Jakobsweg für die christlichen Pilger

Jakobsweg

Jakobsweg

In diesen weiteren Artikel geht es weiter um die geschichtliche Entstehung vom Jakobsweg.

Die Wiederentdeckung der 1589 in Angst vor einem englischen Seeangriff versteckten Gebeine im Jahr 1879 brachte die Besserung, besonders, nachdem der Papst Leo XIII. 1884 die Originalitätder wieder aufgefundenen Reliquien anerkannt hatte.

Der Amerikaner Walter Muir begann Ende der 20-er Jahre, den Liber Sancti Jacobi (Codex Calixtinus) zu übertragen; nach dem spanischen Bürgerkrieg wurde er 1944 bekannt gemacht und der Jakobsweg als Bereich des Friedens wieder geöffnet.

Schon vor dem Ende des Bürgerkriegs hatte Frandisco Franco den Antrag gestellt, Santiago wieder zum Schutzpatron Spaniens zu machen. Seit dem nutzen Franco und die Nationalisten den Heiligen, damit sich mit dem „Bewahrer“ der spanisch-katholischen Identität, gleichzustellen. Das Bild des Matamoros (Maurentöters) ist zum Symbol für seine faschistisch-nationalistische Politik geworden.

Im Jahr 1937

Im Jahr 1937 hat der General Franco das Fest des heiligen Jakobus der Namensgeber vom Jakobsweg zum spanischen Nationalfeiertag erklärt. Einen politischen Instrumenten Missbrauchin einem nationalistischen Sinn, die durch das international einsetzende Interesse an der Pilgerfahrt nach 1945 überwunden werden konnte.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs der Europa schwer getroffen hatte, fand man im Jakobsweg, was man gesucht hatte: „Der Jakobsweg mit seinen Wurzeln im christlichen Europa schaffte den idealen Weg, politische Differenzen zu überwinden und einen Kontinent mehr durch den Klang trampelnder Füße als durch Kriegstreiben zusammenzuführen.“

In den Jahren der 1950-er und 1960-er Jahren formten sich in Spanien und Frankreich Vereinigungen der „Freunde des Jakobsweges“ und auch politisch bestand weiterhin Interesse an der wissenschaftlichen Aufarbeitung und touristischen Erschließung. 1950 ist in Paris die erste Jakobusgesellschaft mit den Zuspruch, wissenschaftlich zu arbeiten entstanden. 1954, im Heiligen Jahr haben manche Jugendwallfahrten stattgefunden, jedoch besonders Franco-Fans haben sich mit Pferden aufgemacht, um den Patron Spaniens zu verehren.

Seit den 1970-er Jahren hat die Pilgerschaft auf dem Jakobsweg einen großen Aufschwung mitbekommen.

1982 hat Papst Johannes Paul II. Santiago de Compostela besucht und gerufen im Zusammenhang mit einer großen „Europa-Feier“ den alten Kontinent aufgerufen, seine Wurzen wieder zu beleben. Der Europarat hat den Weg 1987 zum ersten europäischen Kulturweg erklärt. Damals wurde ca. 3000 Pilger pro Jahr gezählt, so sind es im Jahr 2003 über 74.000 Pilger aus allen Ländern der Welt gewesen. 2004 im Jahr des Heiligen Compostelanischen Jahr, sind ca. 180.000 Pilger zum Jakobsweg gekommen.

In Deutschland hat die Ausweisung von Wegen erst im Jahr 1992 begonnen. Weil der evangelische Pfarrer Geißendörfer zusammen mit sechs Jakobsusgemeinden einen Pilgerweg von Rothenburg ob der Tauber nach Nürnberg verwirklicht hatte. Dieser Weg ist bis 1995 in Arbeit zusammen mit dem Fränkischen Albverein und dem Oberpfälzer Waldverein zum fränkischen Jakobsweg ausgebaut worden, der von Tillyschanz über Schwandorf, Nürnberg, Heilsbronn nach Rothenburg ob der Tauber führt.

Ein weiterer Jakobsweg wurde entsprechend den Bestimmungen des Europarats historisch genau genehmigt und zwar die Route von Nürnberg über Ulm nach Konstanz, der zwischen 1995 und 1999 nach zwei Mitteilungen spätmittelalterlicher Jakobspilger in enger Anlehnung an den Verlauf einer Reichsstraße erarbeitet wurde.

Im Jahre 2003 wurde zudem ein Münchener Jakobsweg eingeweiht. Hinzukommen der Ökomenische Pilgerweg, der Sächsische Jakobsweg und Jakobsweg Vogtland sowie dem Jakobsweg  Silberberg. Und es gibt die Jakobspilgerwege in Norddeutschland.

Unser Tipp: Es gibt Deutschland mehrere Pilgerwege zum Jakobsweg. Such Dir am besten im Internet eine gute Route heraus, um nach Galicien zu kommen. Es gibt unterschiedliche Foren, wo Du Tipps für die richtige Route erhalten kannst.

Fazit: Die europäische Union hat mehrere Pilgerwege in Europa zu Pilgerwegen bestimmt. Seit den 1980-er Jahren ist die Anzahl der Pilger wieder gestiegen. Es gibt mehrere Pilgerwege in Deutschland um den Jakobsweg begehen zu können. Zum Beispiel den Nürnberger und Münchener Jakobsweg, aber auch in Norddeutschland gibt es unterschiedliche Pilgerwege nach Nordspanien.

Welcher Weg ist für Dich am besten? Was erhoffst Du Dir selber von so einer Pilgerreise nach Nordspanien?

Lese Dir bitte hierzu auch den Artikel Bibel Teil 1 zu diesem Thema durch.