Kognitiv – Bedeutung

kognitiv

kognitiv

Das Wort kognitiv wird vor allem in der Pädagogik und in der Psychologie genutzt. Der Begriff kognitiv bedeutet sowohl wahrnehmen, erkennen betreffend und denken. Oder es wird auch als Synonym für intellektuell, verstandesmäßig oder mit Verstand verwendet. Das Wort hat sich aus der lateinischen Sprache cognoscere abgebildet und heißt übersetzt erfahren, erkennen oder kennenlernen.

Beim Menschen gibt es die sogenannten kognitiven Fähigkeiten, das sind unter anderem: die Wahrnehmung, die Erinnerung, die Aufmerksamkeit, das Lernen, die Kreativität, das Problemlösen, das Planen, die Orientierung, die Argumentation, die Imagination, die Introspektion, der Wille und das Glauben und weitere. Auch die Gefühle und Emotionen haben einen großen Anteil an unseren kognitiven Fähigkeiten.

Unsere kognitiven Fähigkeiten machen uns einzigartig und wertvoll. Aber auch können unsere Fähigkeiten uns stören, oder auch uns negativ beeinflussen, wenn wir immer nur negativ denken, wird es uns alles andere als gut gehen. Wir werden dadurch sehr viel mehr negatives wahrnehmen und unser Verstand wird sich nur noch mit negativen Dingen beschäftigen.

Aber auch in der Werbung und im Marketing wird mit unseren kognitiven Fähigkeiten gespielt. Zum Beispiel in der Fernsehwerbung, wo wir zum Beispiel aufgefordert werden, uns an das letzte Wochenende zu erinnern, damit die Werbung unsere Gedanken und Gefühle beeinflussen kann. Dabei wird versucht das Kaufverhalten der Verbraucher und Konsumenten zu steuern. Also die Käufer dazu zu bewegen, nur deren Produkte und Dienstleistungen zu kaufen oder zu beanspruchen.

Kindererziehung

Auch bei der Kindererziehung spielt das kognitiv von uns Menschen eine wichtige Rolle. Denn vieles lernen wir während der Kindheit oder wir uns beigebracht. Wir erhalten unsere Wertvorstellungen und Glaubenssätze durch die Eltern und oder anderen Erziehungsberechtigten. Wir übernehmen meisten deren Vorstellungen und Glaubenssätzen, nach denen wir dann später auch im Erwachsenen Alter leben werden, wenn wir diese Glaubenssätze nicht auflösen werden.

Unsere Tipps: Gerade in der Schule sollten die Kinder mehr kognitive Fähigkeiten, wie zum Beispiel die Kreativität gefördert werden durch die Lehrer. Aber immer mehr Kinder verlernen es kreativ oder richtig verstehen zu können. Es gibt das kognitive Training, um besser lernen zu können, zum Beispiel durch das Gehirnjogging. Aber auch als Hilfestellung zur Entspannungen und zum Abbau von Stress und Hektik. Dadurch kann auch die Aufmerksamkeit und die Konzentration verbessert und gesteigert werden.

Fazit: Das Wort kognitiv kommt aus dem Latein und bedeutet wahrnehmen, erkennen oder erfahren oder auch kennenlernen. Wir Menschen haben alle kognitive Fähigkeiten, wie zum Beispiel das Denken, fühlen, erinnern und das Planen und orientieren. Diese kognitiven Fähigkeiten brauchen wir, um uns auf der Welt zurechtzufinden. Gerade in der Kindererziehung spielen die kognitiven Fähigkeiten eine Rolle und müssen trainiert und geübt werden.

Welche kognitiven Fähigkeiten sind für Dich am bedeutungsvollsten? Auf welche Fähigkeiten würdest Du gerne verzichten können, die kognitiv sind?

Lese Dir gerne auch den Artikel Brain Gym zu diesem Thema durch.