Realitätsprinzip

Realitätsprinzip

Das Realitätsprinzip ist das Prinzip des Verhaltens. Bei dem man den psychische Antrieb vom Streben nach einer Anpassung an die Erfordernisse der Umwelt bestimmt.

Es ist nach der klassischen Psychoanalyse eines der beiden Prinzipien. Die den psychischen Verlauf dominiert. Zusammen mit dem Lustprinzip bildet das Realitätsprinzip einen Zusammenhang. Was man durch das Realitätsprinzip verändert. Das Prinzip der Realität wird als Teil des Ichs angesehen. Entsprechend dem Prinzip der Realität gleicht man erstens die Absichten des Lustprinzips welche aus den Bedürfnissen, der Libido und zweitens der Destrudo (Es) kommen, nach den Voraussetzungen der Umwelt an.

Realitätsprinzip als Verhaltensmuster

Nach dem das Ich oder das Bewusstsein handelt. Es kommt im Laufe der Zeit der wissenschaftlichen Reifung des Ich zur Anerkennung. Und bezieht sich auf indessen in über Ich daher verinnerlichten Erfahrungen. Das Prinzip der Realität definiert die eigenschaftliche Aufgabe des Ichs. Für die Befriedung der Begierde (der angeboren Bedürfnisse) der Libido und der Destrudo die jeweils herrschende Umwelt – die Realität – zu beachten. Damit dies auch verträglich mit den gesitteten Vorstellungen des Über-Ichs. Und ohne unangenehmen Folgen geordnet werden können.

Die Bestandteile der realen Gegebenheit werden zu diesem Ziel teilweise bewusst rational bewertet. Andersrum fungieren auf die innere Darstellung des Gesamtbildes der Realität der Reize des Über-Ichs mit ein. Diese kommen vor allem aus den angelernten oder erworbenen Wertvorstellungen. Und allgemein aus allen Erfahrungen. Die die Menschen in der Laufzeit der Entwicklung gesammelt haben und darauf infolgedessen das Über-Ich aufgebaut haben. Ist die Erfüllung des Ichs die Forderungen der Libido und der Destrudo im Moment nicht möglich. Weil eine genaue gegebene Situation von der Umwelt dagegen ist. Kann es eine zeitliche Verschiebung der Befriedigung des Triebes erreichen oder der Umlenkung der sexuellen Energie des Triebes auf ein neues, nicht sexuelles Ziel.

Weil ferner das Über-Ich dem Begehren des Es sabotiert. Dadurch das es seinen Einfluss auf das Bewusstsein in Gestaltung von Schuldgefühlen austrägt. Bedient es sich das Ich unbewusst an unterschiedlichen Abwehrmechanismen. Das Ergebnis, dieser Abwehrmechanismen soll die Entspannung oder Abschaltung der Schuldgefühle sein. Die das anfänglich Ich ansonsten fühlen würde, sofern anschließend es den Trieben der Begierden des Es nachgeben würde.

Unser Tipp für das Realitätsprinzip

Die individuelle Entwicklung ist in dieser Theorietradition. Es ist ein regelmäßiger Übergang zu einer immer größeren Dominanz des Realitätsprinzips gegenüber dem sogenannten Lustprinzip.

Fazit: Das Realitätsprinzip ist eine psychoanalytische Bezeichnung für den Gegensatz zum Lustprinzip. Der Teil des Ich, der das Verhalten den Erfordernissen der Umwelt. Unter mehr oder weniger starker Berücksichtigung des Lustprinzips anpasst (Libido, Lust-Unlust-Prinzip). In dieser Bezeichnung sieht man das Ich als Teil des Prinzips der Realität an. Es stellt anfangs viel mehr ein Verhaltensmuster dar, nachdem das Ich oder das Bewusstsein demgegenüber entsprechend handelt. Wie findest Du dieses Verhaltensmuster? Welche Vorteile siehst Du gegenüber dem Lustprinzip?

Lese Dir gerne auch den Artikel Psychoanalyse Teil 1 zu diesem Thema durch.