Durch das Outplacement einen neuen Job

Outplacement

Outplacement

Das englische Wort Outplacement bedeutet auf Deutsch soviel wie Außenvermittlung. Die Bezeichnung Outplacement ist eine von Unternehmen finanzierte Dienstleistung für verlassende Mitarbeiter, die als fachmännische Hilfe zur beruflichen Neuorientierung angeboten wird, aber auch bis zum Abschluss eines Arbeitsvertrags oder der Gründung einer Selbstständigkeit.

Das Outplacement wurde in den USA entwickelt, nach dem die Soldaten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder in die USA zurückkehrt waren.

Viele von den Soldaten mussten in zivile Arbeitsverhältnisse rein intrigiert werden. Dafür hat die Teilstreitkraft der US Army mehrere Beratungsstellen eingerichtet. Seit den 1990-er Jahren gibt es auch in Europa viele spezialisiere Unternehmen für Beratungen im Outplacement, die auch als Unternehmensberatungen bezeichnet werden.

Gründe für die Outplacementberatungen sind unter anderen: Das Unternehmen ihr Personal senken müssen und Mitarbeiter entlassen müssen, aber auch Firmenübernahmen, Verlagerung von Arbeitsplätzen an andere Standorte, Firmeninsolvenzen und Absatzschwierigkeiten, sowie die Rationalisierung (Stellenabbau).

Das Ziel der Firmen und Unternehmen ist durch die Beratung im Outplacement, in der Öffentlichkeit und im internen Bereich das Interesse an angemessenen Trennungsprozessen zu haben. Wenn, dass so gelingt, wirkt sich dies auch positiv auf die Motivation der verbleibenden Mitarbeiter aus und auch das Imagebild in der Öffentlichkeit wirkt nach außen positiv. Dadurch wird der Anreiz im Wettbewerb, um die Arbeitskräfte erhöht. Zudem kann der Einsatz des Beraters langanhaltende und teure Rechtsstreitigkeiten verhindern. Falls der entlassene Mitarbeiter mit Hilfe des Beraters schneller einen neuen Job findet, verkleinert sich auch die Restlaufzeit von Verträgen, was zudem die Kosten reduzieren kann.

Fünf Phasen vom Outplacement

Die Outplacementberatung ordnet sich in der Regel in fünf Phasen ein:

  1. Eine beginnende Analyse engagiert sich auf die private und berufliche Situation des Arbeitnehmers und rahmt eine realistische Einschätzung seiner Karrieremöglichkeiten ein.
  2. Die persönlichen und beruflichen Kompetenzen und das bestimmte Potenzial des entlassenen Mitarbeiters stehen im Zentrum der zweiten Phase. Die Outplacementberater fertigen ein Qualifikationsprofil an, errechnen den Weiterbildungsbedarf und raten von Bildungsträgern unabhängige, individuelle Qualifizierungsmaßnahmen an.
  3. In der dritten Phase erzeugt der Berater zusammen mit dem Arbeitssuchenden eine persönliche Bewerbungsstrategie, in deren Zusammenhang, die berufliche Zielsetzung und das Vorgehen bei den Bewerbungen festgelegt werden.
  4. Zu der Bewerbungsphase zählt auch die Entwicklung der Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Lebenslauf, Empfehlungen), die Durchführung von Bewerbungen, die Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen und die Beurteilung von Stellenangeboten. Die Berater unterstützen den Arbeitslosen, einen aussagekräftigen und ansprechenden sowie persönlichen Lebenslauf (Curriculum Vitae) zu erstellen und eine aussagekräftige, schriftliche Bewerbung zu schreiben und der Berater bereitet seine wirkungsvolle Selbstpräsentation bei einem Vorstellungsgespräch vor, wie zum Beispiel durch ein Interview-Training (ggf. per Video). Die Berater zeigen ihm neue Wege bei Stellensuche, wie zum Beispiel die Zielgruppen-Kruzbewerbung per E-Mail.
  5. In dieser letzten Phase werden dem entlassenen Mitarbeiter eine Einzelberatung als auch eine Gruppen-Outplacement angeboten.

Unser Tipp: Es gibt bei der Bundesagentur für Arbeit die Möglichkeit zu lernen, wie Du richtige Bewerbungen schreibst. Wie der Lebenslauf genau formatiert wird und auch welche Eigenschaften wichtig sind im Bewerbungsanschreiben. Auch welche Zeugnisse mit in die Bewerbung integriert werden. Auch gibt es die Möglichkeit auch beim Arbeitsamt an Motivationstrainings teilzunehmen, die einen helfen, sollen wieder motiviert an die Arbeitssuche zu gehen.

Fazit: Das Outplacement wird für Firmen und Unternehmen immer wichtiger, besonders, wenn in den Medien von Tausenden von Entlassungen berichtet wird. Die Unternehmen wollen mit dem Outplacement ihr Image in der Öffentlichkeit pflegen und beibehalten. Aber auch die Unternehmen wollen durch das Outplacement Geld sparen, in dem zum Beispiel Mitarbeiter Aufhebungsverträge angeboten werden und die Abfindung gekürzt wird. Dafür wird stattdessen eine Beratung im Outplacement angeboten.

Lese Dir bitte gerne auch den Artikel berufliche Neuorientierung zu diesem Thema durch.