Bankenregulierung – Mehr Transparenz

Regulierung Banken

Regulierung Banken

Die Regulierung Banken ist die Aufgabe vom Staat, Normen zu vergeben, die durch seine Rolle im Bankensystem definiert wird, also ganz besonders Vorschriften zur Überwachung von Banken.

Die Bezeichnungen Bankenaufsicht und Bankenregulierung sind alles andere als genau voneinander getrennt und werden teilweise als Synonyme genutzt. Dort wird unter Regulierung Banken das Festlegen von allgemeinen regeln, währenddessen die Bankenaufsicht das Durchsetzen dieser definiert. Das Ziel der Regulierung der Banken ist sehr oft die Stabilität des Finanzsystems zu verbessern. Es kann jedoch auch sozial- und industriepolitische Motive haben. Das Bankwesen zählt in den entwickelten Staaten zu den am größten regulierten Teilmärkten einer Volkswirtschaft.

Gründe für die Regulierung

Die schweren Wirtschaftskrisen von 1837, 1857 oder auch die Weltwirtschaftskrise von 1929, die sich jeweils weniger oder mehr stark auf die Finanzmärkte ausbreiteten, zeigten den Regierungen, dass es zu Marktversagen kommen könnte. Die Erklärungen für die Beobachtung werden in der Banktheorie gesucht, weil gleichzeitig ohne Banken ein Funktionieren moderner Volkswirtschaften nicht vorstellbar ist. Deshalb musste eine Möglichkeit gefunden werden, die Funktionsfähigkeit des Kreditwesens zu bekommen. Deswegen wurden in Deutschland als Folge der deutschen Bankenkrise im Jahr 1931 das erste Kreditwesengesetz im Jahr 1934 veröffentlicht.

Aus der ordnungspolitischen Sicht bestehen für eine Überwachung der Banken durch die staatlichen Institutionen nachfolgende Gründe für die Regulierung Banken:

  • Anlegerschutz: Bei der Zahlungsunfähigkeit würden die Anleger einen Teil ihrer Einlagen verlieren. Weil vermutlich aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten und Verflechtungen viele Kreditinstitute zur gleichen Zeit betroffen sein könnten. Deshalb kann eine allgemeine Bankenkrise ausgelöst werden. Somit würden große Teile des Volksvermögens vernichtet und die komplette Volkswirtschaft gefährdet. Damit der Schutz der Anleger garantiert werden kann, wurden weltweit nationale Einlagensicherungssysteme gegründet.
  • Rechnungslegungs- und Publizitätsvorschriften: In einer vorbildlichen Welt würde der Wettbewerb dazu führen, dass die Bankkunden mit einer riskanten Geschäftspolitik meiden und ihr Kapital bei sicheren wirtschaftenden Banken anlegen. In der Realität ist es für die Anleger schwer, das wirkliche Risiko der Geschäftspolitik der Bank wegen mangelnder Transparenz erkennen. Von daher wird es als notwendig angesehen, die nötige Transparenz durch die Rechnungs- und Publizitätsvorschriften zu erzwingen.
  • Allgemeiner Zahlungsverkehr: Der komplette bare und unbare Zahlungsverkehr einer Volkswirtschaft wird durch die Kreditinstitute organisiert und abgewickelt. Dieser Zahlungsverkehr würde durch die Bankenkrisen empfindlich gestört, so dass das Funktionieren einer Wirtschaft zumindest stark beeinträchtigt würde.

Unser Tipp: Wenn man ein neues Bankkonto bei einer neuen Bank eröffnen will, ist es wichtig sich mit deren AGBs vertraut zu machen. Dadurch erfährt man welche Gebühren gezahlt werden müssen für die Kontoführung oder auch für ein Dispokredit. Dadurch hat man auch die Möglichkeit die Banken und Sparkassen miteinander vergleichen zu können, um sich dann für eine günstige Bank entscheiden zu können.

Fazit: Die Regulierung Banken hat den Sinn, dass Bankenpleiten und Wirtschaftskrisen vermieden werden sollen. Die Geschichte hat gezeigt, dass es zu einem Marktversagen kommen kann und man deshalb Banken und Sparkassen überwachen und kontrollieren muss. Dafür ist in der Regel immer der Staat einer Volkswirtschaft zuständig. Dafür wurde zum Beispiel das Kreditwesengesetz erlassen um mehr Transparenz zu erschaffen.

Was hältst Du von der Bankenregulierung? Welche Dinge müssen sich noch ändern, um die Transparenz von Banken erhöhen zu können.

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