Reizbarkeit – zunehmende Krankheit

Reizbarkeit

Reizbarkeit

Die Reizbarkeit ist neben der Gereiztheit und der Erregbarkeit sowie der Aggressivität, die klassischen Begriffe für die besonderen Reaktionen des Körpers und des Geistes.

Besonders im Bezug auf die sozialen Interaktionen und die Umweltreize spielt die Reizbarkeit eine wichtige Rolle. Man betrachtet die Reizbarkeit oder auch die Erregbarkeit allgemein, dann lässt sich feststellen, dass Menschen auf soziale Reize oder auch auf Umweltreize anderer Personen reagieren.

Menschen reagieren zum Beispiel schnell gereizt, wenn sie immer wieder zu viel Krach oder Lärm (beispielsweise Flugzeuge, Bauarbeiten oder Kinder) ausgesetzt sind. Die Sinnesorgane (Hören, sehen, riechen, schmecken und fühlen) nehmen dabei die Reize auf und leiten diese weiter über die Nervenfasern an das Gehirn zur weiteren Verarbeitung.

Erst dort werden die sozialen- oder die Umweltreize ausgewertet. Weil diese Prozesse unbewusst und sehr schnell ablaufen, bekommen wir Menschen dies nicht direkt mit. Nur, wenn zu viele Reize, die die oben beschriebene Verarbeitung im Gehirn überlasten, kommt es immer zu einer Reizbarkeit, einer Gereiztheit, der Erregtheit oder auch der Aggressivität.

Ursachen für Reizbarkeit

Die Gründe für eine unnatürliche Reizbarkeit oder auch Gereiztheit liegt in den meisten Fällen in der Überlastung der Nerven. Die Sinnesorgane sind mit äußeren und inneren Reizen überlastet, dann schlägt sich dies häufig in einer erhöhten Reizbarkeit nieder. Die Ursachen sind dafür oft Stress, negative Umweltreize (grelles Licht und viel Lärm) und die sozialen Reize (z. B.: Probleme, Ängste und Beziehungsprobleme).

Aber auch zahlreiche Krankheiten und Symptome, wie beispielsweise Depressionen, Kinderlähmung und Tollwut können zu einer erhöhten Reizbarkeit führen. Auch im Hinblick auf die Wechseljahre bei Frauen kann es zu eine Gereiztheit kommen, denn hier sind hormonelle Veränderungen im gesamten Organismus im Spiel, die dem Körper und Geist aus dem Gleichgewicht bringen und weil starke körperliche Veränderungen stattfinden.

Mögliche Krankheiten mit Reizbarkeit

Kinderlähmung, Angststörung, Burnout-Syndrom, ADS/ADHS, Nikotinsucht, Borderline-Syndrom, dissoziale Persönlichkeitsstörung und Psychopathie.

Wichtig ist einen Arzt aufzusuchen um die genauen Ursachen herausgefunden werden können. Oft können sich Betroffene auch selber helfen, zum Beispiel mit autogenem Training oder der progressiven Muskelentspannung. Auch eine Behandlung bei einem Psychotherapeuten oder einem Psychologen kann helfen, um die Reizbarkeit zu mindern.

Unser Tipp: Hilfreich kann es auch sein dem Lärm und dem Krach zu entgehen, zum Beispiel durch einen Umzug in eine ruhigere Gegend.

Fazit: Reizbarkeit wird auch als Erregbarkeit, Gereiztheit und Aggressivität beschrieben. Es gibt unterschiedliche Ursachen für diese Erkrankung. Meistens sind Lärm und Krach oder grelles Licht der Auslöser. Die Nerven im Körper und im Geist werden dabei überfordert und die Betroffenen werden reizbar. Wichtig ist eine Behandlung der Erkrankung, zum Beispiel durch einen Hausarzt oder einem Psychologen oder auch durch autogenes Training oder der progressiven Muskelentspannung. Was löst bei Dir die Reizbarkeit aus? Was sind dafür die Ursachen?

Lese Dir gerne auch den Artikel Reize zu diesem Thema durch.