Maßnahmen zur strukturierten Feststellung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Kontrolle von möglichen Risiken.

Das Risikomanagement ist eine Führungsaufgabe, in der Risiken einer Firma oder Organisation identifiziert, analysiert und bewertet werden. Dazu sind übergeordnete Ziele, Techniken und Politik der Firma oder der Organisation zum Risikomanagement festzulegen.

Punktweise betrifft das die Festlegung von Merkmalen, nach denen die Risiken eingestuft und bewertet werden.

Aber auch die Möglichkeiten der Risikoermittlung, die Verantwortlichkeiten bei den Risikoentscheidungen, die Verfügung-Stellung von Ressourcen zur Abwehr vom Risiko, die externe und interne Kommunikation über die identifizierten Risiken und auch die Qualifizierung vom Personal für das Risikomanagement.

Eine vorschriftsmäßige Ausbildung und Zertifizierung zum Risikomanager kann die Sachlage der Techniken entsprechend dem Risikomanagement für Organisation und Systeme – den Anforderungen an die Qualifikation des Risikomanagers erfolgen. Es wird als ein fortlaufender Prozess verstanden, in dem die Planung, die Umsetzung, die Überwachung die Optimierung stetig stattfinden. Zudem soll es über die gesamte Lebensdauer einer Firma oder Organisation zur Nutzung kommen und eine Kultur der Risikolenkung in der Firma oder Organisation entstehen lassen.

Das Risikomanagement ganz besonders der Aktiengesellschaften orientieren sich an den Anforderungen des Kontroll- und Transparentsgesetzes (KonTraG) und dem darauf festgelegten idW Prüfstand 340: Das Ziel ist es, die bestandsbedrohende Risiken frühst möglich zu erkennen und nachvollziehbar zu überwachen. Da häufig besonders Kombinationseffekte mehrere Einzelrisiken bestandsbedrohend werden, wird eine Anhäufung der Einzelrisiken zur Bestimmung des Gesamtrisikoumfangs gefordert.

Der ökonomische Mehrwert des Risikomanagements ist die Verringerung der Wahrscheinlichkeit von bestandsbedrohnender Krisen durch weitere Risikotransparenz. Die Formulierung des Grades der Bestandsbedrohung ergeht durch die Berechnung der Auswirkungen von Risiken auf das kommende Rating mit Hilfe einer sogenannten Ratingprognose.

Als weitere Vorteile eines leistungsfähigen Risikomanagements sind eine Optimierung der Planungssicherheit und eine Verminderung der Risikokosten zu benennen.

Prozess umschließt im Einzelnen

  • Die Identifizierung von Gefahren, die Beschreibung ihrer Weise und der Gründe und die Auswirkungen.
  • Die Analyse der identifizierten Gefahren im Hinblick ihrer Eintrittswahrscheinlichkeiten und den möglichen Auswirkungen.
  • Die Risikobewertung durch den Vergleich mit vorher festzulegenden Punkten der Risiko-Akzeptanz (beispielsweise Normen und Standards).
  • Die Risikobewältigung/Risikobeherrschung durch die Maßnahmen, die Gefahren oder/und Eintrittswahrscheinlichkeiten mindern oder die Ergebnisse beherrschbar zu machen.
  • Die Risikoüberwachung mit der Hilfe von Parametern, die Ergebnisse über die aktuellen Risiken geben.
  • Die Risikoaufzeichnungen zur Dokumentation von allen Vorgängen, die im Rahmen der Risikoanalyse- und Risikobeurteilung stattfinden.

Die meisten Firmen haben zur Bewerkstelligung dieser Komplexität eine Risikomanagement-Software. Diese kann mögliche Risiken simulieren und Risiken von Firmen abbilden.

Unser Tipp: Wichtig ist über jede Entscheidung im Unternehmen genau nachzudenken, wenn es um viel Geld geht, um alle Risiken zu kennen und um Chancen besser zu nutzen.

Fazit: Das Risikomanagement befasst sich mit allen Maßnahmen, die wichtig sind um Risiken in Organisationen oder Firmen zu vermeiden oder um Risiken zu reduzieren. Es geht um die Analyse, die Feststellung, die Überwachung und die Kontrolle von möglichen Risiken. Wichtig ist es eine Risikomanagement-Software zu nutzen, die die Wahrscheinlichkeiten von Risiken berechnen kann. Der Risikomanager ist der wichtigst Träger zu Überwachung und Kontrolle von Risiken. Wie findest Du das Risikomanagement? Was kann hier noch verbessert werden?

Lese Dir gerne auch noch den Artikel Key-Account-Management zu diesem Thema durch.