Wir brauchen wieder mehr Mut

Mut

Mut

Mut oder auch Wagemut und Beherztheit bedeutet soviel wie, etwas zu wagen, was mich zu traut oder zudem man fähig ist. Also im Endeffekt bedeutet es, dass sich der Mensch in eine gefährlichen und mit Unsicherheiten verbundene Situation begibt.

Das Wort Mut kommt aus der indogermanischen Sprache und von dem Wort mo = sich mühen, starken willen haben.

Mut kann eine aktive Herausforderung, wie zum Beispiel ein Bangee-Jumping Sprung zu machen, sein oder auch die Bereitschaft eine schwierige berufliche Prüfung zu bestehen (individueller Hintergrund).

Beispiel zu Mut

Mut kann aber auch in einer Verweigerung ankommen, zum Beispiel kann Mut bei einer unzumutbaren oder schädigenden Tat bestehen. Zum Beispiel das Ablehnen von der Einnahme von Drogen oder eine Beschädigung einer Sache unter dem Gruppenzwang, durch die sogenannten Mutproben.

Die Beherztheit ist eine Eigenschaft des Charakters, die die Menschen dazu bringt, sich gegen Widerstand und Gefahren für eine richtige und notwendige Sache einzusetzen. Für die Beherztheit brauchen die Menschen ein Werte-Bewusstsein, ein eigenständiges Denken, das Durchsetzungsvermögen und die charakterische Stärke.

Die sogenannte Zivilcourage kennzeichnet die Persönlichkeit eines jeden Menschen. Diese Menschen sind dazu bereit, sich ihren bürgerlichen und alltäglichen Umfeld für die Durchsetzung von Gerechtigkeit und sozialen Normen einzusetzen.

Auch wenn, diese Zivilcourage Gefahren mit sich bringen kann und die Menschen ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht. Sind die Menschen dennoch bereit sich für diese Sachen einzusetzen. Bei der Zivilcourage geht es um ein sozial-ethisches Verhalten aufgrund von Wertüberzeugungen, dadurch ganz klar sichtbar werden, wenn die Sicherheit von anderen Personen, also die Menschenwürde und die Menschenrechte bedroht werden und der Eingriff eines mutigen Menschen gebraucht wird.

Beispiel – Frau Tucè

Ein Beispiel ist die junge Frau Tucè gewesen, die sich bei einer Auseinandersetzung von einer Gruppe, um zwei jungen Mädchen eingemischt hat und die beiden Mädchen beschützen wollte. Sie hatte den Mut dazwischen zu gehen und zu versuchen und zu schlichten. Dies ist ihr aber nicht gelungen und sie ist gestürzt und hat sich dabei den Kopf ganz unglücklich gestoßen und deshalb zwei Wochen später an ihren Kopfverletzungen gestorben. Sie hat damit ihr eigenes Leben riskiert und musste für ihren Mut sterben. Diese Geschichte hast Du bestimmt in den Medien mit bekommen, oder?

Gerade dieses Beispiel zeigt besonders, dass Zivilcourage gefährlich sein kann. Deshalb wird in Deutschland Zivilcourage immer seltener, da die Menschen, um ihr eigenes Leben fürchten müssen. Trotzdem brauchen wir die Zivilcourage, um uns für schwäche und hilfsbedürftige Menschen einzusetzen zu können und denjenigen helfen können.

Unsere Tipps: Frage Dich bitter selber einmal wo vor Du Angst hast, zum Beispiel die Angst zu versagen oder Angst Dich zu blamieren. Deine Angst ist der einzige Grund, warum Du Dich Deiner Angst nicht stellst. Baue mehr Selbstvertrauen, mehr Selbstvertrauen bedeuten auch mutiger zu sein. Das Selbstvertrauen stärkt Dich in Deinen Entscheidungen und Handlungen.

Fazit: Mut bedeutet sich seiner Angst zustellen,  zum Beispiel auf eine Leiter zu steigen, obwohl man Höhenangst davor hat und sich dennoch traut. Oft geht es darum sich seinen Herausforderungen zu stellen, wie zum Beispiel eine unangenehmen schwere Aufgabe auf der Arbeit zu erledigen. Wichtig ist immer noch die Zivilcourage, die in Deutschland immer seltener wird, weil die Menschen Angst haben, ihnen könnte etwas zustoßen.

Wann stellst Du Dich Deiner Angst? Was hilft Dir mutiger zu sein.

Lese Dir gerne auch den Artikel Mut trainieren zu diesem wichtigen Thema durch.