Die Initiativbewerbung

InitiativbewerbungEine Initiativbewerbung wird auch als Blindbewerbung oder Spontanbewerbung bezeichnet. Sie ist eine besondere Form der Bewerbung um einen Arbeitsplatz oder um einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Eine Initiativbewerbung ergeht ohne vorherige Job-Angebote oder genaue Aufforderungen durch Stellenausschreibungen.

Jedoch weisen viele Arbeitgeber auf ihren Karriereseiten im Internet unbedingt darauf hin, dass Initiativbewerbungen gewollt sind und geben weiterführende Hinweise zu gesuchten Berufsprofilen.

Diese kann zum Beispiel als Kurzbewerbung oder auch als ausführliche Bewerbung erstellt werden. Die Kontaktaufnahme per Telefon zu einer Firma oder einer Organisation mit der Absicht einer Stellensuche kann schon als Initiativbewerbung angesehen werden. Bei Interesse wird der Bewerber oder die Bewerberin darauf hin um seine Bewerbungsunterlagen gebeten. Der Kontakt kann zudem auch schriftlich per Fax oder per Brief oder auch in elektronischer per E-Mail erfolgen.

Immer mehr Bewerbungen erfolgen bereits über ein standardisiertes Internet-Bewerbungsformular auf der Homepage der Firma. Die Initiativbewerbung hat normalerweise alles andere als denselben Umfang wie eine Bewerbung auf ein Stellengesuch. Dabei kann es sich um eine Kurzbewerbung handeln, die im Falle, dass die Firma Interesse zeigt, die gewöhnlichen Bewerbungsunterlagen zeitnahe folgen.

Angesehene Arbeitgeber bekommen sehr oft zahlreiche Initiativbewerbungen, besonders in Zeiten von hoher Arbeitslosigkeit. Das ganze wird durch die niedrigen Kosten von elektronischen Bewerbungen noch begünstigt. Zum Beispiel hat der Autohersteller BMW (Bayrische Motoren Werke) Group im Jahr 2003 über 200.000 Bewerbungen erhalten, was die doppelte Anzahl am damaligen Personalbestand war.

Wichtig bei der Initiativbewerbung ist es Informationen über die Firmen, bei der man sich bewerben will zu besorgen. Dabei sind Branchenverzeichnisse und die Industrie- und Handelskammer, sowie die bekannten Internetportale und Networking-Internetseite wie zum Beispiel Xing oder LinkedIn, aber auch Fachzeitschriften können bei der Informationsbeschaffung sehr gut weiterhelfen.

Wichtige Informationen sind: Wirtschaftskennziffern, die Größe der Firma, die Belegschaftszahlen, die Standorte usw. Es ist wichtig mit der Firma, bei der sich bewerben werden soll, vertraut zu sein, gibt für alle Bewerbungen und alles andere als nur für Initiativbewerbungen.

Unsere Tipps:

  1. Wichtig ist das Interesse des Lesers bei den Bewerbungen zu wecken. Das funktioniert am besten direkt mit dem was gesagt wird, was will ich vom Unternehmen (und nicht wünschen würde) und mitteilen was man selber bietet für den möglichen Arbeitgeber.
  2. Am Anfang des Bewerbungsanschreibens sollte gleich die wichtigsten Fakten zum Bewerber genannt werden: die aktuelle Position, die Qualifikation und besonders die praktische Erfahrung, die dazu veranlasst, nach einer neuen Herausforderung in diesem Unternehmen zu suchen. In den eigentlichen Details wird im Lebenslauf eingegangen.
  3. Das Bewerbungsanschreiben sollte nie und besonders nicht bei einer Initiativbewerbung länger als eine Seite sein. Wichtig ist auf den Punkt zu kommen, um sich bei den Bewerbern durchzusetzen. Um Detailfragen zu klären, gibt es beim Vorstellungsgespräch noch genug Gelegenheit. Das wichtigste Ziel ist es, den Arbeitgeber erst einmal dazu zu bewegen, sich für den Bewerber zu interessieren und über einen möglichen Einsatz der Arbeitskraft nachzudenken.

Fazit: Eine Initiativbewerbung wird auch Spontan- oder Blindbewerbung genannt. Wichtig ist sich über den möglichen neuen Arbeitgeber bei dieser Form genau zu informieren um mit Wissen über die Firma punkten zu können. Auch die telefonische Kontakthilfe kann hilfreich sein, um herauszufinden, ob eine Initiativbewerbung überhaupt sinnvoll ist. Es ist hilfreich Internetportale wie Xing oder LinkedIn bei der Stellensuche zu benutzen.

Wie findest Du Initiativbewerbungen? Welche Unterlagen sind am wichtigsten bei dieser Form der Bewerbung Deiner Meinung nach?

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