Goldkurs – Geldanleger

Goldkurs

Goldkurs

Der Goldkurs verändert sich kaum und damit auch die Krisenwährung Gold, trotz der derzeitigen Katastrophen und Kriegen.

Banken sprechen von einem Überangebot des Edelmetalls. Die Marktbeobachter vermuten allerdings Preismanipulation. Letztes Jahr brach der Goldpreis um fast 30 % ein. Jedoch kümmert dies die Anhänger von Gold kaum. Das Motto lautet: Wenn Gold billiger wird, kaufe ich mehr. Das Sparbuch, Fonds und Lebensversicherungen, diese Dinge sind für Goldfans dubiose Anlageformen.

Die jüngste Preisentwicklung und der Goldkurs zeigt jedoch, dass auch der Goldpreis mitunter eigenen Gesetzen folgt. Momentan vollzieht der Preis Kapriolen, die sie schwer nachvollziehen können. Der Goldpreis lag im Jahr 2001 bei 279 US-Dollar und im Jahr 2014 bei 1300 US-Dollar. Die Goldkurs Entwicklung hat jedoch auffällige Schwankungen gezeigt.

Trotz der Kriege und Konflikte ist der Goldpreis dennoch im Keller liegen geblieben. Die Frage lautet deshalb: Hat Gold als Krisenwährung ausgedient?

Jahr 2013 – 867 € pro Feinunze

Im Jahr 2013 ging der Goldkurs runter auf 867 Euro pro Feinunze. Im Januar 2014 startete dann eine schnelle Erholung, die den Preis kurz wieder auf 1000 Euro katapultierte. Doch weiter nach oben ist es mit dem Gold nicht gegangen. Vielmehr fährt der Goldpreis und der Goldkurs seitdem Achterbahn. Mal geht er runter auf 900 Euro, dann wieder hoch auf knapp unter 1000 Euro. Ein solches Auf und Ab in Zeiten von Krisen mutet für so einigen höchst verdächtig an. Währenddessen die einen nach natürlichen Erklärungen für die Bandbreite suchen, rufen andere nach Schiebung.

Goldkurs & Goldpreis

Ein Skeptiker ist Folker Hellmeyer, der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank ist der Ansicht, der Goldpreis verhalte sich gegenüber den geopolitischen Spannungen unangemessen. Experten sind auch der Ansicht, dass die Geldflut der Notenbanken den Edelmetallpreis weiter antreiben sollte. Denn seit der Finanzkrise laufen die Druckerpressen auf Hochtouren.

Man vermutet, das die sinkenden Inflationsraten Spekulanten dazu animiert hätten, von der langen auf die Kurzseite zu wechseln, also auf fallende statt auf steigende Goldpreise zu wetten. Die Erwartung von einer globalen Konjunkturschwäche mit Disinflation (sinkende Inflationsraten) überlagere aktuell die Kriegs- und Krisensorgen.

Für den Experten Hellmeyer reicht dies als Erklärung jedoch nicht aus, um die Goldpreisschwäche zu erklären. Der Experte und Ökonom glaubt, dass der Goldpreis massiv manipuliert wird. Für ihn sieht das, wie ein gezieltes Preismanagement aus. Ähnlich wie bei Staatsanleihen ganz offiziell unter der Überschrift „Qualitative Lockerung“ seien Geldpolitiker im Verbund mit Großbanken bestrebt, die Preise am Rohstoffmarkt innerhalb bestimmter, unauffälliger Bandbreite zu halten.

Unser Tipp: Gerade wegen den möglichen Manipulationen durch die Staaten und Banken, ist es sinnvoll sich über andere Geldanlagen genauer zu informieren, um wirklich mehr Geld aus den Anlagen herauszuholen.

Fazit: Der Goldkurs verändert sich trotz der Krisen, Kriegen und Katastrophen. Einige Experten sind der Ansicht, dass der Goldkurs und Goldpreis manipuliert wird von den Staaten und Banken, um den Preis für Gold gleichbleibend zu halten, obwohl sich Gold in Krisenzeiten immer als sicherere Geldanlage gezeigt hat, tut er dies jedoch schon lange nicht mehr. Andere Experten sind der Ansicht, die Schwankungen rühren von Inflation und steigenden Geldflut der Notenbanken.

Wie findest Du den derzeitigen Goldkurs? Welche Vorteile siehst Du für Dich im Gold als Geldanlage?

Lese Dir gerne auch den Artikel Goldpreisverlauf zu diesem Thema.