Psychische Erkrankungen

psychische Erkrankungen

psychische Erkrankungen

Es gibt viele psychische Erkrankungen in der Medizin, aber jede ist für den Menschen gefährlich, kann ihn körperlich krank machen oder die persönliche Entwicklung stören.

In den nachfolgenden Artikel werden verschiedenen psychische Erkrankungen definiert und genau erklärt.

Angst als psychische Erkrankung

So gut wie jeder Mensch hat das Gefühl der Angst schon einmal erlebt. Du vielleicht auch, oder? Der Körper fängt an zu schwitzen, die Hände werden ganz nass vom Schweiß und das Herz fängt an zu rasen und die Augen weiten sich. Wir bekommen es dann mit der Angst zu tun. Besonders in lebensbedrohenden und anderen Fällen, ist die Angst auch positiv und notwendig, da der Körper das Adrenalin ausschüttet und der Mensch kann dadurch schneller und besser reagieren. Dadurch kann das Leben geschützt werden.

Ängste werden krankhaft, wenn sie ständig auftreten und das ohne eine wirkliche Gefahr oder eine Bedrohung besteht. Diese Angststörungen werden als Phobien bezeichnet, dazu zählen auch Angstattacken (auch Panikstörungen ohne Grund) und Beklemmungs- und Erstickungsgefühle, Schweißausbrüche und Schwindel oder Herzrasen. Ursachen sind oft die Angst vor bestimmten Tieren, wie zum Beispiel, vor Spinnen (Spinnenphobie) oder Hunden. Aber auch vor besonderen Situationen, wie zum die Angst vor Prüfungen und Vorträgen. In Europa sind Ängste und Depressionen die meist verbreitenden der psychischen Erkrankungen.

Psychische Erkrankungen – die Depression

Sich schlecht zu fühlen, heißt nicht automatisch, dass Du an einer Depression leidest. Da spielen andere Faktoren noch eine Rolle. Depressionen sind eine ernstzunehmende Erkrankung, die bei jeden Menschen auftreten kann, egal wie das Alter ist oder der Beruf oder auch soziale Umstand. Ca. vier Millionen Deutsche leiden an einer Depression. Sie kennen das Gefühl der unter drückten Stimmung und den Antriebsmangel oder dem Verlust von Freude und Interesse (= Hauptsymptome eine Depression), an denen sie leiden. Auch weitere Symptome, die auch Zusatzsymptome genannt werden können auftreten, wie zum Beispiel: Konzentrations- und Schlafstörungen, verminderter Appetit, Schuldgefühle, ein pessimistischer Blick in die Zukunft bis hinzu Selbstmordgedanken können zusätzlich bei einer Depression auftreten. Von einer Depression wird gesprochen, wenn mindestens zwei Hauptsymptome und zwei Zusatzsymptome auftreten in einer Zeit von mindesten zwei Wochen. Der Verlauf einer Depression ist ab und hin und wieder unterschiedlich.

Depressionen sind heute gut behandelbar. Mit Psychotherapie und Psychopharmaka aber auch mit Lichttherapie oder therapeutischer Schlafentzug, besonders bei stationären Aufenthalten ist die Wirksamkeit gut belegt. Auch Bewegung und Angebote der Selbsthilfe unterstützen den Weg der psychischen Erkrankung. Dabei ist wichtig, dass eine Depression frühzeitig erkannt und behandelt wird, denn keine gute Behandlung der Depressionen ist eine der Hauptgründe, warum im Jahr 10.000 Menschen Selbstmord in Deutschland begehen.

Unser Tipp: Eine Angsstörung oder auch eine Depression können heute gut behandelt werden, zum Beispiel eine kognitive Verhaltenstherapie oder auch durch Hypnose-Sitzungen. Wichtig ist sich Hilfe durch einen Therapeuten oder einen Psychologen zu suchen, um diese psychischen Erkrankungen behandeln zu können und um wieder richtig gesund zu werden.

Fazit: Wenn psychische Erkrankungen wie Depressionen und Ängste frühzeitig erkannt werden, ist die Heilungschance sehr groß. Aber auch müssen die Betroffenen bereit sein, die psychische Erkrankungen zu behandeln wollen, von sich aus. Oft ist es sinnvoll psychische Erkrankungen stationär zum Beispiel in der Psychiatrie zu behandeln.

Welche psychische Erkrankung denkst Du, leidest Du höchstwahrscheinlich? Zum Beispiel die Angst davor verlassen zu werden?

In dem nächsten Artikel werden weitere wichtige psychische Erkrankungen beschrieben und genau erklärt.

Lese Dir gerne auch den Artikel Depressionen in diesem Zusammenhang durch.