Finanzanlagen – Zinsen und Dividenden

Finanzanlagen

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind bestimmte Geldanlagen, ein bestimmtes Ziel erreichen soll.

Die Finanzanlagen sind der Teil des Anlagevermögens, welcher sämtliche Investitionen der bilanzierenden Firmen in andere Unternehmen oder öffentliche Betriebe und auch langfristige Ausleihungen und ggf. auch Investitionen in nicht betriebsnotwendige Immobilien erfasst.

Die Anlagen für Finanzen sind auch der Teil des Anlagevermögens, der die Beteiligung, die Wertpapiere des Anlagevermögens und die Ausleihungen (Anleihen) umschließt, wobei davon ausgegangen wird, dass diese Vermögensgegenstände angemessen der Bedeutung des Anlagevermögens dazu bestimmt sind, dauernd, also langfristig dem Geschäftsbetrieb einer Firma zu dienen.

Vermögenssteigerung über Zinsen

Die Bedeutung von Finanzanlagen entsprechen nach IAS 39 diejenigen Wertpapiere und finanziellen Anlagen, die länger als eine Periode gehalten werden. Daraus ergibt sich dann eine Vermögenssteigerung über die Zinsen, Dividenden oder auch Mieten bringen sollen. Dazu gehören vorrangig die Gläubigerpapiere und eigenkapital-verbriefende Wertpapiere des Anlagevermögens, die kein Beteiligungsverhältnis benötigen.  Die Zugangsbewertung wird immer durch die Anschaffungskosten und den Transaktionskosten bestimmt. Die Folgebewertung kann auf der Grundlage einer Neubewertung erfolgen.

Wenn es bei der Neubewertung zu einer Steigerung des Buchwertes kommt, so ist der Differenzbetrag neutral im Sinn des Erfolges in eine Neubewertungsrücklage einzustellen. Wenn die Neubewertung jedoch nur frühere erfolgs-wirksame Abwertungen rückgängig oder führt diese z einer Verringerung des Buchwertes, so ist eine erfolgs-wirksame Erfassung wichtig und auch notwendig. Die Abschreibungen, die außerplanmäßig im Hinblick auf die Finanzanlagevermögen sind vorzunehmen, wenn es zu einer Wertminderung gekommen ist. Eine Abstufung zwischen dauerhaften und vorübergehenden Wertminderungen wird alles andere als vorgenommen.

Laut dem §266 (2) zählen dazu:

  • Anteile an verknüpften Firmen
  • Beteiligungen
  • Sonstige Anleihen
  • Wertpapiere des Anlagevermögens

Der Gesetzgeber versteht unter Beteiligungen gemäß § 271 (19 HGB Anteile an anderen Firmen, die dazu bestimmt sind, dem eigenen Geschäftsbetrieb durch die Herstellung einer langfristigen Verbindung zu jener Firma zu dienen. Verknüpfte Firmen sind laut diesem Paragraphen solche Firmen, die als Mutter- oder Tochterunternehmen nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung in der Jahresbilanz einzubeziehen sind. Die Tochterunternehmen, die laut § 295 HGB nicht einbzogen werden, gelten genauso als verknüpfte Firmen.

Unsere Tipps:

  1. Bausparverträge sind nicht mehr rentabel. Die Bausparverträge sind keine guten Sparverträge. Der Zinsertrag ist gering und liegt nur noch bei 0,5 bis 1,5 %. Es gibt weitaus bessere Finanzanlagen, um sein Geld gewinnbringend anzulegen. Nur bei alten Tarifen kann man sich noch über eine Verzinsung von 4 % freuen. Diese Bausparverträge werden aber heute nicht mehr angeboten.
  2. Auch sind Versicherungen keine gute Geldanlage. Geldanlagen, wie Tages- und Festgeld oder auch Sparbriefe sind generell besser für die Altersvorsorge geeignet als Lebensversicherungen oder private Rentenversicherungen. Diese haben in der Regel lange Laufzeiten und das Abbruchrisiko ist hoch sowie die Rendite ist gering. Auch geht ein hoher Anteil des ersparten Geldes für (versteckte) Verwaltungskosten verloren.

Fazit: Eine Finanzanlagen sollten gute und hohe Rendite abwerfen und auch eine hohe Sicherheit garantieren. Das Problem hohe Rendite gibt es bei sicheren Geldanlagen heute nicht mehr. Um hohe Renditen und Gewinne zu erreichen, muss dann in sehr risikoreiche Finanzanlagen investieren. Die Finanzanlagen sind ein Teil vom Anlagevermögen der Menschen und auch von den Firmen und Unternehmen.

Wie findest Du Finanzanlagen? Welche Geldanlagen hast Du bereits für Dich selber genutzt?

Lese Dir gerne auch den Artikel Investition zu diesem Thema durch.