Kundalini

Kundalini

Die Kundalini ist eine Bezeichnung für eine ätherische Kraft im Menschen und wird in tantrischen Schriften beschrieben. Sie bezeichnet man auch als Schlangenkraft.

Laut der tantrischen Lehre befindet sich in jedem Menschen eine Kraft, die man Kundalini nennt. Sie befindet sich laut dem Tantrismus ruhend am unteren Ende der Wirbelsäule. Und wird deshalb symbolisch als eine im unteren Chakra schlafende zusammengerollte Schlange (kundala = gerollt, gewunden) dargestellt.

Die Kundalini gilt als Substanz der nächst stehenden Kräfte im Menschen. Durch Praktiken im Yoga soll diese Kraft erweckt und soll aufsteigen können, wobei die Hauptenergiezentren oder die Chakren durchstoßen werden. Erreicht das Kundalini die oberste Chakra, soll diese sich mit der Seele verbinden. Und der Mensch soll sein höchstes Glück bekommen.

Erst hier sollen sich nach den tantrischen Lehren ihrer Form mit dem kosmisch-spirituellen Kräften vereinigen. Weil das Aufsteigen der Energie nach den gewöhnlichen Lehren auch Gefahren bedeuten können. Sollen eine gute Vorbereitung und ein innerer Reinigungsprozess die Entscheidung zu treffen. Weshalb viele Schulen erst einmal ein Herzzentrum entwickeln. In Begleitung einer Person, der die Kundalini-Kraft bewusst steuern kann, sollen möglich Begleiterscheinungen des Prozesses, wie zum Beispiel Visionen oder Erfahrungen in der Astrawelt, begreiflich sein.

Beispiel – Kundalini Yoga

Es wurden mehre Methoden entwickeln, um die Energie zu aktivieren, wie zum Beispiel das Kundalini Yoga. In der ersten Ebene versucht der Schüler die Lebensweise, das Verhalten, die Ernährung und den Charakter mit Hilfe von Meditation und anderen ähnlichen Praktiken zu schulen und zu reinigen, die aber abhängig von der jeweiligen Tradition sehr verschiedentlich sein können.

Sobald der Prozess aktiviert ist, nimmt diese eine gewissen Eigendynamik an. Die zu lenken durch weiteres genaues Training muss gelernt werden. In den meisten Fällen hat der Prozess starke Auswirkungen auf die Befindlichkeit des betreffenden Menschen. Und kann sogar selbst zu unerwünschten und unangenehmen Nebeneffekten führen.

In der Kundalini ist das Aufsteigen meistens stufenweise. Und kann auch wieder zurück gezogen werden. Wenn das dritte Energiezentrum in der Nabelumgebung nicht erreicht wird. Nur sehr selten steigt sie bis zum Kronenchakra auf, wo sich nach der tantrischen Auffassung das „reine Bewusstsein“ befindet. Dann soll der eigentliche Prozess anfangen, der als ein Wechsel von aufsteigenden, warmen und absteigenden, sowie kühlen Energielauf beschrieben wird.

Die unterschiedlichen Yoga-Richtungen befassen sich mit dem Kundalini. Die Yoga-Schulen beschäftigen sich mit der Kundalini und wollen mit den Übungen den Körper auf den problematischen Prozess vorbereiten. Es wird dabei darauf geachtet, dass die Chakren gereinigt und löchrig sind, damit die Schüler ohne Probleme aufsteigt.

Begleiterscheinungen

Die oben beschrieben Begleiterscheinungen können sein: Hitzewallungen, Kälteschub, das Gefühl von anflutender Wärme, Zuckungen (Zittern, Schütteln), chronische und zeitweilige Schmerzen im ganzen Körper, Stechen im großen Zeh und am ganzen Körper, Taubheitsgefühl der Füße und Händen, bis hin zum ganzen Körper, Schwankungen der Libido, Gefühlsausbrüche (lachen, weinen, schreien) und ekstatische Glückseligkeit, sowie innere Bilder und Visionen.

Unser Tipp: Das Kundalini wendet man immer bei psychischen Erkrankungen, wie Burnout und Depressionen. Wenn Du an Depressionen oder Burnout leidest, kann es hilfreich  sein so einen Kurs in deiner Stadt zu machen. Informiere Dich bitte bei der Krankenkassen, ob die Kosten dafür übernommen werden. Und suche Dir zum Beispiel im Internet einen solchen speziellen Kurs heraus, um Deine Erkrankung besiegen zu können.

Fazit: Die Kundalini ist eine traditionelle tantrische Lehre, um die Glückseligkeit des eigen Körpers zu finden. Wichtig dabei sind die Ernährung, der Charakter und das Verhalten, die durch meditieren gelenkt sind. Die Reinigung des Körpers ist ebenso wichtig. Chakras spielen dabei eine wichtige Rolle und es kann zu unangenehmen Begleiterscheinungen kommen. Die Kundalini solle sich am unteren Ende der Wirbelsäule befinden.

Hast Du schon einmal das Kundalini genutzt? Hast Du seither mehr Glück im Leben?

Lese Dir gerne auch den Artikel Pilates zu diesem Thema durch.