Guerilla-Marketing – Taktiken

Guerilla-Marketing

Guerilla-Marketing

In diesem zweiten Artikel geht es um die unterschiedlichen Taktiken vom Guerilla-Marketing.

Im Guerilla-Marketing gibt es viele unkonventionelle Marketing-Taktiken, sodass die folgenden Beispiele nur eine kleine Auswahl an möglichen darstellen:

– Mundpropaganda
– den Verbraucher bei seiner täglichen Arbeit erreichen, beispielsweise durch E-Mails
– Sticker- und Plakatwerbung mit der Hilfe von statisch aufgeladener und daher selbst haftenden Folien
– Bluejacking: Senden eine persönliche Botschaft mit Bluetooth
– Stirn/Headverstise-Kampagnen (Stirn/Kopf-Werbung)
– Fahrzeugwerbung
– Schleichwerbung
– T-Shirts
– Werbung auf Belegen von Läden
– Streebrading: Anbringen von negativen Schablonenbilder in dreckige Straßen und Wände
– Projektion von Bildern, Videos und Texten auf öffentlichen Flächen mit Videoprojektor oder auch Laser

Zum Anfang hatten kleinere und mittlere Firmen das Guerilla-Marketing angewandt, in der heutigen Zeit setzen auch immer mehr Großunternehmen im Zusammenhang von Werbekampagnen darauf zurück.

Die vier am meisten in Werbekampagnen und in der Fachliteratur anzutreffende Kommunikations-basierten Instrumente des Guerilla-Marketings sind das virale Marketing, das Ambush Marketing, Ambient-Marketing und das Sensation-Marketing. Laut Hutter und Hoffmann im Jahr 2011 ordnen unterschiedliche Guerilla-Maßnahmen drei fundamentale Strategien zu. Trittbrettfahrer-Marketing (wie Moskito-Marketing oder Ambush-Marketing), Empfehlungs-Marketing (wie Buzz-Marketing und Viral-Marketing) und Lebensumfeld-Marketing (wie Ambient-Marketing und Sensation-Marketing).

Unterformen vom Guerilla-Marketing

Virales Marketing: Das virale Marketing setzt vor allem auf die Verbreitung von Werbebotschaften durch die Mundpropaganda. Dabei spielen neben E-Mails auch Kurzdienstmitteilungsdienste und die sozialen Medien eine tragende Rolle. Der gruppendynamischen Prozess sind der Grundstein für die Viralität einer Kampagne, die vor allem auf der Konversationsrate und einer möglichst raschen Durchlaufzeit basiert.

Ambient-Marketing: Dabei wird das Lebensumfeld überraschend geändert. An Stellen, an denen der Verbraucher es alles andere als erwartet, wie das „Ambiente“ umgestaltet. In der körperlichen Welt finden sich die Beispiele oft an viel frequentierten Stellen, wie zum Beispiel U-Bahnen, Bushaltestellen oder Hauswänden. Jedoch auch im Internet gibt es einige gute Beispiele für überraschende Websiten-Veränderungen, die die Aufmerksamkeit des Beobachters fesselt.

Buzz-Marketing: Es werden für die Produktproben (Software, Dienstleistungen) zur Verfügung gestellt. Die Personen können testen, um dann im privaten Bekanntenkreis darüber zu reden. Das sogenannte „Teilen“ in sozialen Medien, wie zum Beispiel Facebook, macht das Buzz Marketing in unorganisierter Form zum allgemeinwärtigen Werbeinstrument.

Ambush-Marketing: Das Ambush-Marketing nutzt die mediale Konzentration zu einem speziellen Thema und bringt die Werbebotschaft somit in Zusammenhang. Dadurch vergrößert sich automatisch das Interesse, weil die Werbung „wichtiger“ erscheint.

Moskito Marketing: Bei dieser Marketing-Unterform fungiert man als ein sogenannter Trittbrettfahrer auf dem Rücken der Konkurrenz, deren Markenbekanntheit oder ein Konzept für die eigene Firma mit zu nutzen. Es identifiziert die Schwächen des Mitbewerbers und nutzt auf diese kreative Art aus oder bietet ergänzenden Services an. Es repräsentiert den anfänglichen Gedanken vom Guerilla-Marketing, weil es zuerst eine Möglichkeit für kleine Firmen ist, sich bekannter zu machen.

Sensation Marketing: Dies wird eine meistens nur vorgetäuschte Sensation inszeniert, um dadurch die schnellere und umfangreichere Verbreitung der Werbebotschaft zu erzielen. Dabei ist der direkte Bezug zum zu bewerbenden Ware in der Anfangsphase alles andere als erforderlich. Es kann ganz plötzlich in einer späteren Phase oder schrittweise deutlicher werdend in einigen späteren Phasen hergestellt werden.

Unser Tipp: Eine wirksame Werbemethode kann es sein, einen Flashmob zu organisieren. Dabei sollte der Flashmob aufgenommen werden, um es den sozialen Medien später zu verbreiten und so die Bekanntheit der eigenen Firma zu erhöhen. Wichtig ist sich die Genehmigung der Stadt oder der Gemeinde zu holen.

Fazit: Das Guerilla-Marketing setzt auf unterschiedlich viele Unterformen vom Marketing, wie zum Beispiel das Moskit-Marketing oder das Viral-Marketing. Es geht vor allem darum, die Bekanntheit der Produkte oder Dienstleistungen oder auch einfach die Firma bekannter zu machen, bei den Leuten. Besonders Werbebotschaften an Fahrzeugen oder Bushaltestellen kann helfen, die Aufmerksamkeit von möglichen neuen Kunden zu bekommen. Vor allem setzen kleine Unternehmen ihre Ziele auf das Guerilla-Marketing um bekannter zu werden.

Wie findest Du das Guerilla-Marketing an sich? Welche Vorteile siehst Du an den Untermarketingformen dieser besonderen Marketingform?

Lese Dir gerne auch den Artikel virales Marketing zu diesem Thema durch.