Hohe Rendite = Mehr Gewinne bei Ersparnissen

hohe Rendite

hohe Rendite

Viele Sparer wollen eine attraktive hohe Rendite mit ihrem Geld erreichen Festgeld und Tagesgeld, ein Sparkonto oder ein Sparplan können diese wegen der jetzigen Niedrigzinsen alles andere als bieten.

Die Investoren müssen dabei die schwere Entscheidung zwischen Rendite und Risiko treffen. Warum ist eine hohe Rendite überhaupt so wichtig und wo hat man zurzeit renditeträchtige Anlagemöglichkeiten?

Die Rendite wird berechnet um unterschiedliche Geldanlagen miteinander zu vergleichen zu können, bei denen jeweils verschiedene Kosten und Rendite anfallen. Die Gewinne gibt das Verhältnis der Auszahlungen zu den Einzahlungen an. Somit kann man zum Beispiel ausrechnen, welcher Zinssatz notwendig ist, um bei mehreren Geldanlagen zum gleichen Auszahlungs-Resultat zu kommen.

Was ist Rendite?

Die Rendite ist alles andere als zu verwechseln mit dem Gewinn: Wenn man sich vorstellt, man leiht einer anderen Person im Rahmen eines Kreditprojekts 1.000 Euro und erhält 1.100 Euro zurück, also 100 Euro am Ende. Im Zusammenhang mit einem anderen Kreditprojekt verleiht man 3.000 Euro und bekommt 3.300 Euro wieder und hat dann 300 Euro mehr. Bei welchem der beiden Beispiele bekommt man die höhere Rendite? Die Rendite im zweiten Beispiel scheint mit 300 Euro höher. Jedoch verleiht man auch viel mehr Geld, wie beim ersten Mal. Bei der Renditenberechnung muss man also den Gewinn bezogen auf das eingesetzte Geld berechnen. 100 Euro sind bezogen auf 1.000 Euro Kapitaleinsatz 10 %. 300 Euro auf 3.000 Euro. Kapitaleinsatz auch 10 %. Beide Beispiele haben damit die gleiche Rendite.

Renditeberechnung

Auch sollte bei der Renditeberechnung der Anlagezeitraum beachtet werden um eine hohe Rendite zu bekommen. Generell haben die deutschen Sparer den Ruf, sich nicht viel um die Rendite zu kümmern. Schließlich ist ein Sparbuch, der Inbegriff der Minizinsen, ihre beliebteste Geldanlage. Noch im Herbst im Jahr 2015 stellt die Bundesbank in einem ihrer Monatsberichte fest, dass zudem der anhaltende Niedrigzins das Sparverhalten der deutschen Bürger bisher bloß geringen Einfluss hat. Der erwartete Run auf Wertpapiere und Aktien blieben aus. In diesem Jahr zeigen die geringen Zinsen jetzt allerdings langsam Wirkung: In einer Umfrage des Bankenverbandes vom Februar 2016 gaben 22 % der Befragten an, dass sie weniger Geld sparen, weil sich dies ihrer Ansicht nach alles andere als mehr lohnen würde. Dennoch richten stets noch 70 % ihr Sparverhalten nicht an die Höhe der Zinsen aus.

Unser Tipp: Der Klassiker unter den Geldanlagen mit hoher Rendite sind die Aktien. Diese bringen bei mittel-bis langfristiger Anlagedauer laut der Bundesbank seit dem Jahr 1991 eine durchschnittliche jährliche Rendite von circa 8 %. Somit sind die Aktien die Rendite-stärkste Anlageform.

Fazit: Bei den Geldanlagen wollen die Sparer hohe Rendite erwirtschaften und müssen sich dabei fragen, ob Sie bereit sind ein hohes Risiko einzugehen. In der heutigen Zeit haben die Sparer das Problem, dass nur wenig Zinsen auf risikoarme Geldanlagen, wie das Sparbuch oder eines Tagesgeldkonto zu erhalten sind aufgrund der Niedrigzinsphase in der Europäischen Union. Deshalb ist wichtig sich zu überlegen, welche Anlageformen derzeit noch gewinnbringend sind. Beliebt ist immer noch die Aktie, die je nach dem Risiko hohe Gewinne erzielen können.

Wie findest Du Aktien als Geldanlage? Welche Vorteile siehst Du in risikoreichen Anlageformen?

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