Die Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen

In diesem Artikel wird die nachfolgenden Persönlichkeitsstörungen genau beschrieben und erklärt.

5. die histrionische Persönlichkeitsstörungen

Die Merkmale der histrionischen Persönlichkeitsstörung sind die Übertreibung, das theatralische Verhalten, die Tendenz zur Dramatisierung, die Oberflächlichkeit, die labile Stimmungslage, die gesteigerte Beeinflussbarkeit, das dauernde Verlangen nach Anerkennung und der Wunsch im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu sein, die erhöhte Kränkbarkeit und das übernatürliche Interesse an körperlicher Attraktivität.

Betroffene Personen mit der Störung haben häufig ein hohes schauspielerisches Talent. Sie schreiben sich für viele Lebenslagen eigene Rollen zu, die sie anschließend perfekt inszenieren. Sollten die Betroffenen in Situationen sind, denen sie Bedeutung beimessen, und nicht die gewünschte Aufmerksamkeit kriegen, kann das eine gefährliche Situation für sie darstellen, in der sie sich ausgeschlossen und hilflos vorkommen. Vor allem in größeren Ansammlungen von Menschen kann dies eine verheerende Reaktion hervorrufen, weil diese Persönlichkeiten häufig zu drastischen und schockierenden Mitteln greifen, die teilweise bedrohlich werden können. Personen mit histrionischer Persönlichkeitsstörung haben die Absicht Lügen zu erfinden, besonders sehr krasse Geschichten oder auch selbst erlebte Abenteuer, damit sie die Aufmerksamkeit anderer Leute erzwingen. Die soziale Umgebung schätzt diese Persönlichkeiten oft als unglaubwürdig ein.

6. anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörungen

Die Form der Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch Gefühle von Zweifel, Perfektionismus, ständigen Kontrollen, übernatürlicher Gewissenhaftigkeit, allgemeine starke Vorsicht und Starrheit in Handeln und Denken und die sich in Unflexibilität, Pedanterie und Steifheit zeigen tut. Allgemein typisch ist zudem die übermäßige Beschäftigung mit Details und Regeln, weshalb die eigentliche Aktivität meistens in den Hintergrund gerät. Zusätzlich können beharrliche und unerwünschte Gedanken oder Impulse auftreten, die nicht die Schwere eine Zwangsstörung erzielen. Der Fähigkeit zum Ausdruck von Gefühlen ist oft verringert Betroffene wirken in zwischenmenschlichen Beziehungen deshalb oft kühl und rational. Die Fähigkeit zur Anpassung an die Gewohnheiten und Eigenheiten der Mitmenschen ist beschränkt. Häufig wird von den anderen Personen die eigene Normen- und Prinzipientreue erwartet.

Menschen mit dieser zwanghaften Persönlichkeitsstörung sind fast immer übermäßig leistungsorientiert und perfektionistisch verlangt. Sie erweisen sich im Berufsleben als fleißig, übernatürlich gewissenhaft und übergenau. Weshalb der übermäßige Perfektionismus die Aufgabenerreichung mitunter erschwert oder gar verhindert. Die Angst vor Fehlern hindert die Entscheidungsfähigkeit der erkrankten Personen. Circa ein Prozent der Gesamtbevölkerung sind von der anakastischen (zwanghaften) Persönlichkeitsstörung betroffen.

Unser Tipp: Freunde und Familien sollten nicht zu Co-Therapeuten werden und Tipps und Ratschläge geben. Meistens haben sie keine Ahnung von dem richtigen Krankheitsbild. Wichtig ist eine Therapie bei einem Psychiater oder Neurologen zu machen, da dieser sich am besten mit dem Krankheitsbildern der Persönlichkeitsstörungen auskennt.

Fazit: Es gibt auch die histronische Persönlichkeitsstörung. Diese gekennzeichnet damit, dass Betroffene zur Dramatisierung neigen und zu Übertreibung neigen und haben einen dauerhaften Wunsch nach Anerkennung und sind auch verstärkt kränkbar. Die anankastische Persönlichkeitsstörung ist durch einen Perfektionismus und einer unnormalen Gewissenhaftigkeit gekennzeichnet. Diese Form der Persönlichkeitsstörung wird auch als zwanghafte Persönlichkeitsstörung beschrieben.

An welcher der Persönlichkeitsstörungen meinst Du leidest Du selber oder ein Freund oder ein Familienmitglied von Dir? Was kann dem Betroffenen oder Dir selber gut helfen?

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