Effektive Lernmethoden

Lernmethoden

Lernmethoden

Es gibt unterschiedliche Lernmethoden, um sich mehr Wissen und Fähigkeiten aneignen zu können.

Wir brauchen in der heutigen Zeit besonders im Beruf mehr Wissen um mehr Aufgaben zu erledigen und um im Beruf aufsteigen zu können. Auch um Sprachen zu lernen, ist es wichtig die richtigen Lernmethoden anzuwenden. Auch in der Schule oder bei der Weiterbildung ist das Lernen wichtig, um mehr Wissen zu bekommen.

Lernen nach Plan

Das wichtigste beim Lernen ist die richtige Einteilung der Zeit. Dies wiederum hängt genau mit der Planung der jeweiligen Lerneinheiten zusammen. Schon bei den ersten Prüfungen wird man merken, ob man rechtzeitig mit dem Lernen angefangen und man sich verkalkuliert hat. Dar nur so nähert man sich dem eigenen Optimum und man kann besser abschätzen, wie viel zeitlich Vorlauf man benötigt, um optimal vorbereitet die kommenden Prüfungen zu bestreiten.

Des ist es wichtig zu versuchen aus den gewonnenen Erfahrungen Lernpläne abzuleiten als Lernmethoden. Dafür ist es am besten mit einem Kalender zu arbeiten. Die Prüfungstermine eintragen und von rückwärts die Zeit abrechnen, die man für sich als genau richtig herausgefunden hat, um sich perfekt auf die Prüfung vorzubereiten. Auch diesen Termin, quasi „t=0 für eine Lernphase, sollte man im Kalender eintragen. Allerdings sollte man auch zeitliche Puffer mit einplanen, wie zum Beispiel spontane Termine, Krankheit und auch Lernblockaden, können ein sonst rasch einen Strich durch die Rechnung machen.

Mikroplanung der Lernmethoden

Es ist wichtig Lernpausen innerhalb eines Tages zu planen und zu versuchen diese zu verstetigen. Auf die Dauer entwickelt sich dadurch ein fester Tagesablauf. Das wiederum kann die Motivation sehr steigern, weil man dann immer wieder Phasen hat, auf die man sich freuen kann.

Generell sollte man die Pausen großzügig planen. Wird es dann doch knapp, hat man noch einen Puffer. Um einschätzen, wie weit man im Lern-Programm ist, sollte man auch regelmäßig und ehrlich den Plan mit der Wirklichkeit abgleichen. Wichtig ist sich zu merken: Die Mischung macht’s. Man sollte immer ein bis zwei Tage die Woche „frei machen“. Für jeden Lern-Tag sollte man auch die Stundenzahl festlegen, die man lernen möchte. Dabei sollte man von vornherein berücksichtigen, was man an anderen Tätigkeiten zu erledigen hat (auch triviale Dinge, wie Haushalt usw.) und für diese Tätigkeiten genug Raum lassen. Denn gerade diese Beschäftigungen sind es hinterher, die man anfänglich so großzügig angelegten Zeitpuffer abschmelzen lassen.

Methode: 5-Fächer-Karteikarten-System

Eine beliebte Methode der Lernmethode um Vokabeln, Fakten und Aufzählungen sowie Definitionen auswendig zu lernen, ist das 5-Fächer-Karteikarten-System. Auf der einen Seite einer Karte steht die Frage und auf der anderen Seite steht die Antwort. Sofern man eine Frage richtig beantwortet hat, legt man die Karte ein Fach weiter. Zuerst sind alle Karten im ersten Fach. Sobald sich das erste Fach nach einiger Zeit geleert hat, geht man das zweite Fach durch. Wenn man die Frage richtig beantwortet, wird diese in das nächste Fach gesteckt, ansonsten muss diese zurück ins erste Fach.

Pausen als Lernmethoden

Nach einiger Zeit wird das Lernen grenzwertig. Nicht etwa, weil es mit dem Sinn des Lebens im Allgemeinen kollidiert. Vielmehr verliert das Lernen am Stück ab einem gewissen Zeitpunkt stark an Effektivität. Diese Erfahrung hat man sich auch schon gemacht. Es hilft, dem Gehirn kurze Verschnaufpausen zu gönnen und alles andere als stundenlang durchgehend zu lernen. Diese Pausen wirken regenerativ, Stress-abbauend und besonders: die Lerneinheit danach wird deutlich effektiver.

Die nachfolgende Liste kann helfen bei der methodischen Einteilung seiner Lern- und Pausenzeiten:

  • Ein Lernblock sollte alles andere als mehr als 60 Minuten umschließen. Danach ist eine Pause von mindestens 5 Minuten ratsam.
  • Sofern möglich, ist es geschickter, wenn man von Lernblock zu Lernblock inhaltliche Abwechslung schafft.
  • Jedoch besonders: Hängt man in den Pausen alles andere vor dem Fernseher. Tests haben bewiesen und gezeigt, das zuvor Erlerntes durch TV-Konsum schlechter erinnern wird. Das liegt daran, das die spannende und themenfremde Berieselung mit Informationen neu erlerntes im Gehirn überschreibt. Deswegen gilt es auch für andere Medien, zum Beispiel Videospiele und Nachrichten.
  • Zum Schluss: ausreichend Schlaf. Die Zeit beim Schlafen zu sparen ist langfristig eine dumme Idee. In der Nacht erholt man sich nicht nur, das Gehirn verfestigt und verarbeitet auch das am Tag Erlernte. Deshalb ist der Schlaf besonders in Phasen des Lernens sehr wichtig. Man sollte also eher mehr als weniger schlafen.

Der Mittagsschlaf ist nicht unbedingt notwendig, aber er hilft. Kinder brauchen ihn ja unter anderem, weil sie täglich viel Neues erleben. Für den Lernenden ist das alles andere als anders. Häufig hilft eine Schlafphase tagsüber, den Kopf wieder frei zu kriegen. Aber: Nur kurze Schlaf ist guter Schlaf. Alles was eine halbe Stunde überschreitet, macht für gewöhnlich der Kreislauf alles andere als mit.

Unsere Tipps:

  1. Ablenkungen ausblenden, dass behindert nur das Lernen und die Lernmethoden können nicht richtig helfen um mehr und schneller zu lernen.
  2. Wichtig ist auch früh aufzustehen, denn unser Gehirn arbeitet morgens und abends am effektivsten. Deshalb ist das Lernen am Morgen und am Abend am effektivsten.

Fazit: Für Prüfungen und Klausuren ist es wichtig zu lernen und die richtigen Lernmethoden anzuwenden, um schneller und besser lernen zu können. Für das Lernen von Vokabeln und Fakten und Definitionen ist die Lernmethode 5-Fächer-Karteikarten-System. Auch das Planen der Zeitpunkte zum Lernen ist wichtig um genügend Zeit zum Lernen zu haben.

Wichtig ist sich Puffer einzubauen, falls ggf. spontane Termine auftreten und man krank wird. Deshalb ist es hilfreich einen Kalender zu nehmen und die Lerneinheiten aufzuschreiben und auch die Pausen. Denn Pausen sind beim Lernen sehr wichtig, um dem Gehirn eine Pause zu gönnen.

Auch der ausreichende Schlaf ist wichtig, um besser Lernen zu können. Was hältst Du von diesen Lernmethoden? Was sind Deine Lernmethoden, die Du bereits genutzt hast?

Lese Dir gerne auch den Artikel Lerntechniken zu diesem Thema durch.