Hilfen gegen Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing am Arbeitsplatz nimmt immer mehr zu. Die meisten Angestellten und Arbeitnehmer werden von ihren eigenen Kollegen gemobbt. Die Kollegen begrüßen Ihre Opfer nicht mehr und ignorieren sie. Die Kollegen reden über den Rücken oder erfinden Geschichten über ihre Opfer. Sie werden auch beleidigend und drohen mit unter auch Gewalt an.

Aber auch Informationen werden vorenthalten oder falsche Informationen weiter gegeben, unsinnige Aufgaben werden erteilt und Betroffene werden immer mehr isoliert, zum Beispiel durch eine Büroverlegung. Aber auch werden die Betroffen oft von den Kollegen, wegen Fehlern oder Fehlverhalten beim Chef „angeschwärzt“.

15 % der Arbeitnehmer (ca. 2 Mio.) gaben in einer Umfrage an, schon einmal Mobbing am Arbeitsplatz erlebt zu haben. Mit über 40 % sind die meisten Mobber die Arbeitskollegen, aber auch mit über 30 % sind die Arbeitgeber die Mobber. Besonders in sozialen Berufen sind die Menschen von Mobbing betroffen. Immer dort wo es Gruppen gibt, wird auch immer mal wieder gemobbt.

Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing am Arbeitsplatz wird nur als solcher angesehen, wenn über eine längere Zeit geht und nicht nur einmal auftritt. Wie zum Beispiel bei einem Streit mit dem Chef, der einen am Ende beleidigt hat. Das Problem ist aber, dass in Deutschland nach wie vor die Unternehmen und Firmen nichts gegen Mobbing unternehmen. Sie gucken einfach weg und lassen die Betroffenen alleine in ihrer Situation. Aber auch haben viele Führungskräfte fehlende soziale Kompetenzen, die sie benötigen um richtig eingreifen zu können.

Mobbing am Arbeitsplatz muss rechtzeitig erkannt werden und etwas dagegen unternommen werden, zum Beispiel eine Beschwerde beim Betriebs- oder Personalrat kann bereits helfen, die Konflikte aufzulösen. Aber die meisten Täter sehen sich selber nicht als Täter. Meistens sehen sie sich als Mitläufer. Auch Mobbing Opfer sehen sich häufig nicht als Opfer, sondern empfinden sich als Teil von unangenehmen Spielchen.

Viele betroffene sind Psychoterror und Schikanen ausgesetzt. Sie wissen sich selber nicht zu helfen, der Chef hat keine Idee, was er tun kann und andere Anlaufstellen gibt es oft in kleinen oder mittelständigen Unternehmen nicht. Die Führungskräfte müssen mehr in den Bereichen Konfliktmanagement und Stressmanagement fortgebildet werden, um Strategien erlernt zu bekommen, um in bestimmten Situationen rechtzeitig und richtig reagieren zu können.

Ursachen für das Mobbing

Es müssen die Ursachen für das Mobbing herausgefunden werden, wie zum Beispiel, das der neue Kollege strebsamer ist als der Rest der Kollegen oder die Bitte nach neuen Aufgaben, kann für viele als Angriff auf  die eigene Arbeitsstelle angesehen werden, sie haben Angst, die neue will mir meinen Job wegnehmen.

Unser Tipp: Ein offenes Gespräch mit den Tätern zuführen, kann bereits hilfreich sein, um die Ursachen und Gründe für das Mobbing herauszufinden. Eine Beratung bei einem Psychotherapeuten oder Psychologen kann helfen, das Mobbing und die Hintergründe besser zu verstehen. Zudem kann geholfen werden Techniken zu erlernen, um sich erfolgreich gegen Mobbing am Arbeitsplatz wehren zu können.

Fazit: Ca. 2 Mio. Menschen in Deutschland wurden schon einmal gemobbt. Besonders in sozialen Berufen, wie in der Pflege, gibt es immer wieder Fälle von Mobbing am Arbeitsplatz. Die meisten Mobber sind Kollegen, aber auch viele Arbeitgeber sind die Mobber. Die Mobber wollen sich besser fühlen und mobben andere. Sie leiden meistens an einem geringen Selbstwertgefühl. Mobbing kann sein: Vorenthaltung von Informationen oder auch Fehlinformationen, Lügenverbreitung am Arbeitsplatz oder falsche Geschichten erzählen, Isolation von den Kollegen, aber auch Drohung von Gewalt sind Anzeichen von Mobbing. Die Chefs ignorieren oft Mobbing und wollen nichts dagegen unternehmen, weil sie selber nicht wissen, was gegen Mobbing getan werden muss.

Lese Dir gerne auch den Artikel Mobbing Teil 1 zu diesem Thema durch.