Offener werden – Selbstakzeptanz

offener werden

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In diesem zweiten Artikel geht es neben der Selbstakzeptanz auch darum Ängste abbauen zu können, um offener werden zu können.

Selbstakzeptanz als Grundstein

Bevor man sich selbst darin übt, offener werden zu können gegenüber Menschen umzugehen, sollte man sich zunächst mit sich selbst auseinander zu setzen. Es wichtig, dass einem bewusst zu werden, was die Stärken und Schwächen sind, wichtig ist sich überlegen, was einem selbst als Mensch eigentlich ausmacht und sich alles zu notieren, was einem dazu einfällt.

Dabei sollte man offen zu sich selbst sein, denn wenn man sich selbst Dinge über sich geheim hält, wie könnte man es dann offen und selbstbewusst anderen gegenüber vermitteln? Als zurückhaltender Mensch hilft es einem eventuell sich mit seinen Stärken und möglichen Schwächen zu beschäftigen.

Soziale Ängste abbauen

Die Probleme mit der Offenheit sind häufig auf unterschiedliche Ängste zurückzuführen. Hat man zum Beispiel Angst sich vor anderen zu blamieren oder andere könnte sich über einen lustig machen, wenn man ein spezielles Detail von sich preisgibt, dann wird man deutlich gehemmter in Gesprächen sein. Genauso, wenn man sich übertrieben viele Gedanken darüber macht, dass einem ein Fehler unterläuft oder einem den kommunikativen Ansprüchen seines Gegenübers alles andere als gerecht werden zu können.

Wir Menschen neigen leider dazu, perfektionistisch zu sein und meinen dann häufig, andere Menschen würden es uns auch übel nehmen, wie wir uns selbst dafür verurteilen, alles andere als perfekt zu sein. Deswegen ist es so relevant, dass man ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt.

Dann hat man zum einen alles andere als mehr bei jedem kleinsten Fehler der Emotion, komplett versagt zu haben, sondern sich auf das zu konzentrieren, was gut gelaufen ist. Wichtig ist den Fehler als Motivation zu sehen für mehr Verbesserungen. Zum anderen kann man mit einer entsprechenden Portion Selbstbewusstsein, die weder überzogene Ansprüche loslässt, es allen Menschen immer recht machen zu müssen oder zu wollen.

Unsere Tipps:

  1. Wichtig ist vor allem loslassen zu können. Anstatt sich immer wieder mit den Problemen und Schwierigkeiten zu beschäftigen, die man im Moment sowieso alles andere als lösen kann. Wichtig ist alltäglichen Dingen seinen Lauf zu lassen, anstatt alles nachbessern zu müssen, wenn der Ehemann zum Beispiel falsch die frische Wäsche gefaltet hat.
  2. Aufgaben andere Personen verteilen. Dieser Tipp kostet einige Überwindung. Es jedoch einmal ausprobieren, die eigene Verantwortung etwas an andere abzugeben, kann helfen sich von einer anderen Seite kennenzulernen und mehr Zeit für sich selbst zu haben.

Fazit: Offener werden setzt voraus, dass die Selbstakzeptanz einen gewissen Stellenwert im eigenen Leben hat, um mehr Offenheit gegenüber anderen Menschen zeigen zu können. Auch der Perfektionismus, kann dafür sorgen, dass wir unsere sozialen Ängste alles andere als ablegen zu können. Wichtig ist sich nicht über alles und jeden Gedanken zu machen, sondern sich los zulassen und die Dinge seinen freien Lauf zu lassen. Auch Fehler müssen zugegeben werden und diese Fehler korrigiert werden, um mehr Verantwortung übernehmen zu können.

Wie findest Du die Selbstakzeptanz als Teil der Offenheit? Welche Vorteile sind Dir wichtiger um kommunikativer im Beruf und privat zu werden?

Lese Dir gerne auch den Artikel eigene Persönlichkeit stärken Teil 1 zu diesem Thema durch.