Open Source – Offene Quellcode

Open Source

Open Source

Open Source wird als Bezeichnung für eine Software verwendet, deren Quelltext offen liegt und frei zugänglich ist. Im genauen Sinn steht die Beschreibung Open-Source-Software (OSS) für eine Software, die die Definition der Open Source Initiative (OSI) erfüllt, zum Beispiel darüber das diese Software einer OSI anerkannten Open-Source-Softwarelizenz untersteht.

Im weiteren alles andere als lediglich auf eine Software bezogenem Sinn, steht Open Source für frei verfügbares Wissen und Information im Allgemeinen und hat deshalb die Gründung neuer Open-Bewegungen inspiriert, wie zum Beispiel Open Content, Open Source Hardware und Open Access.

Definition von Open Source

Die Bezeichnung Open Source beschränkt sich alles andere als nur auf die Software, sondern wird auch auf Wissen und Information im Allgemeinen ausgedehnt. Darüber hat die Open-Source-Bewegung in anderen Gebieten die Begründung vieler neuer Open-Bewegungen inspiriert. Als ein Beispiel dafür steht Wikipedia und die Wikimedia Commons, in deren Rahmen von freien Inhalten (Open Content) geredet wird. Weitere wichtige Beispiele für Open Content sind OpenStreetMap und Open Education Resources. Eine Lizenzfamilie, die für solche freien Contente geschaffen wurde, sind die Creative Commons Lizenzen.

Weitergegeben wurde die Idee von öffentlichen und freien Zugang zu Informationen auch auf die Entwicklungsprojekte. In diesem Rahmen wird häufig von freier Hardware (Open Hardware) geredet, also einem freien Zugang zu allen Informationen um eine angemessene Hardware herzustellen. Ein Produktbeispiel auf Grundlage von offenen Standards und Rezepturen ist OpenCola.

Motivation von Open Source

Die Nutzung und Entwicklung von Open-Source-Software kann auch von Privatpersonen als zudem auch von Firmen betrieben werden. Einsatz und Entwicklungsprozesse können hierbei durchaus mit Kosten verknüpft sein. Es bietet sich jedoch eine Serie von Vorteilen:

An der Entwicklung eines Open-Source-Programms kann sich eine fast beliebige Anzahl von Personen (und Firmen) beteiligen. Der Aufwand für die Entwicklung wird geteilt und jeder kann von der Arbeit der Anderen gewinnen. Für ein Unternehmen kann es sich finanziell lohnen, sich an einem Open-Source-Projekt zu beteiligen, anstatt eine Eigenentwicklung zu beginnen oder fertige Software einzukaufen.

Der Nutzen eines Open-Source-Software ist nie von einer bestimmten Herstellerfirma abhängig. Will der Nutzer eine Erweiterung oder die Behebung eines Programmfehlers, so steht es ihm frei, diese Änderung vorzunehmen oder jemanden damit zu beauftragen. Bei proprietärer Software ist dies alles andere als möglich, und eine Änderung kann nur beim Hersteller beantragt werden. Durch diese Unabhängigkeit ist eine geplante Obsoleszenz eines Softwareproduktes zu Lasten des Nutzers, wie bei proprietärer Software üblich, ausgeschlossen. Zudem ist mit einer Open-Source-Software die Interoperabilität (Datenformate usw.) möglich, währenddessen mit proprietärer Software dies oft durch den Lock-in-Effekt gestört wird.

Die Benutzung von Open-Source-Software ist auch an keine oder nur wenige Voraussetzungen verbunden. Die Software darf von einer beliebigen Anzahl von Benutzern für einen beliebigen Sinn verwendet werden. Bei der Vervielfältigung und der Weiterverwendung fallen zudem auch keine Lizenzkosten an.

Die Open-Source-Software ermöglicht einen Einblick in den Quelltext und über das offene Entwicklungsmodell normalerweise auch in die Versionshistorie. Somit ist es jedermann möglich, zum Beispiel unter Benutzung von dafür bestimmten Seiten wie Ohloh möglich. Die Softwarequalität mit Hilfe von statischer Code-Analyse und auch die Anzahl der Entwickler und deren Veränderungen zu analysieren und darauf auf die Wartbarkeit und den Reifegrad der Software zu schließen.

Die Prüfbarkeit eines Programms auf bewusst eingebrachte, Nutzer-ungewollte Mechanismen wie zum Beispiel Backdoors, die für wirtschaftliche oder politische Spionagezwecke genutzt werden könnten. Wie zum Beispiel hat Microsoft als Anbieter nicht-quelloffener Software Probleme, immer wiederkehrende Gerüchte über die NSA-Hintertüren in ihrem Betriebssystem zu widerlegen, weil eine Offenlegung des Quelltexts keine Möglichkeit ist.

Unser Tipp: Es gibt im Internet einige Websiten, die sich über Spenden und nicht über Werbung finanzieren, wie zum Beispiel Wikipedia. Damit wir alle diese Dienste weiter nutzen können, ist es sinnvoll eine Kleinigkeit, zum Beispiel an Wikipedia zu spenden, damit diese sich weiterhin ohne Werbung finanzieren können. Gerade für größere Unternehmen ist die Software von Open Source sehr wichtig, um mehr Menschen ansprechen zu können und um mehr Verkäufe über das Internet zu genieren.

Fazit: Open Source ist eine bestimmte Software, bei der, der Quelltext offen liegt und auch frei zugänglich ist im Internet. Das Ziel dieser Bewegung ist es, dass alle Menschen auf der Welt sich kostenlos neues Wissen und neue Informationen aneignen können. Durch das Open Source ist es ermöglicht worden, dass sich neue Bewegungen, wie zum Beispiel Open Access gegründet haben. Dies kann sowohl von Firmen als auch von Privatpersonen betrieben werden.

Was hältst Du selber vom Open Source? Welche Vorteile siehst Du in der Offenlegung von Wissen und Informationen?

Lese Dir gerne auch den Artikel Open Search zu diesem Thema mit durch.