Enterprise-Content-Management (ECM)

Enterprise-Content-Management

Enterprise-Content-Management

Das Enterprise-Content-Management auch abgekürzt mit ECM umschließt die Methoden, Techniken und Werkzeuge zur Erstellung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Contenten (Inhalten) und Dokumenten zur Hilfestellung organisatorischer Prozesse in der Firma. Das ECM führt strukturierte, schwach strukturierte und unstrukturierte Informationen zusammen. Der Begriff Enterprise-Conten-Management ist ein modernes Kunstwort, das Produkte, Lösungen, einen Markt und eine Branche beschreiben soll. Diese setzt sich aus drei Einzelbegriffen zusammen, die in dieser Verknüpfung eine besondere Bedeutung haben:

  • Enterprise steht für eine von allen Zugriffsberechtigten einer Organisation nutzbare Lösung. Die Zugriffsberechtigung kann in Lese- und Bearbeitungsprivilegien differenziert werden.
  • Content steht für die beliebigen Inhalte in elektronischen Systemen.
  • Management steht für die Verwaltung, Verarbeitung und Kontrolle von Systemen.

Es wurden bereits mehrere Versuche unternommen, den Begriff Enterprise-Content-Management in die deutsche Sprache zu integrieren, wie zum Beispiel Unternehmenscontentverwaltung oder auch Unternehmensinhaltemanagement. Diese Versuche haben darunter gelitten, dass sie selbst ungewohnte Begriffsbildungen und alles andere als abgegrenzte Anglizismen als Wortbestandteil beinhalten. In der heutigen Zeit hat sich die Bezeichnung Enterprise-Content-Management und das Akronym ECM in der deutschen Sprache etabliert.

Definition von Enterprise-Content-Management

Die anerkannte Definition und das Akronym ECM und des Begriffs Enterprise-Content-Management stammt vom Branchenverband AIIM International. Das ECM schließt dabei klassische Techniken, wie Input-Management, Dokumentenmanagement Web-Content-Management, Collaboration, Workflow, Output-Management, Business-Process Management, Storage und elektronische Archivierung. ECM ist ein Teilbereich des Informationsmanagements und beschäftigt sich primär mit schwachstrukturierten oder unstrukturierten Informationen, die auch als Dokumente oder Content beziffert werden.

Vor allem das Internet veränderte den vorherigen Dokument-Begriff und die somit verbundenen Lösungsangebote. Man redet von modern von Content und den dazugehörigen Systemen, wie zum Beispiel Content-Management, Web-Content-Management oder auch Enterprise-Content-Mangement. Content und Dokument haben eine verschiedentliche Qualität, man kann die Begriffe alles andere als synonym verwenden.

Bei Content wird die geschlossene Eigenschaft des elektronischen Dokuments aufgelöst. Strukturinformationen, beschreibende Metadaten, Layouts werden geteilt vom eigentlichen Inhalt verwaltet, somit der Content in verschiedentlichen Formen, für verschiedentliche Zwecke verwendet werden kann. ECM selbst ist lediglich einer de vielfältigen Begriffe in Umgebung des Content-Managements. Das ECM hat den Anspruch, zudem Web-Content-Management mit einzuschließen.

Allerdings muss man auch im Angesicht des allumfassenden Anspruchs und der zahllosen Systemlösung oder ein einzelnes Produkt ist ECM alles andere als das. Man kann von daher ECM gleichbedeutend mit DRT Document Related Technologies oder auch DLM Dokumentlebenzyklusmanagement lediglich als eine mögliche zusammenfassende Gruppenbezeichnung für die unterschiedlichen Techniken, Produktansätze und Firmen positionieren.

Die Bezeichnung Enterprise-Content-Management enthält die Wortverbindung Content-Management und überschneidet sich so zugleich mit dem Anspruch von Content-Management.

Bevor man sich einer Definition von ECM zuwenden kann, muss von daher als erstes der Begriff Content-Management (CM) und die Abtrennung zum Web-Content-Mangement berücksichtigt werden.

Unser Tipp: Viele Firmen nutzen ECM für die Digitalisierung und Archivierung von Dokumenten, aber immer wichtiger werden Dokumentbasierende Prozesse, die eine deutliche Steigerung der Mitarbeitereffizienz bewirken und auch den RIO positiv beeinflussen. Das sind zwei große Vorteile vom ECM für Unternehmen und Firmen.

Fazit: Das Enterprise-Content-Management dient für die Erstellung, Verwaltung, Bewahrung, Speicherung und Bereitstellung von Contenten als Metoden und Technik. Das ECM schließt strukturierte, schwachstrukturierte und unstrukturierte Dokumente zusammen und ist eine Unterstützung bei organisatorischen Prozessen. Das Wort Enterprise steht für die Zugriffsberechtigung einer Organisation und ist eine nutzbare Lösung. Der Begriff Content steht für die vielfältigen Inhalte in elektronischen Systemen. Und das Wort Management bezeichnet die Verwaltung, Verarbeitung und Kontrolle von Systemen.

Wie findest Du das ECM? Welche Vorteile und welchen Nutzen siehst Du selber in diesem System?

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