Hedgefonds

Hedgefonds

Das Word Hedgefonds ist eine Ableitung aus dem englischen von Hedge Funds. Dabei handelt es sich um Anlagefonds mit einer sehr flexiblen und ferner sehr aktiven Verwaltung.

Die speziellen Fonds können in alle Anlagekategorien investieren. Und aufsteigende und sinkende Kurse setzen. Die Hegdefonds haben das Ziel, unabhängig vom Börsenumfeld möglichst eine positive Rendite zu erreichen. Das Wort englische Wort Hedge bedeutet Absicherung. Und es verdeutlicht den Grundgedanken eines Hedgefonds: Alles andere als nur in die Märkte zu investieren. Und zu warten bis die Märkte steigen. Sondern es dient als Absicherung gegen sinkende Märkte oder sogar auf fallende Märkte zu spekulieren. Damit bieten diese Fonds den Vorteil einer Anlage. Die nicht mit den übrigen Anlagen zusammen bezieht. Und auch in fallende Märkte Gewinne erzielen kann.

Hedgefonds für private Anleger

Diese Fonds wurden bei professionellen Anleger in den 1990 und 2000er Jahren erwachsen. Viele dieser Fonds sind als sogenannte Offshore Funds in Bermudas oder Kaimaninseln aufgesetzt. Und für Privatanleger alles andere als zugänglich. Neue und strengere Regeln und Vorschriften ermöglichen den Vertrieb von UCITS-konformen Hedgefonds an private Anleger. Dabei muss zwischen einem Single-Manager-Hedgefonds und einem Multi-Manager-Hedgefonds unterschieden werden. Dieser erste Fonds ist ein Fonds, der von einem Hedgefondsmanager verwaltet wird.

Der Anleger ist von der Qualität als Anlagestrategie dieses einen Managers abhängig. Was mit höheren Risiken verbunden ist. Bei dem zweiten Fonds handelt es sich um, einen sogenannten Fund-of-Funds. Eine Bank oder auch ein Vermögensverwalter sucht 20 bis 30 gute Fonds aus. Und bündelt sie zu einem Fund-of-Funds. Für die Anleger sind die Risiken so geringer. Weil die verschiedenen Manager andere Strategien nutzen. Und eine negative Entwicklung in einer Strategie mit einer guten Entwicklung in einer anderen Strategie einholen kann.

Die Kosten von Hedgefonds

Die Kosten sind bei einem Fund-of-Funds größer. Im Allgemeinen haben diese Fonds eine Verwaltungsgebühr von 2-5 % p.a. und eine Performance-Gebühr von 10-20 %. Falls ein Fonds einen neuen Höchststand erzielt (die sogenannte High-Watermark) kann er von der weiteren Performance von 10-20 % für sich behalten. Bei einer Performance von +10% und einer Performance von 10 % verdient der Fondsmanager also 1 % zusätzlich für sich. Die Manager von solchen Fonds sind für viele ein lukrativer Job. Aber auch viel Firmenkapital ist notwendig. Weil die Gründung einen neuen Hedgefonds sehr oft mit privatem Geld angestoßen wird.

Unser Tipp: Es gibt verschiedene Hedgefonds Strategien, die alle mit verschiedenen Risiken behaftet sind. Zum Beispiel die Long/Short (lang/kurz) Strategie. Dabei wird ein Portfolio von Wertpapieren investiert auf der Long-Seite durch Käufe. Und auf der Short-Seite durch Leerverkäufe von geliehenen Wertpapieren. Der Fonds kann somit unterbewertete Aktien kaufen und zur gleichen Zeit überbewertete Aktien verkaufen. Die Entwicklung des Gesamtmarkts hat keinen Einfluss mehr auf den Fonds. Entscheidend ist nur, wie sich die Long-Positionen zu den Short-Positionen verhalten.

Fazit: Hedgefonds sind spezielle Anlagefonds von Firmen mit ein sehr aktiven und flexiblen Verwaltung. Man hat mit solchen Fonds die Möglichkeit, auf verschiedene Anlagefonds zu setzen. Also damit auf steigende oder dazu fallende Kurse. Damit soll die Möglichkeit bestehen höhere Renditen zu bekommen. Die spezielle Fonds-Art hat sich aus den englischen Wörtern Hedge Funds zu Deutsch Absicherungsmittel abgeleitet.

Wie findest Du diese besonderen Fonds? In welche Anlageformen hast Du bereits einmal in der Vergangenheit investiert?

Lese Dir gerne dazu auch den Artikel Anleihe zu diesem Thema durch.