FMCG im Marketing

FMCG

FMCG

FMCG ist die englische Abkürzung für Fast moving consumer goods (schnell bewegende Konsumgüter). Fast moving consumers goods sind auch schnelldrehende Produkte, die auch Renner genannt werden. Dies sind Warengüter, die rasch im Verkaufsregal wechseln oder auch rotieren.

Das wird auch Warenrotation genannt. Damit sind Konsumgüter gemeint, die den täglichen Bedarf, wie zum Beispiel Körperpflegeprodukte, Nahrungsmittel oder auch Reinigungsmittel, die von den Verbrauchern oft (beispielsweise wöchentlich), spontan in den meisten Fällen routiniert ohne lange zu überlegen eingekauft werden.

Der Grund dafür ist bei den Waren des täglichen Bedarfs der vergleichsweise niedrige Preis und die vergleichsweise Substituierbarkeit der qualitativ oft gleichwertigen Produkte (im Gegensatz beispielsweise zu Investitionsgütern oder auch den Luxusgütern). Zudem wird auch auf die Letztere die Bezeichnung angewandt, wenn es um eine Aktionsware handelt (wie zum Beispiel Computer vom Lebensmitteldiscounter).

Im Gegensatz zum FMCG gibt es auch die langsamdrehenden Waren, die auch Penner oder Ladenhüter genannt werden. Diese Ladenhüter werden im Marketing Bereich auch gerne als C-Artikel bezeichnet. Diese Waren, die nur geringe Lagerumschlaggeschwindigkeit oder auch Verkaufsfrequenzen haben, sind die, die sich also nur sehr schleppend verkaufen lassen.

Diese Waren werden entweder an den wirklichen Bedürfnissen vorbei hergestellt oder werden qualitativ am Markt vorbei gebracht. Sie beanspruchen in den meisten Fällen teure Lagerkapazitäten. Diese Waren werden mitunter nur als Billigprodukte verkauft oder landen am Schluss im Müll.

FMCG & Warenrotation

Die Warenrotation benennt die Abverkaufsgeschwindigkeit einer Ware und wird in der Regel in Rotationen pro Jahr, je nach der Branche aber auch pro Monat oder Woche (Lebensmittelbranche) oder gar am Tag (Kiosk) erhoben. Nach der Begriffsbedeutung oder der reinen Lehre wicht folgend ein Artikel anhand der sogenannten Warenrotationszahl eingeordnet. Das heißt: Je höher die Warenrotationszahl ist, desto höher ist also auch der entsprechende Jahres-, Monats- oder Tagesabsatz eines Produktes. Dabei gibt drei Bezeichnungen: Schnelldreher, Mitteldreher und der Langsamdreher.

Die Unterscheidung ergeht sowohl grundsätzlich für den Gesamtmarkt für einzelne Waren oder auch für Produktgruppen, als auch innerhalb des Warensortiments eines Geschäfts oder auch einer Handelskette und auch dort innerhalb einzelner Warengruppen. Deshalb gibt es zum Beispiel im Monitorsortiment eines Computergeschäfts immer bei der Gesamtzahl der Kunden wenige besonders (un)beliebte Waren und einen mehr oder weniger großen Mittelbereich.

Der Kennwert ist bei der Warenrotation also kein Selbstzweck, sondern wichtiger Hinweis auf das Bestellwesen von Geschäften und beim FMCG. Diese Kennwertermittlung erfolgt allerdings bei einigen Warenwirtschaftssystemen über den umgekehrten Weg durch die Errechnung der durchschnittlichen Verweildauer der einzelnen Güter im Verkaufsregal.

Unser Tipp: Wichtig ist sich immer einen Überblick über die Produkte und besonders über die FMCG Produkte zu verschaffen, um herauszufinden, welche Produkte man aus dem Sortiment nehmen kann, damit der Umsatz weiter steigen kann.

Fazit: FMCG ist eine Abkürzung aus dem Englischen und bedeutend schnelldrehende Produkte, die wir auch unter Bezeichnung Renner und Verkaufsschlager kennen. Wichtig ist zu unterscheiden zwischen Ladenhütern und Verkaufsschlagern, um so den Gewinn des Geschäfts zu ermitteln. Dabei ist die Warenrotation wichtig, bei der zwischen Schnelldreher, Mitteldreher und Langsamdreher Produkten unterschieden wird.

Was hältst Du selber vom FMCG? Was können Geschäfte verbessern, um mehr Verkäufe zu erzielen?

Lese Dir bitte dazu auch den Artikel B2B Marketing zu diesem Thema durch.