Guerilla-Marketing – Verkäufe und Umsatz

Guerilla-Marketing

Guerilla-Marketing

Das Guerilla-Marketing wird auch als Guerilla-Vermarktung bezeichnet. Diese Marketingform ist eine Wortschöpfung von dem Marketing Experten Jay C. Levinson aus den 1980er Jahren.

Das Guerilla-Marketing wird als eine ungewöhnliche Vermarktungsaktion bezeichnet, die mit wenigen Mitteln eine große Wirkung erzeugen soll.

Der Begriff Guerilla leitet sich dabei von der besonderen Art der Kriegsführung ab, bei der ungewöhnliche Taktiken zur Erreichung der Ziele im Hinterland des Gegners eingesetzt werden.

Laut den Experten Hutter und Hoffmann von 2011 umschließt das Guerilla-Marketing unterschiedliche Kommunikations-politische Instrumente, die darauf abzielen, mit vergleichsartig wenigen Kosten bei einer möglichst großen Anzahl von Menschen einen Überraschungseffekt zu erreichen, um so einen sehr großen Guerilla-Effekt (Verhältnis von Werbekosten- und nutzen) zu erreichen.

Grundlagen von Levinson

Laut Levinson definiert sich das Guerilla-Marketing besonders durch nachfolgende Grundlagen:

  • Guerilla Marketing ist besonders für kleine Firmen uns Selbstständige ausgerichtet.
  • Es beruht im großen und ganzen auf dem gesunden Menschenverstand und weniger auf den Erfahrungen, Wertungen und Vermutungen.
  • Die vorrangige Messgröße ist Profit- und Umsatzanteile.
  • Ein weiterer Mittelpunkt liegt auf den monatlich neu basierenden Kundenbeziehungen.
  • Eine Spezialisierung ist einer weiten Abwechselung an Produkten und Dienstleistungen vorzuziehen.
  • Anstatt des Aufbaus von neuen Kundenbeziehungen ist als Erstes auf Kundenempfehlungen und weiteren Abschlüssen bei bestehenden Kunden Wert zu legen.
  • Die Kooperation mit anderen Firmen ist einer intensiveren Wettbewerbsbeobachtung vorzuziehen.
  • Für eine Kampagne sind einige Marketinginstrumente zu verknüpfen.
  • Zum Firmenaufbau ist eine bestehende Technik einzusetzen.
  • Die Aufmerksamkeit sollte vor allem au der Zustimmung des Kunden liegen, ihm weitere Informationen zu schicken zu können, anstatt einen direkten Verkaufsabschluss zu erzwingen.
  • Man soll auch seiner Kampagne treu bleiben. Ein wirkungsvoller Rhythmus ist zu benutzen, anstelle für jede Kampagne einen neuen Werbeslogan zu entwickeln.

Die Merkmale vom Guerilla-Marketing zielen beispielsweise auf die kreative Umsetzung eines Werbeslogans ab. Weil die Werbung für verschreibungspflichtige Medizin bei dem Konsumenten in Deutschland, wie auch in vielen anderen Ländern auf der Welt, illegal ist, hat sich auch beim Guerilla-Marketing in unterschiedlichen Formen weit verbreitet.

Vor allem die Patientenorganisationen sind in den vergangenen Jahren den unangemessenen beeinflussenden Methoden in dieser Marketingform ausgesetzt gewesen. Diese Marketingform ist unabhängig vom eingesetzten Werbeträger und Werbemittel machbar.

Zuletzt wird das Guerilla-Marketing verstärkt illegal auf öffentlichen Kanälen betrieben, auf denen oft in großer Zahl Aufkleber und Plakate angebracht werden. Die Werbetreibenden nehmen dabei die angemessenen geringen Bußgelder in Kauf, die meistens in keinem Verhältnis zum Werbeerfolg stehen. Diese besondere Marketingform kommt auch im Schutz der Anonymität der Internetforen zum Einsatz, in denen Werbebotschaften gezielt in angemessene themenbezogene Communitys veröffentlicht werden.

Im zweiten Artikel geht es um die unterschiedlichen Taktiken im Guerilla-Marketing.

Unser Tipp: Um wirklich Erfolg zu haben mit seinen Werbemitteln, ist es wichtig sich von der Masse der Konkurrenz abzuheben, um so die vermehrte Aufmerksamkeit der Kunden und der Interessenten zu bekommen.

Fazit: Das Guerilla-Marketing ist ein Begriff der von dem Marketing-Experten Jay C. Levinson ins Leben gerufen wurde. Dabei geht es darum mit dieser Marketingform mit ungewöhnlichen Methoden und Werbemitteln mehr Zielgruppen anzusprechen und so mehr Umsatz und Gewinne der Firmen zu erzielen. Levinson hat mehrere Grundlagen für das effektive Guerilla-Marketing veröffentlicht, um den Firmen zu helfen, mit dieser Marketingform mehr Umsatz zu generieren.

Was hältst Du von dieser Marketingform für Dein Unternehmen? Welche Vorteile siehst Du in dieser speziellen Marketingform?

Lese Dir gerne auch den Artikel Guerilla-Marketing Teil 2 zu diesem Thema durch.