Ethnozentrismus für den Frieden

Ethnozentrismus

Ethnozentrismus

Ethnozentrismus ist der Fachausdruck für jene Sicht der Dinge, in welcher die eigene Gruppe der Mittelpunkt von allem ist und alle anderen mit Bezug darauf bemessen und bewertet werden. (William Graham Sumner, Begriffsbegründer & Autor von Folkways)

Der Ethnozentrismus ist ein vorrangiger psychologischer, aber zudem auch in verschiedenstlichsten, politikwissenschaftlichen und sozial-wissenschaftlichen Untersuchungen genutzter Begriff, der die Vorein-genommenheit eines Menschen oder Tiers gegenüber fremden Gruppen kennzeichnet.

Die Erscheinung geht auf die Überzeugung, dass die eigenen Verhaltensmuster und die ethnische Gruppe, der die Menschen und Tieren angehören, immer natürlich, normal, schön, gut und wichtig sind, zurück.

Bei diesen ausschlaggebenden Maßstab können die Fremden, deren Kultur sich ganz klar unterscheidet, als unmenschlich, wird, irrational oder ekelhaft gewertet werden. Dadurch wird auch von der Selbstbezogenheit einer Gruppe gesprochen. Die Merkmale der eigenen Gruppe werden trotzdem als Bewertungsgrundlage angesehen und gegenüber denen von der Fremdengruppe für geachtet gesehen. Das kann sich auch auf die Kultur, der Lebensstil, die Lebensweise, die Religion, die Weltanschauung beziehen.

Die Bezeichnung Ethnozentrismus beläuft sich freilich zuerst alles andere als auf eine Nation oder einer Rasse im Zusammenhang der altmodischen Rassentheorie, sondern das Verhältnis von Mensch und Tier zu seiner ethnischen Gruppe. Der Ethnozentrismus kann jedoch der Grundstein für ein Verhalten formen, welches aber dem Rassismus oder Nationalismus unterstellt wird.

Es gab Studien, in der Psychologie, in der Soziologie, in der Sozialpsychologie und in der Ethnologie oder auch in der Anthropologie. Genauso auch in der Kulturgeschichte, wie beispielsweise in der Mythologie, untersuchen Personen inwiefern sie derartige Kategorien und den Wertungen formen und anwenden. In diesem Rahmen stehen damit auch vielseitige Analysen der Kultur-vergleichende Sozialforschung an.

Sumner hat den Ethnozentrismus alles andere als auf das Volk verringert, sondern die Bezeichnung sehr umschließend auf die Gruppe bezogen, der ein Mensch sich selber zuordnet.

Er gab dem Ethnozentrismus die Bedeutung zu, die Eigengruppen gegenüber der Fremdgruppe zu befestigen, denn er stärke die bestimmten Eigentümlichkeit der Gebräuche und dadurch die Gruppenzugehörigkeit in der Abtrennung zu anderen. Diese Bedeutung bewertete er positiv, da er selber davon ausgegangen war, dass die Gruppen in einem Wettkampf im Zusammenhang mit dem Sozialdarwinismus stünden würden.

Unsere Tipps:

  1. Du solltest herausfinden, was Deine Werte sind, die Dir wichtig sind. Es ist wichtig Gemeinsamkeiten oder auch Ähnlichkeiten mit der eigenen Kultur zu finden, damit genug Komfort geschaffen werden kann. Auch wenn wir wissen, dass fast immer Unterschiedlichkeiten im Bereich des Lebensstils und dem Essen sich finden lassen.
  2. Zudem ist es wichtig, sich mit der Fremdgruppe zu umgeben, um die Menschen besser kennenzulernen und deren Kultur und Lebensweisen. Da es gut sein kann, sich anzupassen und neue Sachen kennenzulernen und zu entdecken.

Fazit: Der Ethnozentrismus bezieht sich auf die Forschung, dass Eigengruppen sich von anderen Fremdgruppen abgrenzen. Es geht dabei um die kulturellen und ethischen Unterschiede, aber auch um Religion und der Weltanschauung sowie den Lebensweisheiten und den Lebensstil der verschiedenen Gruppen. Wichtig ist zu wissen, welche ethischen Werte man selber besitzt, damit am sich an die Umstände anpassen kann. Es kann helfen sich an die Gruppe zu schmiegen, um diese besser kennenzulernen und verstehen zu können.

Wie findest Du den Ethnozentrismus? Was kann in der heutigen Zeit verbessert werden, damit weniger Rassismus bei den Menschen entsteht?

Lese Dir hierzu bitte auch den Artikel authentisch zu diesem Thema durch.