Psychosynthese – Herkunft

Psychosynthese

Psychosynthese

Die Psychosynhese ist die Bezeichnung für eine Form der transpersonalen Psychotherapie. Diese wurde von dem Italiener und Psychologen Roberto Assagioli entwickelt.

Die Unterscheidung von anderen Arten der Psychotherapie in der Psychosynthese liegt dem Grunde nach dem Modell, welches die Seele als ein Zusammenspiel von verschiedenen Teilpersönlichkeiten annimmt und dessen Ziel es ist, diese auch zu erkennen, einzubinden und zu verstehen.

Aber auch um die Verwendung von unterschiedlichen Techniken (spontanes Zeichnen, Aufstellungsarbeit, Imagination usw.) erprobt, rasch und Lösungsbestimmt zu ersten Auswirkungen zu führen und sich alles andere als im klaren analysieren von Hindernissen und Problemen nicht mehr zu finden.

Die Psychosynthese wird nebenbei zum therapeutischen Nutzen zudem in anderen Gebieten, zum Beispiel der Beratung, angewandt. Roberto Assagioli, ein Psychiater und Neurologe wollte mit der Psychosynthese die bestehenden psychologischen Strömungen zu seiner Zeit, vor allem mit der Psychoanalyse und der spirituellen Weisheits-Tradition in einer Synthese zusammenbringen.

Diese sollte im Blick auf die genutzte Sprache (Terminologie), zudem auch den Grundgedanken für Personen mit verschiedentlicher Weltanschauung, kulturellem Hintergrund und der theoretischen Ausrichtung annehmbar sein. Dabei verbindete er eine große Anzahl psychologischer Strömungen in ein einiges Entwicklungsmodell. Er hat dabei lediglich materialistische Weltanschauungen aus diesem Synthese-Versuch ausgeschlossen.

Diese wurden mit der Sichtweise von der Psychosynthese alles andere als vereinbar gewesen waren. Die Arbeit von Assagioli war prägend für die kommende psychologisch Nomenklatur von mehreren transpersonaler Richtungen.

Die damalige noch junge Psychoanalyse wurde dank Assagioli in Italien eingeführt durch die Psychosynthese. Er war sein Leben lang darum bemüht ein analytisch-materialistisches Menschenbild mit einem humanistisch-spirituellen zu vereinigen.

Er hat sich von einigen psychologischen Schulen beeinflussen lassen. Das waren zum die Werke von Erik Erikson, Erich Fromm Carl Rogers, Fritz Perls, Kurt Lewin, Ludwig Binswanger und viele andere. Es befand das propagierte Menschenbild von vielen Psychologien als zum Teil unzureichend. Diese Unzureichung hat er versucht durch die Einbindung der Lehren von spirituellen Traditionen auszugleichen. Diese Traditionen waren die christlichen, die hinduistischen, die jüdischen und die buddhistischen Lehren.

Aufbau der Psychosynthese

Synthese besteht aus verschiedenen Schulen, Traditionen und Lehrgebäuden, die wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Medizin und aus der Psychologie und die Weisheitslehren der Völker zusammenführt zu einem Menschenbild, dass die biologische Gebundenheit des Menschen-Seins in einem sehr großen Rahmen der persönlichen Freiheit und der Verantwortung einbezieht und diesen aber in einen noch umschließenderen der spirituellen Verbundenheit und Teilhabe miteinbezieht.

Unser Tipp: Gerade in der Pädagogik und in der Gesundheit sowie der Politik wird die Psychosynthese eingesetzt. Es ist hilfreich bei Konflikten um andere Sichtweisen dadurch zu erhalten. Deshalb ist eine Psychosynthese bei der Konfliktbewältigung sehr sinnvoll.

Fazit: Die Psychosynthese beschäftigt sich mit der Entwicklung der Psychotherapie. Demnach ist die menschliche Seele unterteilt in Teilpersönlichkeiten. Es geht darum das Weltbild von unterschiedlichen Menschen, aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Weltanschauung zu verstehen. Dabei spielen auch religiöse Traditionen eine wichtige Rolle laut dem Begründer Roberto Assagioli.

Was hältst Du selber von Psychosynthese? Was kann in der heutigen Zeit verbessert bei dem Umgang mit unterschiedlichen Personen Deiner Meinung nach?

Lese Dir gerne auch den Artikel Psychoanalyse Teil 1 zu diesem Thema durch.