Börse – Wertpapierhandel

die Börse

die Börse

Die Börse ist eine nach speziellen Regeln organisierter Markt von vertretbaren Sachen.

Es kann zum Beispiel mit Wertpapieren (Aktien, Anleihen), Devisen, speziellen Waren (Rohstoffe und Edelmetalle) oder mit abgeleiteten Rechten gehandelt werden. Die Börse führt das Angebote und die Nachfrage, vermittelt durch die Makler, marktmäßig zusammen und gleicht sie auch durch Festsetzung von Preisen (Kurse) aus. Die Festlegung der Kurse oder auch der Preise der gehandelten Sachen richtet sich laufend nach dem Angebot und der Nachfrage.

Börse – Hintergründe

Eine Börse dient der örtlichen und zeitlichen Konzentration des Handels von den Eigenschaften von Waren unter der Beaufsichtigung der Preisbildung. Die Ziele sind eine vergrößerte Markttransparenz für die Wertpapiere, die Steigerung der Wirkung und der Marktliquidität. Dazu zählt auch die Verminderung der Transaktiongskosten und auch der Schutz vor Manipulationen. Anders als im sogenannten außen-börslichen Handel (OTC-Handel) wid der börsliche Handel rechtlich von der Börsenaufsicht durch die staatlichen Aufsichtsämter (Deutschland: BaFin) und auch die Handelsüberwachungsstellen der verschiedenen Börsen kontrolliert. Durch den Market Identifier Code ist jede Börse genau, wie jede andere Handelsplattform auch global eindeutig identifizierbar. Für die Ankäufe und Verkäufe von Finanzprodukten übernehmen die Börsen die wichtige Funktion der zentralen Gengenpartei.

Das Wort Börse stammt vom mittellateinischen Wort bursa ab und heißt übersetzt im weitesten Sinne Geldbeutel oder auch Geldsäckchen

Börse – Arten & Formen

Warenbörsen: Diese Börsen sind für den Handel von Gütern gedacht, besonders von importierten und heimischen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, waren die ersten Börsenarten. Danach entstanden bestimmte Produktbörsen und Spezialbörsen, die sich auf besondere Welthandelsgüter, wie zum Beispiel Edelmetalle oder Kaffee spezialisiert haben.

Terminbörsen: Diese Börsenart wird auch als Warenterminbörsen bezeichnet. Dort werden Warentermingeschäfte abgewickelt und mit Derivaten gehandelt.

Wertpapierbörsen: Auch Aktienbörsen genannt, ist der Handel mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren.

Devisenbörsen: Der Ort vom Handel mit Fremdwährungen.

Es gibt auch noch weitere börsen-ähnliche Märkte, zum Beispiele Dienstleistungsbörsen für die Geschäfte im Verkehrs- und Versicherungsbereich, beispielsweise die Schifffahrtsbörsen.

Die herkömmliche Form der Börse ist die Präsenzbörse (Parketthandel). Dort treffen sich die Makler persönlich und schließen durch ihre Gespräche die Geschäfte ab. Dies passiert im Eigenhandel oder im Auftrag ihrer Kunden.

Bei den Computerbörsen, wie zum Beispiel beim voll-elektronischen Handelsplatz Xetra übernimmt ein Computerprogramm die Berechnungen und auch die Kommunikation. Dort werden die Eingaben über die Computermasken gemacht, das Computersystem wickelt dann den Handel ab und berechnet die Kurse. Der Hauptteil des Gewinns wird gegenwärtig global über Computer-geschützte Börsen abgewickelt, wobei zum Teil die Makler selbst im Bildschirm sitzen.

Unser Tipp: Ein wichtiger Punkt, bevor man Wertpapiere an der Börse kauft, ist seine Anlageziele genau zu definieren und am besten aufzuschreiben. Auch benötigt man ein Anlagedepot, welches man am besten mit einer kostenlosen Kontoführung und günstigen Ordergebühren eröffnet.

Fazit: Die Börse ist ein fiktiver Ort, an denen Wertpapiere und auch bestimmte Güter verkauft werden aufgrund des Angebots und der Nachfrage. Das Wort Börse kommt aus dem lateinischen und heißt übersetzt Geldbeutel. Es gibt verschiedene Arten und Formen von Börsen, wie zum Beispiel die Wertpapierbörse. Die unterschiedlichen Börsen werden von den Aufsichtsämtern der Länder kontrolliert und überwacht.

Was hältst Du von der Börse in Frankfurt? Welche Sachen hast Du an der einer Börse gekauft?

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