Der Jakobsweg

Jakobsweg

Jakobsweg

In diesen weiteren Artikel geht es weiter um die geschichtliche Entstehung vom Jakobsweg.

Im 8. Jahrhundert nach der arabischen Eroberung wurde die erst seit den Anfängen des 7. Jahrhunderts beweisbare Überlieferung, dass der Apostel Jakobus der Ältere auf der iberischen Halbinsel den Auftrag hatte, in Spanien aufgenommen.

Die christliche Nachfolgereiche des Westgotenreiches, welches untergegangen ist, bedurften einer Indentifikationsgestalt.

Die von einer Vision veranlasste Auffindung des angeblichen Apostelgrabes im äußersten Nordwesten Spaniens im Zeitraum 818 is 834 unter dem König Alfonso II. von Austrien und die von einer Sagenbildung über die Translation des heiligen Leichnams von der Hinrichtigungsstätte in Jerusalem an das Ende der vormals bekannten Welt boten Anlass zur Befriedigung dieses Bedürfnisses.

Die Könige von Austrien und nachher von Leon machten Jakobus dem Jakobsweg zu ihrem Schutzheiligen und vertrauten ihm besonders als Schlachthelfer.

Vorerst blieb das Einzugsgebiet der Verehrung auf Kantabrien begrenzt. Seit ca. 930, nachdem Nordspanien geschlossen dem christlichen Herrschaftsbereich eingegliedert wurde, sind vereinzelnt Pilger aus Aquitanien und und den Bodenseebereich nachgewiesen worden.

Unter der Beeinflussung von Reconquista und der von der Abteil Cluny ausgehenden Klosterreform und der Abbildung einer nordspanischen Städtelandschaft längs des Camino de Santiago bei neuer Entwicklungen in der christlichen Lehre von Heil und Erlösung entwickelte sich im 11. und 12. Jahrhundert eine der größten Pilgertraditionen des christlichen Westens. In der Zeit von 1075/1078 wurde mit dem Bau einer romanischen Kathedrae begonnen, die im Jahr 1120 der Sitz eines Erzbischofs wurde.

Im 15. Jahrhundert spürte der Pilgerort durch die Einführung bestimmter Gnadenjahre in denen ein vollkommener Ablass gewährt wurde, einen weiteren Aufschwung. sein Einzugsgebiet reichte bis Skandinavien und Ost- und Mitteleuropa.

Dagegen existieren weder für das Hoch- noch das Spätmittelalter Beweise auf genaue Pilgerzahlen, jedoch aus englischen Pilgerschriften würde sich für das 15. Jahrhundert erkennen lassen, dass in den Heiligen Jahren circa vierzehnmal so viele Pilger wie in den Normaljahren nach Santiago de Compostela (Jakobsweg) gekommen sind.

Durch einen Niedergang der Pilgerfahrt in der frühen Neuzeit, begünstigt durch einen Verfall der Pilgeridee, die Reformation und die nationale Kriege zwischen Spanien und Frankreich, ist seit Mitte des 17. Jahrhunderts ein neuer Aufschwung sichtbar.

Wirklich erkennbar ist dies an einem umschließenden Bauprogramm für die Kathedrale, welches 1657 durch den Domherrn Jose de Vega y Verdugo veranlasst wurde und 1769 mit der Vollkommenheit einer neuen Nordfassade seinen Beendigung fand. Nach dem Ende der napoleonischen Kriege löste eine durchführende Säkularisierungswelle die karitatie Infrastruktur des nordspanischen Jakbosweges fast alles auf. Ein genauer Rückgang der Pilgerzahlen sind die Folge gewesen, wenn auch der Pilgerverkehr auf dem Jakobsweg nie bis zum Schluss zum Bruch kam.

Unser Tipp: Wenn Du Lust hast den Jakobsweg zu machen, dann suche Dir eine gute Route von Deinem Wohnort heraus, damit Du einen schnellen Weg dorthin findet kannst.

Fazit: Der Jakobsweg wurde durch den heiligen Jakobus begründet. Aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen kam es zur Zerstörung der Kathedrale und wurde umgebaut. Die Pilgerzahlen sind in dieser Zeit weiter zurückgegangen. Bereits in der frühen Neuzeit kam es zum Rückgang von Pilgern. Aber die Zahl hat immer wieder hin und her geschwankt.

Welche Route würdest Du zum Weg  von Jakobus wählen?  Was wäre für Dich der Grund den Jakobsweg zu durchlaufen?

Lese Dir gerne auch noch den Artikel Jakobsweg Teil 3 zu diesem Thema durch.