Kryptowährung – Sicherheit im Finanzwesen

Kryptowährung

Kryptowährung

Seit zwei Jahrzehnten beschäftigt sich die Wissenschaft bereits mit der Kryptowährung und die Entwicklung davon. Der Kryptograf David Chaum war einer er ersten Pioniere. Er investierte viel Arbeit und suchte in seiner Zeit am National Research Institute für Mathematics and Computer Science im Amsterdam nach Möglichkeiten, die die Privatsphäre und Sicherheit für den Konsumenten zu verbessern. David Chaum schuf 1990 eine der ersten digitalen Währungen, auch DigiCash genannt, die mit der Hilfe seiner kryptografischen Protokolle dem Nutzer Anonymität angeboten hat.

Die Kryptowährung DigiCash ging jedoch im Jahr 1998 pleite, auch wegen seiner zentralen Organisation, die einer üblichen Bank ähnlich war, sich allerdings nie in die Regeln der Finanzmärkte einfinden konnte. Jedoch kamen Teile dieser Philosophie zehn Jahre später beim Bitcoin wieder zum Zug. Dabei hat vor allem das Peer-to-Peer-Networking und das Crowdsourcing geholfen, sodass beim Bitcoin auf eine zentralisierte Kontroll verzichtet werden konnte.

Jeder hat die Möglichkeit

Man braucht lediglich einen Onlinezugang und die Open-Source-Bitcoin-Software. Die Computer von den Usern bilden zusammen das Netzwerk und jeder verfügt über eine laufend upgedatete Kopie der sogenannten Blockchain. Die Blockchain ist ein Online-Buchungssystem, dass sämtliche bisher durchgeführte Transaktion aufzeichnet. Jeder der Miner hat eine Kopie der Blockchain, die als Besitznachweis von allen Bitcoins fungiert. Die chronologische Reihenfolge in der Blockchain ist sehr wichtig.

Inzwischen gibt viele andere Kryptowährungen, die aufgrund des Bitcoins entstanden sind, die ähnlich funktionieren und arbeiten, wie der Bitcoin. Bisher hat sich aber noch keine dieser neuen Kryptowährungen wirklich durchgesetzt.

Anonymität der User

Das besondere an einer Kryptowährung ist ihre Anonymität der User. Keine Bank oder ein Staat hat einen Einfluss auf die Kryptowährung. Eine Kryptowährung ist dadurch gekennzeichnet, dass diese digitale Währung dezentral, sicher und veteilt ist. Es wird bereit von immer Firmen als Zahlungsmittel akzeptiert, vor allem der Bitcoin wird genutzt. In Deutschland wird für die Kryptowährung auch das Wort Kryptogeld verwendet.

Das Problem hinter den Kryptowährungen war bisher die Anonymität der User. Dies sorgte dafür, dass viele User ein Pseudonym verwendet haben und damit Betrug begangen haben. Was das Ansehen der Kryptowährungen, besonders dem Bitcoin geschadet haben. Bei dem Bicoin haben die Mitglieder die Möglichkeit selber Bitcoins mit ihren Computern herzustellen und können ihre eigenen Bitcoins minen. Dafür wird nur ein leistungsstarker Rechner und der Onlinezugang benötigt.

Unser Tipp: Derzeit besteht immer noch das Problem, dass die Kryptowährungen an den Handelsplätzen oft stark schwanken und dadurch steigt und fällt der Preis der Kryptowährungen immens. Deshalb ist es wichtig sich immer über den aktuellen Kurs zu informieren, wenn die digitalen Zahlungsmittel gegen richtiges Geld getauscht werden soll.

Fazit: Die Kryptowährungen gibt es schon seit Ende der 1990er Jahre. Die digitale Währung war der DigiCash, der später aber bankrott ging. Erst seit der Erfindung und Einführung des Bitcoins wurden digitale Währungen mehr angesehen und mehr Beachtung geschenkt und der Bitcoin wird als eine Kryptowährung bei den Menschen immer beliebter. Inzwischen gibt es unzählige Kryptowährungen in der Internetwelt, wie zum Beispiel der Litecoin oder der Peercoin.

Was hältst Du von der Kryptowährung? Welche Vorteile siehst Du für Dich in diesen digitalen Zahlungssystemen?

Lese Dir gerne auch gerne den Artikel OneCoin zu diesem Thema durch.