E-Währungen

E-Währungen

Die E-Währungen ist die Abkürzung für elektronische Währungen. Dieses elektronische Geld wird auch kurz E-Geld, Netzgeld, digitales Geld oder als Cybergeld bezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Zahlungsmittel. Unter dem man jeden Menschen elektronisch oder magnetisch gespeicherten monetären Wert in Form einer Forderung gegenüber dem Emittenten versteht, der gegen Zahlung eines Geldbetrags ausgestellt wird. Um somit Zahlungsvorgänge durchzuführen. Und der zudem von anderen Wirtschaftssubjekten (juristische und natürliche Personen) aus dem E-Währungen-Emittenten angenommen wird.

Allgemeine Auslegungen zu E-Währungen

Durch die digitale Entwicklung sind weiterhin neue Zahlungsmittelformen entstanden. E-Währungen als Finanzinnovation ist jedoch kein offizielles gesetzliches Zahlungsmittel, wie zum Beispiel Bargeld. Denn in Deutschland sind laut § 14 Abs. 1 S. 2 BBankG auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel. Dies hat zur Folge, dass weder der Zahlungspflichtige noch der Zahlungsempfänger gesetzlich verpflichtet sind, eine Zahlung in E-Währung zu leisten bzw. anzunehmen.

Die E-Währungen unterliegen dem Bankenaufsichtsrecht. Weil es neben dem gesetzlichen Zahlungsmittel als Zahlungsmittelinstrument fungiert. Und somit dem Zahlungspflichtigen und Zahlungsempfänger zudem die Rechtssicherheit bieten muss. Um an einem rechtswirksamen Zahlungsvorgang beteiligt zu sein. Durch den Zahlungspflichtige seine Geldzahlungspflicht erfüllen. Und der Zahlungsempfänger eine rechtswirksame Zahlung vereinnahmen kann.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im August 1998 elektronisches Geld als eine „auf einem Medium elektronisch gespeicherte Werteinheit“ definiert. Die allgemein verwendet werden kann. Um damit Zahlungen an Firmen zu leisten, die nicht die Emittenten sind. Dabei erfolgt die Transaktion nicht notwendigerweise über Banknoten. Sondern die Werteinheiten auf dem Speichermedium fungieren als vorausbezahltes Inhaberinstrument. In dem Monatsbericht vom November 2000 stufe die EZB das elektronische Geld als Zukunft-trächtiges Zahlungsmittel ein. Und befürchtete nicht, dass E-Geld der Geldpolitik beeinträchtigen kann. Die ersten Geld-politischen Überprüfungen zum E-Geld im Rahmen mit der Geldpolitik erschienen noch im Jahre 2000.

Nach dem Paragraphen 1 Abs. 11 Nr. 7 KWG handelt es sich bei E-Währungen um die Finanzinstrumente, die auf elektronische Datenträger gespeicherte Werteinheiten in Art einer Forderung gegen die auszugebende Stelle darlegen. Gegen die Entgegennahme eines Geldbetrages ausgegeben werden. Und von Dritten als Zahlungsmittel angenommen werden, ohne ein gesetzliches Zahlungsmittel zu sein.

Die Rechtsgrundlagen von E-Währungen:

Alles andere als die nationalen Gesetzgeber, sondern die Europäische Union (EU) hat den Rechtsrahmen für E-Währung in allen EU-Mitgliedsstaaten geschaffen. Die Richtlinie 2000/46/EG vom September 2000 beschäftigte sich mit der Tätigkeit von E-Geld-Instituten. Laut dieser Richtlinie (Art. 1 Abs. 3) handelt es sich bei E-Geld um einen monetären Wert in Art einer Forderung gegen die ausgegebene Stelle. Der auf einem Datenträger gespeichert ist und gegen Entgegennahme eines Geldbetrages ausgegeben wurde. Dessen Wert nicht geringer ist als der ausgegebene monetäre Wert. Und von anderen Firmen als der ausgegebenen Stelle als Zahlungsmittel akzeptiert wird.

Unser Tipp: Die EU hat 2 Begriffe eingeführt und zwar zu einem multi-funktionales elektronisches Geld und begrenzt funktionales elektronisches Zahlungsmittel. Währenddessen multi-funktionales E-Geld die mehr oder weniger universelle Verwendung der Kaufkraft zur Tätigkeit von Zahlungen gestattet. Ist es bei begrenzt funktionalen Zahlungsmittel die Verwendung der Kaufkraft auf ganz bestimmte Verkaufsstellen an bestimmten Standorten begrenzt.

Fazit: Die E-Währungen sind die Verkürzung der Begriffe elektronische Währungen und befasst sich mit den Zahlungsvorgängen durch dieses E-Geld. Es gibt verschieden Rechtsgrundlagen die bestätigen, dass sich bei dieses Zahlungsmittel es sich anders verhält als bei Bargeld. Das E-Geld hat demnach nur eine Funktion als gespeicherte Werteinheit. Die auf einem Datenträger gespeichert ist, die vom Zahlungsgeber an den Zahlungsempfänger weitergegeben wird. Wie findest Du das E-Geld? Bezahlst Du oft mit elektronischem Geld, wie mit EC-Karte oder Kreditkarte?

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