Kommunikation – Ausdruck & Eindruck

Kommunikationstheorie

Kommunikationstheorie

In diesem zweiten und letzten Artikel geht es um die beiden Theorien der Kommunikationstheorie Ausdrucks- und Eindrucksmodell und werden genau erklärt.

Bei der Ausdrucks- und Eindrucksmodellen wird immer eine Seite vom Kommunikationsprozess weit hervorgehoben.

Die Nutzung eines Ausdrucks- oder auch Eindrucksmodells geschieht im Alltag oft einbezogen, das heißt es wird alles andere als verdeutlicht, welches Modell als Grundstein von Behauptungen über die Kommunikation momentan verwendet wird.

Durch die zu hohe Hervorhebung von nur einer Seite entsteht die Gefahr, dass der Kommunikationsprozess alles andere als mehr ein sozialer, also beider Seiten umschließender Prozess betrachtet wird, in dem der Ausdruck und Eindruck lediglich in Bezug aufeinander zu denken sind.

Ausdrucksmodell in der Kommunikationstheorie

Das Ausdrucksmodell bezeichnet die Kommunikation als einen Prozess, der im bedeutsamen darauf beruht, die Inhalte unter der Nutzung von Zeichenprozessen und von den Medien auszudrücken. Der Empfang, das heißt die auf den Produzierenden bezogene Eigenwahrnehmung und die Verarbeitung unter der Nutzung von Zeichenprozessen, spielt in diesem Modell eine zweitrangige und untergeordnete Rolle bei der Kommunikationstheorie.

Die Kommunikation wird in der Folge als etwas betrachtet, dass mit dem „Ausdrücken von etwas“ unter der Nutzung von Zeichenprozessen anfängt, also mit dem Sprechen, schreiben, eine Sendung herstellen. In bestimmten großen Ausdrucksmodellen wird von der Bezugnahme des Produzenten (derjenige, der etwas ausdrückt) auf mögliche oder echte Beschreibungen abgesehen. In krassen Fällen wird das Ausdrücken von etwas mit der Kommunikation gleichgestellt. Die Hindernisse eines zu großen Ausdrucksmodells besteht darin, dass dieses Modell keine Chance bietet, den Beschreibungen als Kommunizierende zu benennen.

Dem krassen Ausdrucksmodell zufolge kommuniziert zum Beispiel ein Fernsehzuschauer alles andere als mit den im Fernsehen gezeigten Menschen, solange er keine Rückmeldungen in die laufende Sendung gibt, das heißt also solange er selber nichts „ausdrückt“, was die im Fernsehen erscheinenden Personen nicht wahrnehmen können. Ein Kinobesucher kann zum Beispiel demnach während des Kinobesuchs alles andere als mit den Darstellern vom Film kommunizieren. Der Leser einer Zeitschrift kommuniziert mit dem starken Ausdrucksmodell zufolge alles andere als mit den Autoren der Texte, während der Leser die Texte liest.

Eindrucksmodell in der Kommunikationstheorie

Weniger selten wird das Eindrucksmodell genutzt, mit die Kommunikation als ein Prozess betrachtet wird, der im grundlegenden darauf beruht, dass durch den Empfang (durch die Fremdwahrnehmung des produzierten unter der Nutzung von Zeichenprozessen) die Inhalte ergeben und mit der Hilfe der individuellen Welttheorie (Weltsicht) entwickelt werden. In Folge dessen wird die Kommunikation in der Kommunikationstheorie als etwas betrachtet, dass mit dem Empfang anfängt.

In bestimmten starken Eindrucksmodellen wird von der Bezugnahme des Verschriebenen auf den möglichen oder realen Produzenten abgesehen. In einer krassen Folge wird der Empfang (die Verarbeitung des Wahrgenommenen als Zeichen oder als bedeutungsvoll) mit der Kommunikation gleichgestellt. Ein zu krasses Eindrucksmodell kann dazu führen, dass der Kommunikationsbegriff infolge der Vernachlässigung vom Bezug auf einen Produzierenden zu weit ausgedehnt wird. Das wäre der Fall, falls die Wahrnehmung als Kommunikation mit der Umwelt angesehen werden würde.

Unser Tipp: Für ein angenehmes Gespräch ist es wichtig sich selber zu öffnen und die Ich-Verwendung zu benutzen, damit der Gesprächspartner einen richtig versteht. Wichtig ist auch bei einem Thema zu bleiben und nicht ständig auf ein anderes Thema anzusprechen. Das würde den Gesprächspartner meistens nur verwirren.

Fazit: Es gibt zwei unterschiedliche Modelle von der Kommunikationstheorie. Das Ausdrucksmodell, welches sich mit dem Ausdrücken von etwas in der Kommunikation beschäftigt. Das Eindrucksmodell beschäftigt sich mit der Kommunikation der Fremdwahrnehmung unter der Nutzung von Zeichen. Dabei sind wichtig der Produzent und der Empfänger, also der Redner und der Zuhörer.

Wie findest Du diese beiden Kommunikationsmodelle? Welche der beiden Modelle gefällt Dir besser?

Lese Dir gerne auch den Artikel Kommunikationsmittel zu diesem Thema durch.