Marketing mit Konsumgütern

Konsumgütermarketing

Konsumgütermarkting

Das Konsumgütermarketing beschäftigt sich mit Produkten, die an Konsumenten, also an die Privathaushalte verkauft werden sollen.

Das Marketing für kurzfristige Konsumgüter (Verbrauchsgüter: Waschmittel, Lebensmittel) unterscheidet sich ganz klar vom Marketing für langfristige Konsumgüter, den sogenannten Gebrauchsgütern (Bsp: Fernsehgeräte, Waschmaschinen, Autos, Wohnmöbel). Einige Hersteller von Markenartikeln wenden einen großen Teil ihrer Gesamtausgaben für Werbung, Marktforschung und Imagepflege auf. Die Hersteller von Handelsmarken habe diese Ausgaben jedoch nicht. Der Kaufentscheidungsprozess ist häufig kurz und kaum rational.

Die Transaktionskosten, das sind die Kosten für die Anbahnung, den Abschluss und die Aufrechterhaltung von Transaktionen sind angemessen klein. Die Finanzierung und die Garantieleistungen stehen, häufig gesetzlich vorgeschrieben, schon vor oder auch kurz nach dem Kauf fest. Das Konsumgütermarketing passt sich an die Endstufe des Wirtschaftsprozesses an, erfahrungsgemäß an den Konsumenten.

Dabei werden drei Arten von Konsumgütern im Konsumgütermarketing unterschieden:

  • Güter des täglichen Gebrauchs (convenience goods)
  • Güter des gehobenen Gebrauchs (shoppig goods)
  • Spezialgüter für den Haushalt (specialty goods)

Das Konsumgütermarketing kann durch fünf Punkte vom Investitions- und Dienstleistungsmarketing abtrennen:

  • Konsument isst selbst Nutzer und Nachfrager des Produktes
  • Es geht vor allem um die Individualentscheidungen
  • Große Anzahl von Abnehmern
  • Mehrstufige Distribution
  • Marktanonymität und Massenkommunikation

Der letzte Punkt verliert jedoch an Bedeutung, weil zudem viele Handelsfirmen durch die Kundenkarten (beispielsweise Payback) Auskünfte über das Kaufverhalten ihrer Kunden generieren. Es werden Kundenprofile erstellt und die Kunden mit Maß-genauen Angeboten angesprochen (Customer-Relationship-Management).

Die Konsumgüter sind oft spontane und oft emotional geprägte Kaufentscheidungen. Das Konsumgütermarketing probiert mit der Hilfe von Marktforschung, die Bedürfnisse und Vorlieben der Kunden zu untersuchen und daraus einen Marketing-Mix herzustellen. Den Firmen stehen dabei die Instrumente: das Produkt, der Preis, die Kommunikation und die Distribution zur Verfügung.

Weil sich die Güter und Produkte der Hersteller auf den Konsumgütermärkten zum großen Teil gleichen und es nur wenige Spezialanfertigungen gibt, wird mit dem Preis und der Kommunikation gearbeitet. Die Standardisierung von vielen Produkten ermöglicht es dem Kunden, diese einfach und leicht zu vergleichen.

Deswegen kommt es zudem hier der Markenpolitik eine wichtige Rolle zu, weil die Marke zur Wiedererkennung der Produkte dient und hilft das Produkt aus der Masse der Konkurrenz herauszuheben. Die Mark wird mit einem speziellen bewusst gestalteten Image versehen, das bei der Betrachtung erst bewusst wird. Die rasche Wiedererkennung der Marken ist konform mit den raschen Entscheidungsprozessen der Kunden.

Unser Tipp: Wichtig ist der Preis bei Waren und Dienstleistungen, dieser sollte sich anderen ähnlichen Produkten und Dienstleistungen gleichen, um so die Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten zu können.

Fazit: Das Konsumgütermarketing befasst sich mit den Produkten, die an die Konsumenten oder Verbraucher genannt, verkauft werden. Es gibt zwei Arten vom Marketing in dieser Marketingform, zum einen gibt es das Marketing für kurzfristige Konsumgüter und das Marketing für langfristige Konsumgüter. Viele große Unternehmen, die eine bekannte Marke haben, geben viel Geld für die Werbung von neuen Produkten und Dienstleistungen aus. Der Kaufentscheidungsprozess bei den Kunden oder auch Verbrauchern ist häufig rational und kurz.

Wie findest Du das Konsumgütermarketing? Welche Vorteile siehst Du in dieser besonderen Marketingform?

Lese Dir gerne auch den Artikel Dienstleistungsmarketing zu diesem Thema durch.